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Der Autor beschreibt das Hindenburg zutreffend, wie ich es aus meiner Erinnerung (66) an den zweiten Weltkrieg und auch danach kenne. Das spezielle war jedoch ein Docht aus Holz, geformt zu einem niedrigen U, das in der Mitte der flachen Schale auf der Seite lag. Da das gesamte Wachs in der Schale bald nach dem Anbrennen flüssig wurde, wäre ein Docht aus Textil bald umgefallen und ertrunken.
Die gleichen Dochte gibt es auch heute noch für Partylichte in Blechdosen oder Keramiktöpfchen, Diese sind wesentlich höher gefüllt als die klassischen Hindenburglichter.
Mich würden Angaben zur Holzart und zur Herstellung und Vorbehandlung interessieren. Hierüber habe ich an noch keiner Stelle konkrete Hinweise gefunden. Dabei unterstelle ich, dass die Hindenburglichter von den Soldaten aus den ihnen zur Verfügung stehenden Dingen selbst hergestellt wurden.
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> wäre ein Docht aus Textil bald umgefallen und ertrunken.
Wieso wäre er ertrunken?
Schonmal ausprobiert?
Solange der Docht brennt, ist der obere Teil recht leicht und schwimmt also,
zumal auch flüssiges Wachs recht dickflüssig (im Vergleich zu Wasser) ist.
Die Hitze des oberen brennenden Teils ergibt zusätzlich einen Auftrieb,
wie man ja bei Heißluftballons wunderbar sehen kann...
Beitrag geändert von InfoG (2005-02-28 16:00:06)
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