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Afrikanistik

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Afrikanistik ist die Wissenschaftsdisziplin, die sich mit der linguistischen Erforschung von Sprachen und Literaturen in Afrika beschäftigt.

Geschichte

Die europäische Afrikanistik beginnt mit den Missionssprachwissenschaften, an deren Anfang die Kikongo-Grammatik des Italieners Brusciotto steht. Fast gleichzeitig erschien das Wörterbuch zum Kenzi-Dialekt von Carradori da Pistoia. Etwas später erschien die Grammatik der Ge'ez-Sprache von Hiob Ludolf, der damit die Äthiopistik begründete.

Im 19. Jahrhundert fanden die großen Entdeckungsreisen in das Innerer Afrikas statt. Zu den bekannten Afrikaforschern gehören Mungo Park, David Livingstone, Heinrich Barth, Adolf Overweg, Gustav Nachtigal und Georg Schweinfurth. Zur gleichen Zeit befassten sich Missionare mit den afrikanischen Sprachen. Beispielhaft sind hier Sigismund Koelle, Johann Gottlieb Christaller, Johann Ludwig Krapf und Wilhelm Heinrich Immanuel Bleek zu nennen.

Es waren aber in erster Linie Carl Meinhof und Diedrich Westermann, die mit ihren Arbeiten zu den Bantu- und Sudan-Sprachen das Bild der deutschen Afrikanistik prägten. Die beiden Theologen waren auch die ersten Professoren für Afrikanistik in Berlin. Wissenschaftler wie August Klingenheben, Johannes Lukas, Oswin Köhler und Ernst Dammann kamen erst nach ihnen zum Zug.

Erst nach und nach entwickelte sich die Afrikanistik in anderen Ländern. Hier wären vor allem Clement Martin Doke (Südafrika), Ernest Renan (Frankreich) und Malcolm Guthrie (Großbritannien) zu nennen.

Weblinks







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Afrikanistik aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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