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Ahrensburg

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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Fläche: 35,3 km²
Einwohner: 30068 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 852 Einwohner je km²
Höhe: 41 m ü. NN
Postleitzahlen: 22901 - 22926
Vorwahl: 04102
Geografische Lage: 53° 41' n. Br.
10° 15' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 001
Adresse der
Stadtverwaltung:
Manfred-Samusch-Straße 5
22926 Ahrensburg
Offizielle Website: www.ahrensburg.de- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: rathaus@ahrensburg.de
Politik
Bürgermeisterin: Ursula Pepper (SPD)
Stadtrat:
Wahl am 2. März 2004)
CDU 46,1% - 16 Sitze
SPD 27,6% - 9 Sitze
WAB 12,6% - 4 Sitze
GRÜNE 9,8% - 3 Sitze

Ahrensburg ist eine Stadt im Südosten von Schleswig-Holstein und ist größte Stadt des Kreises Stormarn.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Ahrensburg ist ein nordöstlich gelegener Vorort Hamburgs.

Geschichte

Vorgeschichte

Das Ahrensburger Tunneltal weist zahlreiche Stationen spätpaläolithischer Rentierjäger auf.

Mittelalter

Die Geschichte der Stadt geht zurück ins 13. Jahrhundert, als die Grafen von Schauenburg das Dorf Woldenhorn (aus dem später die Stadt Ahrensburg wurde) und die Nachbardörfer Ahrensfelde, Meilsdorf und Beimoor gründeten. Woldenhorn wurde im Jahre 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Die Dörfer kamen 1327 zum Zisterzienser-Kloster Reinfeld, und Woldenhorn war Sitz des Klostervogts bis Mitte des 16. Jahrhunderts.

Um etwa 1200 n.Chr. wurde die "Arx Arnsburga", auch Burg Arnesvelde genannt, gebaut. Von dieser Burganlage sind heute noch Reste im Süden der Stadt bei Ahrensfelde erkennbar. Das Wappen der Stadt gibt diese Burg im oberen Wappenfeld wieder. Auf der Burg beheimatete Vögte sind 1295 und 1304 bezeugt. 1326 verlegte der Schauenburgische Graf Johann III. den Sitz seines Vogtes nach Trittau und gab die Burg auf.

Neuzeit

Mit der Säkularisation auf Grund der Reformation wurde der König von Dänemark Eigentümer des Gebiets. Er belohnte seinen Feldherrn Daniel Rantzau 1567 mit der Herrschaft über diese Dörfer. Sein Bruder und Erbe Peter Rantzau baute um 1595 den Renaissance-Herrensitz in Form einer Wasserburg und die Schlosskirche, heute die Wahrzeichen der Stadt. Vorbildlich war die Angliederung von "Gottesbuden" (Wohnungen für alte und mittellose Menschen) an die Kirche.

Das "Gut Ahrensburg" gehörte zu den sogenannten Adligen Gütern, die eine erhebliche Selbstverwaltung und Unabhängigkeit besaßen.


Das Gut der Rantzaus war Mitte des 18. Jahrhunderts stark verschuldet und wurde 1759 von dem Kaufmann Heinrich Carl Schimmelmann erworben, der Schloss und Bauerndorf stark im Stil des Barock umgestaltete und auf dessen Pläne die heutige Anlage der Stadt zurückgeht.

Zum 7. Juni 1867 wurde das bisherige Gutsdorf Woldenhorn eine selbständige preußische Landgemeinde und benannte sich durch Beschluß der Gemeindeversammlung in Ahrensburg um. Es gehörte dem gleichnamigen "Amt Ahrensburg" an, aus dem es 1912 als dann amtsfreie Gemeinde wieder ausschied.

Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Hamburg nach Lübeck im Jahre 1865 wurde Ahrensburg zu einem beliebten Ausflugsziel im Hamburger Umland und die Einwohnerzahl stieg an. 1910 waren es bereits 2750 Einwohner. Eingemeindungen im Jahre 1928 führten zu einer Gebietsvergrößerung um 500 ha.

Auf dem Gebiet des ehemaligen Gutes wurden ab 1933 die Siedlungen "Daheim/Heimgarten" (z.T. auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Ammersbek gelegegen) "Am Hagen" (ursprünglich: "Franz-Seldte-Siedlung) gebaut. Der Ansturm von Siedlern aus dem Hamburger Raum führte zum Entstehen der heutigen aufgelockerten Siedlungsstruktur.

Als Ahrensburg 1949 das Stadtrecht verliehen wurde, hatte es 17 775 Einwohner - rund die Hälfte davon Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Infrastruktur der Stadt stark ausgebaut. Zugleich siedelten sich zahlreiche Betriebe am Stadtrand an, die Ahrensburg zu einem bekannten Wirtschaftsstandort in Schleswig-Holstein machten.

Religionen

Von 1823 bis 1899 war Ahrensburg Sitz des Stormarner Propstes der evangelisch-lutherischen Kirche.

Bis Anfang der 1930er Jahre bestand in Ahrensburg eine kleine jüdische Gemeinde, deren Synagoge allerdings wegen Baufälligkeit schon 1931 abgerissen werden mußte.

Stadtteile

Ahrensfelde

Ahrensfelde wurde 1195 erstmals urkundlich erwähnt. Es bestand aus der im Forst Hagen gelegenen Burg und dem umgebenden Dorf. 1320 wurde die Burg bei Kriegshandlungen stark beschädigt. 1327 kam der Ort unter die Herrschaft des Kloster Reinfeld, das ihn der Vogtei Woldenhorn unterstellte. Von 1567 an gehörte Ahrensfelde für drei Jahrhunderte zum Adligen Gut Ahrensburg. Die Leibeigenschaft wurde 1797 aufgehoben, nachdem es bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts darüber Auseinandersetzungen mit Gutsherr Detlev Rantzau gegeben hatte. 1867 wurde Ahrensfelde preußische Landgemeinde und gehörte bis 1948 zum Amtsbezirk Siek, anschließend bis 1951 zum Amt Ahrensburg-Land. Von 1951 bis zur Eingemeindung nach Ahrensburg 1974 gehörte das Dorf zum Amt Siek. Bei seiner Eingemeindung hatte Ahrensfelde 475 Einwohner.

Beimoor

Beimoor wurde erstmals 1300 als Streusiedlung urkundlich erwähnt. Ursprünglich zum Kloster Reinfeld gehörend, kam das kleine Dorf 1567 zum Adligen Gut Ahrensburg. Der Name bedeutet wohl Beeren-Moor. Mitte des 19. Jahrhunderts lag auf dem Gelände des Ortes neben einigen Erbpachtstellen, die 1788 nach Aufhebung der Leibeigenschaft geschaffen worden waren, auch ein Meierhof des Gutes. 1889 kam Beimoor, nunmehr preußische Landgemeinde, zum Amtsbezirk Ahrensburg, bis es bei Gründung der neuen Großgemeinde Ahrensburg 1928 dieser eingegliedert wurde. Es hatte damals 47 Einwohner.

Politik

Wappen

Das Wappen zeigt in Silber stilisiert eine rote Burg mit offenem Tor (Erinnerung an die "Arx Arnsburga"), darunter auf einem wachsenden roten Pfahl den schwarzen stilisierten Schädel und die schwarzen stilisierten Schaufeln eines Rentiers, das auf die Ausgrabungen Alfred Rusts im nahegelegenen Stellmoor verweist.

Bürgermeister


Städtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Mitten durch die Stadt verläuft die Bundesstraße 75. Für den Verkehr bestimmend wirkt sich die Lage der Stadt an der Autobahn A 1 (Vogelfluglinie) aus.
Ahrensburg ist über die Bahnstrecke Hamburg <-> Lübeck (im Regionalverkehr: R 10) an das überregionale Streckennetz angebunden. Die U-Bahn-Linie U 1 (Norderstedt-Mitte - Großhansdorf) verbindet die Stadt mit der Metropole Hamburg. Die Stadt ist integriert in das Netz des Hamburger Verkehrsverbundes.

Bildungseinrichtungen

Die 1880 gegründete Schule in Ahrensfelde wurde 1966 geschlossen.

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Einwohnerentwicklung


Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur


Weblinks



(offizielle Homepage)
(Schloss-Homepage)
(Business-Website)






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Ahrensburg aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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