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Aigeira

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Aigeira (neugriech. ΑιγείÏ?α, altgriech. ΑίγειÏ?α; in älterer Zeit ΥπεÏ?ησία) ist eine Gemeinde im Norden der Peloponnes mit 4.503 Einwohnern (Stand 2001). Am Golf von Korinth liegt sie bei Akrata zwischen Korinth im Osten und Aigion im Westen.

Inhaltsverzeichnis

Kommunen:

Einwohner:


Jahr Eiwohner Kommunen Gemeinde-einwohner
1981 1,320 -
1991 1,696 4,211
2001 - 4,503


Geschichte

Das antike Aigeira, östlich der heutigen Siedlung auf dem Hügel "Palaiokastro" gelegen, war eine bedeutende Stadt der Achaier. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. ließen sich dort Menschen nieder. Laut Homer schickte die Stadt, die zu seiner Zeit noch Hyperesia hieß, Schiffe in den trojanischen Krieg. Noch bis ins Jahr 688 v. Chr. trug Hyperesia diesen Namen.

Der Legende nach wurde Yperesia einst, wie der antike Reiseschriftsteller Pausanias berichtet, durch eine feindliche Armee aus Sikyon bedroht. Die zahlenmäßig unterlegenen Verteidiger errangen durch eine Kriegslist den Sieg; sie banden ihren Ziegen Fackeln an die Hörner und hetzten sie auf die Feinde, die vor Angst die Flucht ergriffen. Zum Dank benannten die Bewohner ihre Stadt nach den Ziegen (griech. Aiges), aus Hyperesia wurde Aigeira.

Die günstige Lage verschaffte der Stadt eine Zeit großen Wohlstands. Als eine der zwölf wichtigsten Städte der Achaea war Aigeira Mitglied im Achaiischen Bund. Laut Pausanias gab es in der Stadt eine Statue des Zeus und der Athene, sowie den Tempel der Artemis Agrotera.

Die Stadt verfiel nach dem Untergang des Römischen Reichs. Angeblich wurde sie durch eine Flutwelle zerstört. Da die Stadt aber mehr als 400 Meter über Normalnull liegt, ist ein Erdbeben wahrscheinlicher.

Archäologie

Das Österreichische Archäologische Institut führt seit 1916 Ausgrabungen in Aigeira durch. Am 31. August 1916 fand das Team unter Leitung von Otto Walter den Kopf der Zeus-Statue, die vom Athener Bildhauer Eukleides stammen soll. Später fand Walter auch den linken Arm sowie einen Finger der rechten Hand der Statue. Bei Ausgrabungen im Jahr 1972 unter Wilhelm Alzinger kamen im Bereich des Theaters Überreste eines Naiskos (kleinen Tempels) zum Vorschein, der vielleicht mit dem Zeustempel identifiziert werden kann. Der Boden ist mit einem Mosaik dekoriert, das einen Adler zeigt, der eine Schlange reißt.

Weblinks








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Aigeira aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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