Andy Warhol
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Einordnung: Mann | US-Amerikaner | Maler | Künstler | Geboren 1928 | Gestorben 1987
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Andy Warhol (* 6. August 1928 in Pittsburgh; †22. Februar 1987 in New York City; gebürtig Andrew Warhola) war einer der Begründer und der bedeutendste Künstler der Pop-Art.
Andy Warhol war Sohn ostslowakischer bzw. ruthenischer Immigranten. Seine Eltern stammten aus Mikova, einem Dorf in der Nähe von Medzilaborce. Dort gibt es das Museum für moderne Kunst der Familie Warhola. Es zeigt neben 17 Serigraphien von Andy Warhol auch Werke seiner Verwandten und Dokumente zur Familiengeschichte.
Andy Warhols Beitrag zur Etablierung der Pop-Art in der darstellenden Kunst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Begründung der zweiten Moderne. Zugleich war Andy Warhol selbst eine skurrile Persönlichkeit. Er war ein fast autistischer, schüchterner und zurückhaltender homosexueller Künstler, der nur wenig von sich preisgab. In seinen Tagebuchaufzeichnungen erfährt man allerdings mehr über ihn. Er war sehr gläubig und nahm keine Drogen. Seine Dualität war allgegenwärtig. Seine Kunst war geprägt durch die serielle Reproduzierung von Bildgegenständen, vor allem Porträts bekannter Persönlichkeiten (Marilyn Monroe, Elvis Presley, etc.).
Am 3. Juni 1968 versuchte die Feministin Valerie Solanas ihn zu ermorden. Warhol wurde angeschossen und schwer verletzt.
| Inhaltsverzeichnis |
Werke (Auswahl)
- 1963, "White Car Crash 19 Times"
- 1964, "Marilyn"
- 1964, "Flowers"
- 1964, "Campbell Soup"
- 1964, "Jackie", Triptychon, Museum Ludwig, Köln
- 1972, "Mao"
- 1975, "Mick Jagger", Neue Galerie - Sammlung Ludwig, Aachen
- 1987, "Joseph Beuys", Galerie Bernd Klüser, München
- "Thirty Are Better Than One" (Eine Verfremdung von Leonardo da Vincis Mona Lisa)
Andy Warhol hat auch eine Reihe von Filmen mit zumeist experimentellem Charakter gedreht und war zeitweilig Produzent von Lou Reeds Gruppe Velvet Underground.
Zitate
- "In Zukunft kann jeder Mensch für 15 Minuten Berühmtheit erlangen."
- "Sex und Parties sind das Einzige, wo man persönlich erscheinen muss."
- "Ich wünschte, ich könnte so etwas wie Bluejeans erfinden. Etwas, damit sich die Leute an einen erinnern. Einen Massenartikel."
- "Ein Film ist ein Film ist ein Film ist ein Film." (Anm.: Das ist eine Abwandlung eines Gedichts von Gertrude Stein.)
Literatur
- Andy Warhol: Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück, Droemer Knaur, 1991, vergriffen
- Andy Warhol: Das Tagebuch, Droemer Knaur 1989
- Isabell Dufresne: Andy Warhol Superstar, ISBN 3785705352
Filmographie
- The Kitchen (Regie)
- Cocaine Cowboys (1979) (Darsteller)
- Sleep (1963) (Regie)
- Flesh (1968) (Produzent)
- Chelsea Girls
- Bike Boy (1966) (Produzent und Regie)
- Blue Movie (1968) (Regie, Drehbuch und Kamera)
- Women in Revolt (1970) (Produzent, Regie und Drehbuch)
- Trash (1970)
- Empire (1974)
Weblinks
- weitere Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Warhol, Andy |
| ALTERNATIVNAMEN | Warhola, Andrew |
| KURZBESCHREIBUNG | war einer der Begründer und der bedeutendste Künstler der Pop-Art |
| GEBURTSDATUM | 6. August 1928 |
| GEBURTSORT | Pittsburgh |
| STERBEDATUM | 22. Februar 1987 |
| STERBEORT | New York City |
--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)
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