Berlin-Dresdner Eisenbahn
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Einordnung: Bahnstrecke | Berlin (Verkehr) | Brandenburg | Sachsen
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Als Berlin-Dresdner Eisenbahn bezeichnet man die zweigleisige Eisenbahnstrecke von Berlin nach Dresden. Sie ist 180 Kilometer lang und durchgängig elektrifiziert, jedoch bis vor Blankenfelde nur mit dem Gleichstromsystem der Berliner S-Bahn.
Geschichte
Die Strecke wurde am 17. Juni 1875 eröffnet. Bereits 1882 wurde der Dresdener Bahnhof in Berlin für den Personenverkehr geschlossen. Als Berliner Ausgangspunkt für die Dresdner Bahn diente ab diesem Zeitpunkt der Anhalter Bahnhof. In den Jahren 1979 bis 1982 wurde die Verbindung vollständig elektrifiziert.
Am 20. November 1997 entgleiste im Bahnhof Elsterwerda ein mit Benzin befüllter Kesselwagenzug, wobei zwei Wagen explodierten und 15 weitere ausbrannten (Zugunglück von Elsterwerda).
Zugbetrieb
Heutige Züge der Relation Berlin–Dresden verkehren von der Berliner Stadtbahn über die Berlin-Frankfurter Eisenbahn, dem Berliner Außenring und gelangen erst vor Blankenfelde auf die eigentliche Berlin-Dresdner Bahn. Gewöhnlich verlassen sie kurz vor Dresden hinter Neucoswig die Bahnstrecke und verkehren auf der Leipzig-Dresdner Eisenbahn über Radebeul und Dresden-Neustadt bis Dresden Hauptbahnhof. Aufgrund der gegenwärtigen Bauarbeiten an der Marienbrücke in Dresden, die dabei befahren wird, enden die Züge entweder bereits in Dresden-Neustadt oder verkehren doch, wenn der Dresdner Hauptbahnhof passiert werden soll, um die Züge nach Prag weiterfahren lassen zu können, auf der alten Berlin-Dresdner Bahnstrecke über Cossebaude und Dresden-Friedrichstadt.
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