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Berliner Urstromtal

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Das Berliner Urstromtal entstand als Teil des Warschau-Berliner-Urstromtals am Ende der letzten Eiszeit, der Weichsel-Eiszeit, vor rund 10.000 bis 20.000 Jahren. Während sich das südlich an der Endmoräne Fläming und parallel gelagerte Baruther Urstromtal im Brandenburger Stadium der Eiszeit herausbildete, geht das Berliner Tal auf das etwas später gelegene Frankfurter Stadium vor 10.000 bis 14.000 Jahren zurück. Nach Nordosten ist das Tal von den Grund- und Endmoränenplateaus Land Lebus, Barnim und Ländchen Glien begrenzt, die wiederum weiter nördlich zum Eberswalder Urstromtal abfallen.

Südliche Talbegrenzungen bilden die Beeskower Platte sowie die flachwelligen Plateaus Teltow und Nauener Platte, die als Ablagerungen aus Geröll, Mergel und Sand der eiszeitlichen Schmelzwasserströme entstanden. Die bis zu 15 Meter dicke Schicht des Teltow südlich Berlins hat ihre größten Erhebungen auf dem heutigen Berliner Stadtgebiet mit dem 103 Meter hohen Schäferberg in Wannsee und den 97 Meter hohen Havelbergen im Grunewald. Die Müggelberge und auch der Berliner Kreuzberg im gleichnamigen Bezirk zählen geologisch gleichfalls zum Teltow.

In dem Urstromtal, das die gewaltigen Schmelzwasserströme ausbildeten, fließen heute Spree und Dahme und weiter westlich Spree und Havel zusammen.






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