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Betablocker

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Betablocker sind Medikamente, die die Wirkung des Sympathikus auf das Herz und Kreislauf bremsen können. Betablocker werden sehr häufig verwendet und sind im Allgemeinen gut verträglich.

Inhaltsverzeichnis

belegte Einsatzmöglichkeiten

Als Indikationen gelten folgende Erkrankungen:

Gute Hinweise für eine positive Wirkung von Betablockern gibt es für

Vertreter

Nebenwirkungen

Insgesamt sind Betablocker relativ harmlos und auch bei längerer Einnahme gut verträglich. Die bekannten Nebenwirkungen sind nach Absetzen des Medikaments in der Regel reversibel. Dabei ist zwischen direkten Nebenwirkungen (z.B. Müdigkeit oder Schwindel) und indirekten Nebenwirkungen (z.B. hervorgerufen auf Grund der Müdigkeit) zu unterscheiden. Die Fahrtüchtigkeit beim Autofahren wird durch Betablocker nicht merklich reduziert.

Bekannte direkte Nebenwirkungen sind


Indirekte Nebenwirkungen: "Teufelskreis Betablocker"

Betablocker werden auch gerne "jungen dynamischen Personen" verschrieben, die auf Grund von Stress einen hohen Puls/Blutdruck haben, körperlich aber völlig OK sind. Ziel ist hierbei diese Personen "vom Gas zunehmen", also ruhiger werden zu lassen. In der Regel stellen sich Puls/Blutdruck nach kurzer Zeit auch auf normale Werte ein. Das Problem, woher der hohe Puls/Blutdruck kam ist jedoch nicht gelöst und existiert weiter. Meistens ist dies Stress in der Arbeit/Familie/Studium usw. Hier beginnt nun der "Teufelskreis Betablocker". Die Betablocker haben oftmals die Nebenwirkung, dass sie die Müdigkeit fördern und somit die Personen weniger belastbar machen. Der Stress/Arbeit dieser Person ist jedoch der gleiche. Dies führt dazu, dass diese Person nicht mehr - auf Grund der Müdigkeit - die frühere Arbeitsmenge erledigen kann. Die Arbeit staut sich, es fallen deshalb weitere Überstunden an, die erforderlichen Erholungszeite (Schlafen) verlängen sich, teilweise stellen sich Schlafstörungen ein usw. - letztendlich steigt der Stress weiter an anstatt sich zu reduzieren. Kommen zudem noch weitere Nebenwirkungen der Betablocker hinzu, reduziert sich das Leistungsvermögen nochmals. Abhilfe schafft hier nur ein kontrolliertes und langsames Absetzen der Betablocker und Reduzierung des Stress/Arbeit - also der eigentlichen Ursache. Hier kann ein anderer Arzt/Heilpraktiker helfen.

Alternativen zur Stressminderung

Die Wirkung von Betablockern kann man recht erfolgreich auch durch physikalische Maßnahmen erreichen:

Am wichtigsten ist die regelmäßige, am besten tägliche körperliche Betätigung über mindestens eine Stunde in einer Ausdauersportart.

Das überschiessende vegetative Nervensystem kann man auch sehr schön durch Kaltwasseranwendungen herunterdämpfen. Siehe auch Sebastian Kneipp

Gegenanzeigen

Siehe auch: Blutdruckmittel - Alpha-Blocker - ACE-Hemmer - Diuretika - Calciumantagonisten

Weblinks









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Betablocker aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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