Biela (Königstein)
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Die Biela ist ein linker Nebenfluss der Elbe in der Sächsischen Schweiz.
Sie entspringt als Hammersbach auf ca. 520 m Höhe in den Sandsteinfelsen (Klettergebiet) von Eiland (tschech. Ostrov) in der Böhmischen Schweiz am Hohen Schneeberg, fließt in nördlicher Richtung und erreicht schon nach wenigen Kilometern sächsisches Gebiet. Dort vereinigt sich der Hammersbach mit der Dürren Biela, die beim Dörfchen Sneznik (Schneeberg) entspringt.
Nach 18 Kilometern Lauflänge mündet die Biela auf 115 m Meereshöhe bei Königstein (Sächsische Schweiz) in die Elbe. Das bedeutet rund 400 m Höhenunterschied; ein Ergebnis der Anhebung der Erzgebirgsscholle, die auch diesen Teil des Elbsandsteingebirges mitverkippte und über das zunehmende Gefälle eine verstärkte Erosion auslöste, die mit dafür verantwortlich zeichnet, dass das Bielatal ist ein beliebtes Klettergebiet geworden ist. Hier sind 90 Kletterfelsen mit rund 320 Wegen registriert.
Ein weiterer Effekt des Gefälles ist die Energiegewinnung. Am Oberlauf zeugen die alten, stillgelegten Mühlen von der früheren Nutzung. Der untere Bielabereich bei Brausenstein, der Ortschaft Bielatal und besonders bei Königstein-Hütten war und ist durch Industrieanlagen geprägt, die die Wasserkraft verwerten.
Siehe auch: Liste der Gewässer in Sachsen, Felsklettern in der Sächsischen Schweiz.
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