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Bodendenkmal

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Ein Bodendenkmal unterscheidet sich von einem anderen Kulturdenkmal durch seine Lage im irdischen Untergrund.

Erkannt werden kann es obertägig anhand von:

Inhaltsverzeichnis

Definition

Im engeren Sinne versteht man unter einem Bodendenkmal ein Objekt menschlicher Leistung der Vergangenheit, das im Laufe der Zeit auf Reste unterhalb der Erdoberfläche beschränkt wurde. Damit grenzt sich ein Bodendenkmal eindeutig von einem Naturdenkmal ab, das sich auch oberhalb der Erdoberfläche befinden kann.

Bodendenkmäler können ganze Ensembles bilden, wie ehemalige Festungen mit Haupt- und Vorburg, Siedlungen mit Häusern, Straßensystemen, Kirche und Friedhof, Gräberfelder, Klöster oder aber als Einzelobjekt (z.B. ein Hügelgrab) auftreten.

Ausgrabungen

Nur eine Ausgrabung kann das Bodendenkmal sichtbar machen, führt aber auch zu seiner Zerstörung als Befundgesamtheit (selbst wenn Reste in konservierter Form erhalten bleiben). Denkmalpfleger argumentieren, eine Ausgrabung sei erst dann zu rechtfertigen, wenn dem Bodendenkmal die Zerstörung drohe, z.B. durch Baumaßnahmen (Straßenbau, Bahntrassen, Gewerbegebietserschließungen, etc.). Es gibt aber auch Forschungsgrabungen, die ungefährdeten Bodendenkmälern gelten.


Siehe auch

Weblinks






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Bodendenkmal aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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