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Borane

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Borane sind Borwasserstoffverbindungen (Borhydride) über die als erstes Alfred Stock 1912 veröffentlichte. Das sich danach entwickelnde Gebiet der Chemie der Borane und der verwandten Carbaborane ist eines der wichtigsten Entwicklungsfelder in der anorganischen Chemie. Es wurden zahlreiche neutrale Borane BnHm und Borananionen BnHmy- synthetisiert. Man unterscheidet die Borane hinsichtlich Stöchiometrie und Struktur in closo, nido, arachno, hypho und conjuncto-Borane. Die Geometrie dieser Boranstrukturen ist durch das Verhältnis der Anzahl der Gerüstelektronon zu der Anzahl der Gerüstatome bestimmt. Die Struktur lässt sich einfach mit der Wade-Regel bestimmen.

William Lipscomb erhielt für seine Arbeiten über Borane und Carbaborane den Nobelpreis für Chemie.

Das Anfangsglied der Borwasserstoffe ist nicht BH3 sondern das Diboran (BH3)2. Obwohl beim Bor wegen seiner drei Außenelektronen drei Bindungen zu erwarten sind, ist das Diboran thermodynamisch stabil. Statt einer "zweielektronen zweizentren Bindung" liegt beim Diboran eine "zweielektronen dreizentren Bindung vor". Man spricht auch von Elektronenmangelverbindungen. Das 1s AO eines Wasserstoff Atoms überlappt mit den sp3 Hybridisierten AOs zweier Boratome. Für die Besetzung der entstehen MOs stehen jedoch lediglich 2 Elektronen zur Verfügung (-->zweielektronen zweizentren Bindung). Es liegt eine Bindungsordnung von 2/3 vor.






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Borane aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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