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Brooklands

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Brooklands ist eine englische Renn- und Teststrecke in Surrey, die als erster regelrechter Rennkurs der Welt auf eine lange Tradition seit 1907 verweisen kann und heute von Historischen Gesellschaft unter dem Vorsitz u. a. von Stirling Moss unterhalten wird.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Entstehung

Ein wohlhabender Großgrundbesitzer namens Hugh Fortescue Locke-King machte 1906 seine "Grand Tour" durch Europa und entdeckte dabei, dass es auf den britischen Inseln noch keine einzige Teststrecke gab, mit deren Hilfe man im automobilen Wettbewerb mit dem Kontinent hätte bestehen können.

Relativ rasch hatte er sich ein in Betracht kommendes Grundstück ausgewählt, welches in der Nähe der Weybridge High Street, Surrey und einer Biegung des River Wey lag. Den Namen hatte der Kurs durch einen Lord des 12. Jahrhunderts, Robert de Brok, erhalten, dessen Besitzungen von Heinrich als Jagdgründe genutzt wurden. Seit 1830 war das Gebiet im Besitz von Peter King, dem siebten Baron von Ockham, als dessen Sohn Hugh Locke-King über dieses Gebiet verfügen konnte und folgerichtig konnte er über das Terrain, das wie ein natürliche Amphitheater aussah, frei verfügen und ließ somit in der Form eines 5,23 km langen Rundkurses, der in den 1930er-Jahren um ein Infield und weitere Kurven ergänzt wurde, die erste regelrechte Rennstrecke der Welt bauen.

Eröffnung

Am 17. Juni 1907 wurde die Strecke mit einem großen Fest, Auto- und Pferderennen, auf die man damals offensichtlich nicht verzichten konnte, eröffnet. Die unternehmungslustige Gattin des Gründers, Ethel Locke-King, donnerte in ihrem riesigen Itala mit der damals sagenhaften Geschwindigkeit von 90 mph über die erhöhten Geraden, während das damalige Geschwindigkeitslimit gerade einmal bei 20 Meilen lag.

Stützpunkt der Flugzeugindustrie

Da auf den langen Geraden auch Flugzeuge bequem starten und landen konnten, galt das Gelände schon bald als optimales Testgelände, sodass sich in Brocklands rasch die britischen Spitzenhersteller von Aeroplanen niederließen: Avro, Vickers, Sopwith und mit Bleriot sogar ein Franzose. Während des Ersten Weltkrieges nutzte man das Gelände als Ausbildungscamp für die Fluggeschwader der Royal Air Force. Selbst danach siedelten sich hier einige Flugschulen an.

Test- und Rennstrecke

Doch nach 1920 sollte der Motorsport und Testfahrten zum eigentlichen Anziehungspunkt für Brooklands werden. Gerade das Testen der Automobile wurde nun immer stärker standardisiert und die Brookland-Strecke galt damals als Gradmesser für die Qualitäten des Fahrwerks wie des Motors.

Mitte der 1930er-Jahre hatte die alte Strecke jedoch ihren Zenit überschritten. Die Ära der großen Straßen- und Naturkurse war vorbei, da die moderneren Monoposto-Wagen nur noch 750 kg wogen und sowohl auf den Geraden wie den Kurven höhere Geschwindigkeiten erlaubten. Mit Donington, in der Nähe von Derby, und Crystal Palace, London, traten modernere Rennstrecken in den Wettbewerb, so dass Brooklands ins Hintertreffen geriet.

Umbau und heutiger Stand

Dadurch angeregt veranlasste Sir Malcolm Campbell den Entwurf eines moderneren Kurses, der am 1. Mai 1937 eröffnet und nach ihm benannt wurde. Beim ersten Rennen gewann Prince Bira auf einem Maserati.

Viele britische Nachwuchspiloten wie Mike Hawthorn, Peter Whitehead, Roy Salvadori oder Ken Wharton verdienten sich hier in den nächsten 40 Jahren ihre ersten Meriten, doch gesteigertes Sicherheitsbedürfnis bedrohte selbst diese historische Rennstrecke, die heute von der oben erwähnten Stiftung erhalten wird und mit zahlreichen Rennwochenenden immer noch ein Höhepunkt des historischen Motorsports geblieben ist.

Weblinks









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Brooklands aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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