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Die A 40 von Duisburg bis Bochum und die B 1 zwischen Bochum und Dortmund bilden den sogenannten Ruhrschnellweg, eine der Straßen mit dem höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland. Aufgrund der extrem hohen Verkehrsbelastung, die in Verbindung mit vielen Auf- und Abfahrten und unvernünftiger Fahrweise in diesen Engstellenbereichen regelmäßig zu Verkehrsstaus in den Stoßzeiten führt, wird sie von einigen Bewohnern der Region allerdings auch als „Ruhrschleichweg“ oder der „längste Parkplatz des Ruhrgebiets“ bezeichnet.
Geschichte
Die Planungen für den Ruhrschnellweg beginnen bereits 1926, zu einer Zeit, als noch mehr als 1/3 aller Verkehrsteilnehmer mit Pferdefuhrwerken unterwegs waren. Zu dieser Zeit war die heutige A 40 eine verhältnismäßig kleine Straße mit gerade mal einer signalgeregelten Kreuzung. 1934 wird die bestehende Straße in R 1 umbenannt. Im Jahr 1935 ist die Reichsstraße 1 im Bereich der heutigen A 40 fertig und weist einen neun Meter breiten Querschnitt auf, rund zwanzig Meter weniger als der schmalste Querschnitt heute.
Aufgrund der zunehmenden Verkehrsbelastung beginnen 1952 Überlegungen, die Straße vierspurig auszubauen. Zugrundegelegt wird eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Hinzu kommt auch ein vier Meter breiter Mittelstreifen. Zwischen Dortmund und Wattenscheid (heute Stadtteil von Bochum) sollen zudem Radwege gebaut werden. Ab 1954 erfolgt der Ausbau und im November 1955 wird der erste Abschnitt zwischen Essen-Kray und der Stadtgrenze von Bochum eingeweiht. Im Juli 1957 wird ein zweiter Abschnitt in Dortmund fertig gestellt. 1958 ist der Abschnitt zwischen Wattenscheid und Bochum fertig. 1960 wird der Ruhrschnellweg auf dem damaligen Bochumer Stadtgebiet eingeweiht. Am 24. Oktober 1961 wird der erste Abschnitt in Essen für den Verkehr freigegeben. Im November 1962 ist der Abschnitt zwischen Dortmund und Unna vollendet und ein Jahr später wird das letzte oberirdische Teilstück eingeweiht.
1967 werden die Radwege entlang des Schnellweges zugunsten des Automobilverkehrs zurückgebaut und die Straße verbreitert. Im September 1970 ist auch der Tunnel in Essen fertig und wird am 25. September durch Gustav Heinemann eingeweiht. Am 1. Januar 1977 ist es soweit, die Bundesstraße 1 wird zur Autobahn A 430. Im April 1992 wird die A 430 mit Teilen der bisherigen A 2 zur A 40 zusammengefasst.
Zukunftsaussichten
Vorgesehen ist nach dem Umbau der B 1 in Dortmund diesen Abschnitt bis zur A 44 zur Autobahn auf zu werten.
Im Rahmen der drohenden Schließung des Opel-Standortes Bochum im Herbst 2004 erinnerte sich die Politik daran, daß der Bau der sog. Opel-Spange bereits seit langem beschlossen ist. Neben dem Ausbau der A44 bis zur ehemaligen NS 7 in Bochum bei Opel ist es geplant, die A 40 von Bochum bis Essen sechsspurig auszubauen, um den Verkehr zu entlasten. Da diese Pläne, insbesondere die Opel-Spange, bereits beschlossen sind, ist davon auszugehen, daß dieser Ausbau kommen wird, auch wenn ein Termin gegenwärtig noch nicht feststeht.
Siehe auch
Weblinks
- A 40 in Deutschland
- Suche nach Bundesautobahn 40 Infos mit: Yahoo
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