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Bundesautobahn 8

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Südlich von Stuttgart, vom Dreieck Leonberg bis zum Aichelberger Viadukt nahe Kirchheim unter Teck, wurde die A 8 modern ausgebaut beziehungsweise im Zuge des Ausbaus des Stuttgarter Flughafens verlegt.

Der Albaufstieg ist bemerkenswert, da die nach München führende Richtungsfahrbahn bei Wiesensteig und die von München her kommende Richtungsfahrbahn bei Drackenstein verläuft. Während die von München her kommende Fahrbahn auf dem Drackensteiner Hang nur durch einen kurzen Tunnel von circa 30 Metern Länge läuft, führt die von Stuttgart her kommende Fahrbahn durch den Lämmerbuckeltunnel.

Der Albaufstieg wurde in der beschriebenen Form schon im Dritten Reich konzipiert, allerdings nur zweispurig über den Drackensteiner Hang vollendet. Der Lämmerbuckeltunnel beherbergte im Zweiten Weltkrieg eine Rüstungsfabrik. Erst 1956 war der Albaufstieg in seiner heutigen Form fertig gestellt.

Er ist nur zweispurig ohne Pannenstreifen ausgeführt worden und soll durch einen sechsspurigen Neubau ersetzt werden. Es ist hierfür geplant, einen Tunnel für beide Fahrstreifen östlich von Drackenstein zu bauen. Allerdings ist seine Finanzierung noch nicht gesichert und soll gegebenenfalls über Maut-Einnahmen erfolgen.

In diesem Fall ist auch geplant, eine Richtungsfahrbahn des alten Albaufstiegs als mautfreie Ausweichroute für Pkw zu erhalten.

Ab 2005 beginnt der 6-streifige Ausbau der A 8 von Augsburg bis nach München, ein Jahr später der Ausbau von Ulm nach Augsburg. Teilstrecken hiervon sind bereits in den vorigen Jahren fertig gestellt worden, so die südliche Fahrbahn zwischen Leipheim und Günzburg und der sechstreifige Ausbau von München-Dreieck Eschenried bis kurz vor Sulzemoos. Fertig gestellt soll die Autobahn 2009 bzw. 2010 werden. Finanziert wird das 520-Millionen-Euro-Projekt durch die Vorfinanzierung von privaten Betreibern, die die Autobahn ausbauen und 30 Jahre lang warten und instand setzen, in dieser Zeit erhalten sie die Lkw-Mauteinnahmen auf diesem Abschnitt, die PKW-Fahrten bleiben weiterhin kostenlos. Bereits im Jahr 2004 begann das Bundesverkehrsministerium, das Projekt auszuschreiben.

Planungen

  • Verbreiterung auf 2 Spuren zwischen AS Merzig-Wellingen und AS Merzig-Schwemlingen (vordringlicher Bedarf)
  • Verbreiterung auf 3 Spuren zwischen AS Karlsbad und AS Pforzheim-West (vordringlicher Bedarf)
  • Verbreiterung auf 3 Spuren zwischen AS Pforzheim-Ost und AD Leonberg
  • Verbreiterung auf 4 Spuren zwischen AD Leonberg und AS Wendlingen (weiterer Bedarf)
  • Verbreiterung auf 3 Spuren zwischen Tankstelle Gruibingen und AS Dachau/Fürstenfeldbruck (vordringlicher Bedarf)
  • Verbreiterung auf 4 Spuren zwischen AK München-Süd und AD Inntal (weiterer Bedarf)
  • Verbreiterung auf 3 Spuren zwischen AS Rosenheim und AS Bernau (vordringlicher Bedarf)
  • Verbreiterung auf 3 Spuren zwischen AS Bernau und AS Felden (weiterer Bedarf mit Planungsrecht)
  • Verbreiterung auf 3 Spuren zwischen AS Felden und Bundesgrenze D/A (weiterer Bedarf)


Siehe auch

Liste der Autobahnen in Deutschland

Weblinks



  • Albaufstieg Aichelberg


  • Suche nach Bundesautobahn 8 Infos mit: Yahoo



Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Bundesautobahn 8 aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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