Burg Hohenzollern
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Die Burg Hohenzollern, zwischen den Gemeinden Hechingen und Bisingen am Rande der schwäbischen Alb auf dem isolierten, prominenten Bergkegel Zoller gelegen, war die Stammburg des Fürstengeschlechts Hohenzollern.
Die mittelalterliche, im Jahre 1267 zum ersten Mal erwähnte Burg wurde im Jahre 1423 von württembergischen Truppen vollständig zerstört. Von ihr berichten nur noch schriftliche Quellen.
Im Jahre 1454 wurde ein Neubau in Angriff genommen. Diese Burg wurde im Dreißigjährigen Krieg, obwohl zur starken Festung ausgebaut, 1634 erneut von den Württembergern erobert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wechselte die Burg mehrmals den Besitzer zwischen Bayern, Habsburg und zum Schluss Frankreich. Die französische Besatzung wurde 1764 abgezogen. Danach verfiel die Burg erneut.
Die Burg in ihrer heutigen Form ist ein Bauwerk des 19. Jahrhunderts. Zum einen ist sie damit ein Ausdruck des damaligen romantischen Zeitgeistes, ähnlich wie die Burg Neuschwanstein in Bayern. Zum anderen ist sie das Ergebnis politischen Repräsentationswillens der Herrscher von Preußen, die die Stammburg ihrer Ahnen in prunkvoller Form wiederaufgebaut sehen wollten. Die Planung begann 1819 unter König Friedrich Wilhelm III.. 1850 wurde der Grundstein gelegt, 1867 unter Wilhelm I. der Bau eingeweiht.
Zwischen 1952 und 1991 befanden sich die Särge der Könige Friedrich Wilhelm I. und Friedrichs des Großen auf der Burg. 1991 wurden sie jedoch wieder ins Schloss Sanssouci nach Potsdam gebracht.
Die Burg ist nach wie vor im Eigentum des Hauses Hohenzollern.
Literatur
Bothe, Rolf: Burg Hohenzollern. Von der mittelalterlichen Burg zum nationaldynastischen Denkmal im 19. Jahrhundert. Berlin 1979 ISBN 3786111480
Weblinks
- weitere Weblinks
Homepage der Burg
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