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Burg Wettin

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Die Burg Wettin ...

Der Ort Wettin erfährt 961 seine erste urkundliche Erwähnung als "Vitin civitas." Es wird häufig angenommen, dass bereits zu karolingischer Zeit eine Burganlage bestand, die später zum Mittelpunkt eines Burgwarts wurde.

Ob die ab 997 erstmalig auftretenden Grafen von Wettin von fränkischen Burggrafen abstammen, ist unklar. Jedenfalls schaffte diese Dynastie sehr bald, einen steilen Aufstieg zu europäischer höchster politischer Bedeutsamkeit. Aus den Grafen von Wettin entwickelten sich die Herrscher mehrerer mitteldeutscher Land- und Markgrafschaften (z. B. Meißen, Thüringen), die Herrscher Sachsens und Thüringens sowie zeitweise Polens und anderer europäischer Staaten.

Die Burg selbst wurde von den Wettinern schon im Hochmittelalter aufgegeben, worauf ein edelfreies Geschlecht gleichen Namens auf der Burg seinen Sitz hatte. 1295 ging die Burg an die Erzbischöfe von Magdeburg über, die Oberburg kam im 15. Jahrhundert an die Herren von Trotha, später an die Kurfürsten von Brandenburg. Die Unterburg war bis 1441 erzbischöflich magdeburgisches Amt.

In der Neuzeit diente die Burg zu Wohnzwecken und als Fachschule für Schäferei. Seit Beginn der 90er Jahre wurde auf dem Burggelände ein Kunstgymnasium eingerichtet, dass in diesem Fachbereich einzigartig in Mitteldeutschland ist.


Weblinks



Internetseite des Burggymnasiums Wettin





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