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Dennis Wilson

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Dennis Carl Wilson (* 4. Dezember 1944, † 23. Dezember 1983) war Mitglied der Band The Beach Boys (gegründet 1961).

Dennis war der einzige Beach Boy, der wirklich surfen konnte. Die Band entstand, weil er Surf-Songs schreiben wollte, zu dieser Zeit seine musikalischen Gedanken aber nicht zu Papier bringen konnte. Also fragte er seinen Bruder Brian, ob er ihn nicht unterstützen könne. Dennis Leidenschaft für's Wellenreiten wurde damit zur Inspiration der Beach Boys.

Dennis war das Sex-Symbol der Gruppe. Musikalisch trat er zunächst weniger in Erscheinung. Er agierte zwar auf der Bühne als Drummer, bei Schallplattenaufnahmen übernahm aber gewöhnlich ein Studio-Schlagzeuger seinen Part.

1967, nachdem sich Bruder Brian aus der Band mehr und mehr zurückgezogen hatte, erwachte Dennis "kreative Flamme". Der Lyriker Steve Kalinich fungierte für ihn als eine Art „Katalysator“ und half ihm, Songs zu schreiben. Dennis komponierte mehrere Songs für die Beach-Boys-Alben Friends, 20/20, Sunflower, Carl & the Passions und Holland und produzierte diese auch.

Für Aufregung sorgte Dennis, als seine Freundschaft zu Charles Manson bekannt wurde, der auch einige Zeit in seinem Haus wohnte (gemeinsam mit etwa 20 jungen Mädchen, die zu Mansons Kommune gehörten). Dennis sprach mit ihm über Musik und spielte mit ihm Gitarre. Er kaufte ihm den Song „Cease to Exist“ für etwa 100.000 Dollar ab und veröffentlichte ihn wenig später mit einigen Änderungen auf dem Beach-Boys-Album 20/20 unter dem Titel „Never Learn Not To Love“. Nachdem Manson das Geld ausgegeben hatte, erpresste er Dennis immer wieder und drohte sogar mit der Entführung seiner Kinder. Daraufhin beendete Dennis die Freundschaft. Wenige Jahre später ging Manson als Massenmörder in die Geschichte ein.

Anfang der 70er Jahre war Dennis' Kreativität auf dem Höhepunkt angelangt. Er schrieb ständig neue Songs und arbeitete oft alleine im Studio (er stieg auch eine Zeit lang bei den Beach Boys aus). 1977 veröffentlichte Dennis schließlich sein erstes Solo-Album Pacific Ozean Blue, welches das Beach-Boys-Album Love you, das zur selben Zeit herauskam, deutlich in den Verkaufszahlen schlug. Er arbeitete auch mit anderen Künstlern zusammen (wie "the Captain & Tenille") und schrieb den Text zu „You are so Beautiful“, später ein Welthit für Joe Cocker. Aber Dennis' Leben war zu dieser Zeit nicht in Ordnung. Seit seiner Bekanntschaft mit Manson war er drogen- und alkoholabhängig. Außerdem hatte er Angst vor Manson, da er ständig fürchtete, dieser (bzw. eines seiner Mädchen) würde versuchen, ihn umzubringen (was Manson bei Terry Melcher auch versucht hatte, nachdem dieser Mansons Demoband verschmäht hatte). Hinzu kamen Probleme in Dennis' Liebesleben (zahllose Affairen, darunter eine mit der Tochter von Bandkollegen Mike Love), finanzielle Misswirtschaft und totale Überarbeitung.

Auch stimmlich war Dennis nicht mehr auf der Höhe, alles was über eine wackelige Oktave ging war für Dennis unerreichbar geworden. Trotzdem arbeitete er an seinem zweiten Solo-Album, Bamboo. Doch gerade in dieser Zeit hatte sein Bruder Carl Wilson wieder langsam die Oberhand bei den Beach Boys gewonnen, und er bat Dennis darum, wieder in die Band zurückzukehren. Dennis willigte ein und „schenkte“ einige Songs, die für "Bamboo" geplant waren, den Beach Boys (die sie auf dem L.A. Light Album 1979 veröffentlichten). Seine Solo-Karriere war damit zu Ende; er sollte nie wieder einen Song veröffentlichen.

Anfang der 80er Jahre war Dennis körperlich am Ende. Der einstige Surfer und muskelbepackte Modellathlet war aufgedunsen, die Haut hing nur noch schlaff herunter. Er zog sich mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Am 4. Juli 1983 trat er ein letztes Mal mit den Beach Boys auf, schnappte sich ein Mikrophon und krächzte in die jubelnde Menge „You are so beautiful to me“. Am am 23. Dezember 1983 passierte es dann: Dennis tauchte vor dem Boot eines Freundes und kam nicht wieder hoch. Er ertrank im Ozean, den er so geliebt hatte.


Solo-Discografie





--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)





Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Dennis Wilson aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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