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Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

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Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist eine der ältesten Bürgerinitiativen der Welt und Bestandteil des deutschen Rettungsdienstes auf See. Sie wurde am 29. Mai 1865 in Kiel gegründet und verfolgt die Aufgabe, Menschen aus Seenot zu retten. Heute hat sie ihren Sitz in Bremen. Sie ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert, z.B. mit Hilfe aufgestellter kleiner Sammelschiffchen, die in Anspielung auf die Seenotrettungskreuzer, die kleinste Bootsklasse der DGzRS sind.

Die Gründer der DGzRS sind Adolph Bermpohl, Georg Breusing und Arwed Emminghaus. Ihr Schirmherr ist der jeweilige Bundespräsident Deutschlands.

Die Seenotretter der DGzRS arbeiten teils ehrenamtlich, teils als festangestellte Mitarbeiter, jedoch immer unter dem Grundsatz der Freiwilligkeit. Vom Bremer Senat wurde sie 1872 als juristische Person anerkannt. Die Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland nach dem internationalen Übereinkommen von 1979 über Suche und Rettung auf See (SAR) werden durch die DGzRS offiziell wahrgenommen. Einsatzzentrale ist die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC BREMEN: Maritime Rescue Co-ordination Centre).

12 SAR-Wachen verteilen sich an der Nordsee und 5 an der Ostsee. Dazu kommen 54 Stationen mit 61 Seenotrettungsbooten und Seenotkreuzern. Die Seenotkreuzer haben noch zusätzlich ein Tochterboot an Bord.

Mitte 2004 hatte die DGzRS seit ihrer Gründung 70907 Menschen aus Seenot gerettet.

Lange Zeit beherrschten die Ruderrettungsboote (Rrb) die Rettungsstationen, ab 1911 gab es die ersten Motorrettungsboote, ab 1955 als Küstenrettungsboote (KR) bzw. -schiffe (KRS) bezeichnet, ab den 1930er Jahren gab es nebenher auch die kleineren mobilen Strandrettungsboote.

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