Dresden
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Einordnung: Ort in Sachsen | Dresden | Hauptstadt
- Was heißt Dresden auf:
Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Dresden in Deutschland. Es gibt noch weitere Orte und oder Ortsteile mit dem Namen Dresden in verschiedenen Ländern, siehe dazu: Dresden (Begriffsklärung).
| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Bundesland: | Sachsen | |
| Regierungsbezirk: | Dresden | |
| Kreis: | Kreisfreie Stadt | |
| Fläche: | 328,30 km² | |
| Einwohner: | 484.669 (30. Juni 2004) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.455 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 113 m ü. NN (Altmarkt) | |
| höchster Punkt: | 383 m ü. NN (Triebenberg) | |
| tiefster Punkt: | 101 m ü. NN (Cossebaude) | |
| Postleitzahlen: | 01001-01462 (alte PLZ: 8012-8060) | |
| Vorwahl: | 0351 | |
| Geografische Lage: | 51° 05' n. Br. 13° 45' ö.L. | |
| Kfz-Kennzeichen: | DD | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 62 000 | |
| UN/LOCODE: | DE DRS | |
| Stadtgliederung: | 10 Ortsämter / 9 Ortschaften | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden | |
| Offizielle Website: | www.dresden.de | |
| Politik | ||
| Oberbürgermeister: | Ingolf Roßberg (FDP, für Initiative OB für Dresden) | |
| Regierende Parteien: | CDU, FDP, DSU, Freie Bürger | |
| Fraktionen im Stadtrat: 70 Mandate | CDU PDS B.90/Die Grünen SPD FDP (inkl. DSU) Bürgerfraktion (darunter: Bürgerliste Freie Bürger Volkssolidarität) Fraktionslose (Nationales Bündnis) | 21 Sitze 17 Sitze 9 Sitze 8 Sitze 6 Sitze (1 Sitz) 6 Sitze (2 Sitze 2 Sitze 2 Sitze) 3 Sitze |
| Letzte Stadtratswahl: | 13. Juni 2004 | |
Dresden (abgeleitet aus dem altsorbischen Drež�?any für Sumpf- oder Auwaldbewohner) ist die Landeshauptstadt des heutigen Freistaates Sachsen. Sie befindet sich ca. 50 km westlich der tscheschichen Grenze, im östlichen Teil Sachsens. Ursprünglich Fischerdorf, Kaufmannssiedlung und Markgrafensitz, entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz und wurde später Landeshauptstadt von Sachsen. Dresden ist das politische Zentrum des Freistaates mit Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher anderer Landesbehörden. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden, besitzt eine Technische Universität sowie zahlreiche Fachhochschulen und so genannte "postgraduate schools" und ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ca. 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa.
Im Jahr 2006 feiert die Stadt Dresden, sehr oft auch als Elbflorenz bezeichnet, ihr 800-jähriges Bestehen.
Geographie
Dresden liegt beiderseits der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge. Unter Anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch "Elbflorenz" genannt. Die höchste Erhebung des Dresdner Stadtgebietes ist der Triebenberg.
Die Stadt ist ihrer Fläche nach hinter Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Großstadt Deutschlands und insgesamt die flächenmäßig achtgrößte Stadt Deutschlands.
Siehe hierzu auch Liste der flächengrößten Städte Deutschlands
Touristisch und wirtschaftlich war Dresden lange mit dem Riesengebirge in Böhmen eng verbunden. siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen
Nahe gelegene größere Städte
Nahe gelegene größere Städte sind Leipzig, 100 km westlich und Berlin, 170 km nördlich von Dresden. 150 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich befindet sich Breslau (Wrocław) in Polen.
Nachbargemeinden
Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Dresden. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
- im Landkreis Kamenz: Ottendorf-Okrilla, Wachau, Radeberg und Arnsdorf
- im Landkreis Sächsische Schweiz: Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Pirna (Verwaltungsgemeinschaft Pirna), Heidenau und Dohna
- im Weißeritzkreis: Kreischa, Bannewitz, Freital und Wilsdruff
- im Landkreis Meißen: Klipphausen, Radebeul, Moritzburg und Radeburg
Stadtgliederung
1958 bereits war das Stadtgebiet von Dresden in die fünf Stadtbezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt worden.
Seit 1991 ist das Stadtgebiet von Dresden in zehn Ortsamtsbereiche eingeteilt. Nach Eingemeindungen kamen später neun Ortschaften hinzu.
Die Ortsamtsbereiche sind in Ortsteile bzw. Stadtteile unterteilt und haben jeweils ein Ortsamt, etwa ein Rathaus vor Ort, sowie einen Ortsbeirat im Sinne von § 71 der Sächsischen Gemeindeordnung, der zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsamtsbereich betreffen, zu hören ist. Vorsitzender des Ortsbeirats ist der Oberbürgermeister oder eine von ihm beauftragte Person. Die Mitglieder der Ortsbeiräte werden vom Stadtrat von Dresden nach einem Parteien- und Listenproporz gewählt, der sich an den Wahlergebnissen bei der Stadtratswahl in den einzelnen Ortsamtsbereichen orientiert.
Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten ehemals selbständigen Gemeinden. Sie erhielten bei der Eingliederung den Status einer Ortschaft. Für sie wurden insgesamt fünf Verwaltungsstellen eingerichtet. Die Ortschaft Altfranken wird jedoch vom Ortsamt Cotta mitverwaltet. Die Ortschaften haben jeweils einen Ortschaftsrat, der im Gegensatz zu den Ortsbeiräten der Ortsamtsbereiche direkt von den Bürgern der Ortschaft zeitgleich mit dem Stadtrat von Dresden gewählt wird. Jeder Ortschaftsrat wählt für seine Ortschaft einen Ortsvorsteher.
Geschichte
Im Jahre 1206 wird Dresden erstmals urkundlich erwähnt. Im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt vom 13 -15. Februar 1945 durch schwere Luftangriffe stark zerstört. 2002 wird sie durch die so genannte Jahrtausendflut heimgesucht.
Mehr zur Geschichte der Stadt siehe unter der Extrarubrik Geschichte Dresdens.
Religionen
Die Bevölkerung der Stadt Dresden gehörte anfangs zum Bistum Meißen. In der Stadt gab es mehrere Kirchen, Klöster und Bruderschaften. Ab 1516 war Martin Luther mehrmals in Dresden, doch wurde die Reformation erst 1539 eingeführt. Im gleichen Jahr fand die erste Kirchenvisitation statt. Das Bistum Meißen war in den Wirren der Reformation bereits 1521 aufgehoben worden. Danach war Dresden über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Spätestens ab 1574 vertrat die Stadt ein strenges Luthertum. Als früherer Bischofssitz war Meißen nach Einführung der Reformation Sitz des Konsistoriums (Kirchenverwaltung), doch wurde dieses 1580 nach Dresden verlegt und befindet sich bis heute in der Stadt, allerdings trägt es heute die Bezeichnung "Landeskirchenamt". Die wenigen Versuche auch das reformierte Bekenntnis Fuß fassen zu lassen wurden mehrfach unterdrückt und einige Verfechter von Unionsbestrebungen beider Konfessionen wurden sogar hingerichtet. Erst im 18. Jahrhundert konnte sich eine kleine reformierte Gemeinde bilden, die 1764 eine eigene Kirche erbaute. Vollständig gleichberechtigt mit den Lutheranern wurde diese jedoch erst 1811. Die reformierte Gemeinde gehört heute zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer (Ostfriesland). Die Lutherischen Gemeinden der Stadt gehörten zur Superintendentur Dresden, die wohl bald nach der Reformation errichtet worden war. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk, der später in zwei Kirchenbezirke Dresden Mitte und Dresden Nord geteilt wurde. Somit gehören heute alle Kirchengemeinden der Stadt zu diesen beiden Kirchenbezirken, die zur Region Dresden der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehören. Die Kirchenbezirke umfassen auch Gemeinden außerhalb der Stadt. Innerhalb der Landeskirche gibt es auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.
Ab 1661 gab es in Dresden wieder katholische Gottesdienste, die jedoch anfangs nur in der Kapelle der französischen und österreichischen Gesandten abgehalten werden konnten. Erst 1807 wurde die katholische Gemeinde mit den lutherischen Gemeinden gleichgestellt. Sie gehörte wie alle Katholiken im damaligen Königreich Sachsen zum Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden, das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge der in der Reformationszeit aufgelösten Bistümer war. Aus diesem Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen, seit 1980 Bistum Dresden-Meißen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Dresden wurde innerhalb des Bistums Meißen bereits 1921 Sitz eines Dekanats, zu dem heute auch Pfarrgemeinden außerhalb von Dresden gehören. Katholische Hauptkirche der Stadt und mittlerweile Kathedrale der Diözese Dresden-Meißen ist die Hofkirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Neben den Römisch-Katholischen Kirchen gibt es in Dresden auch eine Russisch-Orthodoxe Kirche. Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch noch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten), die Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK), eine Elim-Gemeinde, die zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehört, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Brüdergemeinden), die Evangelisch-methodistische Kirche (Methodisten), Freie Evangelische Gemeinden (FeG), die Heilsarmee, die Herrnhuter Brüdergemeine, die Evangelisch-Mennonitische Freikirche sowie die Siebenten-Tags-Adventisten. Ferner ist auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Apostolische Gemeinschaft e. V., die Christengemeinschaft, die Neuapostolische Kirche und die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas vertreten.
Die buddhistische Gemeinde organisiert sich vorwiegend über öffentliche Vortragsreihen in Zusammenhang mit Reise-Diashows.
Auch die Jüdische Gemeinde hat in Dresden eine lange Tradition, die allerdings durch Verfolgung durch den Faschismus und Zerstörung der Semper-Synagoge 1938 unterbrochen war. Nach dem 2. Weltkrieg fanden ab 1950 wieder Gottesdienste statt. 2001 konnte die Jüdische Gemeinde in Dresden ihre neue Synagoge einweihen. Diese erhielt im Jahr 2001 einen Architekturpreis als bestes neues europäisches Bauwerk.
Seit kurzer Zeit gibt es auch islamische Gemeinden und eine islamische Moschee in Dresden. Etwa 80% der Einwohner gehören keiner Religion organisiert an.
Entwicklung des Stadtgebiets
Siehe Dresden (Entwicklung des Stadtgebiets)
Politik
An der Spitze der Stadt Dresden gab es seit dem 13. Jahrhundert einen Rat mit einem Bürgermeister. Dieser wurde vom Rat gewählt und wechselte jährlich. Er war ehrenamtlich tätig. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung im Königreich Sachsen im Jahre 1832 gab es neben dem Bürgermeister noch gewählte Stadträte. 1853 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Bereits 1874 schied Dresden aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine "exemte Stadt". Heute bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt". Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft Dresden sowie der Kreishauptmannschaft Dresden. Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Landkreis Dresden, aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Dresden.
Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt.
1945, nach dem 2. Weltkrieg, setzte zunächst die sowjetische Stadtkommandantur eine Verwaltung ein. Im September 1946 wurde als Stadtparlament eine Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei späteren Wahlen traten alle Parteien und Organisationen bis 1989 auf einer gemeinsamen Liste auf.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Präsident bzw. eine Präsidentin (ab 1990 Evelyn Müller, CDU). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom Volk gewählt.
siehe auch Liste der Bürgermeister Dresdens
Wappen
Blasonierung: Gespaltener goldener Schild; vorn ein schwarzer Löwe, hinten zwei schwarze, senkrechte Pfähle.
Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die Pfähle für die Grafschaft Landsberg, welche die Stadt im späten Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 14. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Symbole fanden auch Einzug in das Wappen von Sachsen, welche später über die Stadt herrschten. Früher waren die Pfähle blau (vgl. auch das Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie zur Unterscheidung vom Landeswappen derer von Meißen-Landsberg später in schwarz geändert. Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.
Städtepartnerschaften
Dresden unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Coventry, Vereinigtes Königreich, seit 1959
- St. Petersburg, Russische Föderation, seit 1961
- Breslau, Polen, seit 1963
- Skopje, Mazedonien, seit 1967
- Ostrava, Tschechien, seit 1971
- Brazzaville, Republik Kongo, seit 1975
- Florenz, Italien, seit 1978
- Hamburg, seit 1987
- Rotterdam, Niederlande, seit 1988
- Straßburg, Frankreich, seit 1990
- Salzburg, Österreich, seit 1991
- Columbus, Bundesstaat Ohio, USA, seit 1992
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen und Galerien
- Automobilmuseum Dresden, Schwerpunkt IFA
- Buchmuseum
- Carl Maria von Weber-Museum
- Deutsches Hygiene-Museum
- Erich Kästner Museum
- Fahrradmuseum
- Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
- Kleinbauernmuseum Reitzendorf
- Kulturverein riesa efau
- Kraszewski-Museum
- Landesmuseum für Vorgeschichte
- Lichtdruck-Werkstatt-Museum
- Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden
- Museum zur Dresdner Frühromantik
- Motorenhalle - Projektzentrum für zeitgenössische Kunst]
- Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- Dresdner Schloss
- Galerie Neue Meister
- Gemäldegalerie Alte Meister
- Grünes Gewölbe
- Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz
- Kupferstich-Kabinett
- Mathematisch-Physikalischer Salon
- Museum für Sächsische Volkskunst
- Münzkabinett
- Porzellansammlung
- Puppentheatersammlung
- Rüstkammer
- Skulpturensammlung
- Staatliche Naturhistorische Sammlungen Dresden
- Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden
- Stadtmuseum Dresden
- Technische Sammlungen der Stadt Dresden
- Universitätssammlung Kunst + Technik der Technischen Universität Dresden
- Verkehrsmuseum Dresden
Musik
Orchester
- Sächsische Staatskapelle Dresden - Orchester an der Semperoper, das bereits 1548 als Hofkantorei gegründet wurde. Musikdirektoren waren u.a. Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner sowie als Assistent Richard Wagner. GMD ab 2007 wird Fabio Luisi
- Dresdner Philharmonie - Das berühmte Orchester wurde 1870 gegründet und trug bis 1915 zunächst den Namen "Orchester des Gewandhauses Dresden". Chefdirigenten in jüngerer Zeit war u.a. Kurt Masur und Marek Janowski. Derzeitiger Chefdirigent ist Rafael Frühbeck de Burgos.
- Dresdner Sinfoniker - 1996 gegründetes, sich von den Mitgliedern nahezu selbst tragendes Sinfonieorchester, dass sich ausschließlich der zeitgenössischen Musik abseits des normalen Konzertrepertoires und im Crossoverbereich widmet. 2004 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.
- ensemble courage - Spezialensemble für zeitgenössische (Kammer-)Musik, mit dem Förderpreis der Stadt Dresden 2004 ausgezeichnet
- sinfonietta dresden - Kammerorchester mit vielfältigen Aufgaben im Dresdner Musikleben und einer eigenen Konzertreihe
Chöre
- Dresdner Kammerchor - international und in Dresden aktiver Chor mit dem Schwerpunkt Alte Musik, gegründet (1985) und geleitet von Hans-Christoph Rademann
- Dresdner Kapellknaben - Knabenchor der katholischen Kathedrale (ehemalige Hofkirche)
- Dresdner Kreuzchor Knabenchor der evangelischen Kreuzkirche
- Philharmonischer Chor Dresden - Der Chor wurde 1967 gegründet und arbeitet hauptsächlich mit der Philharmonie zusammen, derzeitiger Leiter ist Matthias Geißler
- Singakademie Dresden - einer der bedeutendsten Laienchöre Mitteldeutschlands, hervorgegangen aus dem 1884 gegründeten Dresdner Lehrergesangverein, bestehend aus Kinder-, Kammer-, Oratorien- und Seniorenchor, geleitet von Ekkehard Klemm
Kulturelles Erbe
- Semperoper
- Zwinger, das Wahrzeichen der Stadt
- Brühlsche Terrasse (auch Balkon Europas genannt)
- Fürstenzug - Ein großes Fliesenbild mit den sächsischen Herrschern.
- Dresdner Schloss und Stallhof mit dem Grünen Gewölbe (ehem. Kunstsammlung, besonders von August dem Starken (seit 1694 Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen/seit 1697 König August II. von Polen)
- Schloss Pillnitz (ehem. Lustschloss Augusts des Starken)
- Sommerpalais im Großen Garten
siehe auch: Dresdner Barock
Kirchen und Synagoge
- Frauenkirche
- Hofkirche
- Kreuzkirche
- Dreikönigskirche
- Russisch-Orthodoxe Kirche (im Volksmund "Zwiebelkirche" wegen der Form der Türme)
- Sophienkirche (zerstört)
- Synagoge (Neubau, die Alte Synagoge wurde während der Zeit des Nationalsozialismus zerstört)
Brücken
- Albertbrücke
- Augustusbrücke (bzw. Friedrich-August-Brücke)
- Blaues Wunder
- Marienbrücke
- Carolabrücke
- Flügelwegbrücke
Technische Bauwerke
- Standseilbahn
- Schwebebahn
- Gasometer
- Fernsehturm
- Erlweinspeicher
- Hauptbahnhof
- Flutrinne
- Yenidze
- Krematorium Tolkewitz
- Schlachthof (heute Ausstellungszentrum)
- Alter Schlachthof (heute als Bühne für Konzerte genutzt)
Sonstige
- Kulturpalast
- Japanisches Palais
- Luisenhof in Loschwitz
- Pfunds Molkerei
- Italienisches Dörfchen
- Königsstraße
- Kunsthofpassage
- Cholerabrunnen
- Dresdner Villen
- Gartenstadt Hellerau mit Festspielhaus
- Messe Dresden
- Sarrasani (zerstört)
- Kugelhaus (zerstört)
Die besten Aussichtspunkte auf Dresden
- Dresdner Fernsehturm (Zur Zeit nicht für die Öffentlichkeit zugängig.)
- Rathausturm
- Hausmannsturm, Dresdner Schloss
- Kreuzkirche, Altmarkt
- Fichteturm im Fichtepark, Plauenscher Ring
- Bismarckturm (ab voraussichtlich 2006 besteigbar), Räcknitzhöhe, detailiertere Infos bietet der Bismarckturm Dresden e.V..
- Turm der Garnisonkirche, Stauffenbergallee 9, Sa. 11 Uhr und So 12 Uhr
- Turm der Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, täglich 10-18 Uhr
- Ernemannturm (Pentacongebäude), Junghansstraße 1-3, Di-Fr 9-17 Uhr und Sa-So 10-18 Uhr
- Turm der Gaststätte Luisenhof (Standseilbahn Bergstation)
- Spitzhaus, Radebeul
- Terasse des Waldschlößchens, Pavillon unterhalb desselben (gelegen an der Bautzner Straße)
- Babisnauer Pappel
Ausflugsziele/ Erholung
In Dresden
- Großer Garten mit Zoo Dresden, Parkeisenbahn (ehem. Pioniereisenbahn), Botanischem Garten und Carolasee
- Schlosspark Pillnitz
- Dresdner Heide (ein Viertel des Stadtgebietes)
- Dresdner Elbwiesen
- Dresdner Elbschlösser mit ihren Parkanlagen - Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen und Schloss Eckberg
- Schillergarten
- Alaunpark kleinerer Großer Garten in der Neustadt
In der näheren Umgebung
- Sächsische Schweiz (niedrigalpines Klettergebiet)
- Barockgarten Großsedlitz
- Schloss Weesenstein
- Festung Königstein (Deutschlands festeste Festung)
- Jagdschloss Moritzburg sowie Wälder und Teiche in dessen Umgebung
- Osterzgebirge
- Tharandter Wald und Freiberg
- neben den Weinanbaugebieten um Pillnitz, Loschwitz, Radebeul und Meißen die Sächsische Weinstraße
- Altkötzschenbroda - liebevoll sanierter Dorfanger in der Wein- und Gartenstadt Radebeul
- Dresden ist neben Zwickau einer der Endpunkte der Silberstraße.
- Riesengebirge, in ferner Umgebung (Böhmen)
Freizeit
Sportvereine
- Dynamo Dresden
- Dresden-Marathon
- Dresden Monarchs
- ESC Dresdner Eislöwen
- Nachtskaten (Dresden)
- Short Track
- SV Dresden-Striesen e.V. (Schach)
- Dresdner Sportclub 1898
Freizeit- und Sportanlagen
- Emrich-Ambroß Schwimmhalle
- Spaßbad "Elbamare" in Dresden-Gorbitz
- Eissporthalle Dresden
- Heinz-Steyer-Stadion
- Sportanlagen Ostragehege (z.B. neu errichtet: Leichtathletikhalle; es sind noch weitere neue Gebäude in Planung)
- Sporthalle Bodenbacher Straße
- XXL Sportzentrum
- Rudolf-Harbig-Stadion; Errichtet: 1923/53; Kapazität: 28.500 Plätze, davon 220 überdachte und 10.670 unüberdachte Sitzplätze; Heimat-Stadion von Dynamo Dresden.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Februar: Fest sächsischer Puppen- und Marionettenspieler
- April:
- Internationales Blues-Festival
- Filmfest Dresden (Internationales Festival für Animations- und Kurzfilm)
- Mai:
- Internationales Tanz Tanzfestival
- Dresdner Musikfestspiele, Internationales Dixieland-Festival Dresden
- Pfingsten: Handfest im Puppentheater
- Juni/Juli/August: Filmnächte am Elbufer (Freilichtkino mit toller Kulisse) *Juni:
- Bunte Republik Neustadt
- Elbhangfest mit Drachenbootregatta
- Juli: Dresdner Kunstfest
- August: Stadtfest
- September: Volkstanzfest und Drehorgeltreffen
- Oktober:
- Tage der zeitgenössischen Musik und Festival der Zauberkunst
- November/Dezember:
- Dresdner Striezelmarkt, der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands
Kulinarische Spezialitäten
- Dresdner Christstollen
- Russisch Brot
- Domino Steine
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Dresden führt die Bundesautobahn A 4 Erfurt-Dresden-Görlitz. Von dieser zweigt im äußersten Norden der Stadt die Autobahn A 13 Dresden-Berlin ab. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 6, B 97, B 170, B 172 und B 173. Weiterhin durchläuft die E 55 (Europastraße) die Stadt. Im Bau befindet sich die baulich und landschaftlich recht eindrucksvolle A 17 nach Prag.
Dresden ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten, zu dessen Eisenbahnanlagen der Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt in der seltenen Bauform des Gefällsbahnhofes gehört. Die Stadt liegt an der Kreuzung der Bahnlinien Prag - Berlin, Leipzig - Dresden und Nürnberg - Chemnitz - Dresden - Görlitz - Breslau (Polen). Zudem führen mehrere kleinere Strecken in alle Richtungen. Wichtige Personenbahnhöfe in Dresden sind der Hauptbahnhof und der Bahnhof Dresden-Neustadt.
Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe AG sowie anderer Verkehrsbetriebe. In den 1920er Jahren gab es zwei konkurrierende Straßenbahnunternehmen. Bekannt ist Dresden auch für den zwischen 1931 und 1972 eingesetzten großen Hechtwagen. Dresden kann sich heute der längsten Straßenbahnen der Welt rühmen. Schon in der Weimarer Republik gab es teilweise einen Dreiminutentakt. Eine Besonderheit stellt die CarGoTram dar, eine Straßenbahn für den Gütertransport, die die Gläserne Manufaktur von Volkswagen am Großen Garten bedient. Zusätzlich gibt es S-Bahnlinien, die teilweise die Gleise der Deutschen Bahn mit nutzen. Den Übergang über die Elbe ermöglichen neben den Brücken auch Fähren, zum Beispiel in Johannstadt. Im Stadtteil Loschwitz gibt es außerdem eine Standseilbahn sowie eine Schwebebahn.
Bis 1975 fuhren in Dresden auch Oberleitungsbusse. Diese wurden durch Busse mit Dieselantrieb ersetzt. Zudem fuhren zwischen 1903 und 1904 in dem damals noch eigenständigen Ort Plauen die Oberleitungsbusse der Haide-Bahn.
Dresden ist an der Elbe gelegen, über die mehrere Brücken führen. Die berühmteste ist das "Blaue Wunder". Der Stadtrat beschloss den umstrittenen Neubau der Waldschlößchenbrücke, der in Kürze beginnen soll.
Das Radwegenetz in Dresden ist unterschiedlich ausgebaut. Es gibt halbzerfallene und zugeparkte Radwege, aber auch den sehr schönen Elbe-Rad-und-Wanderweg entlang des Elbufers.
Im Norden von Dresden in Klotzsche liegt der Flughafen Dresden mit nationalen und internationalen Fluglinien. Er wurde nach der Wiedervereinigung rekonstruiert und hat heute gut ausgebaute Terminals und Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.
In Dresden gibt es Elbfähren und auf der Elbe fahren die Raddampfer der Weißen Flotte. Ein Teil des Güterverkehrs erfolgt mit Lastkähnen.
Ansässige Unternehmen
In der Stadt sind vor allem Unternehmen aus dem Bereich Mikroelektronik, Biotechnologie und Elektrotechnik tätig die die Nähe der Universität und zahlreicher Forschungsinstitute nutzen. Die Kompetenzfelder der Stadt Dresden liegen heute in den Bereichen:
- Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnologie
- Neue Werkstoffe / Nanotechnologie
- Maschinen- und Anlagenbau / Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik
- Biotechnologie, Pharmazie und Impfstoffe
- Tourismus
- Handel und Märkte
- Bildung
- Kunst-, Geistes- und Sozialwissenschaften
Durch die Möglichkeiten der engen Zusammenarbeit der Industrie mit den hier ansässigen Universitäten und Forschungseinrichtungen entwickelt sich Dresden immer mehr zu einem der führenden Zentren der Halbleiterfertigung. So entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Fertigungsstätten führender Unternehmen wie AMD und Infineon. Auch viele Bereiche der Zulieferindustrie lassen sich in Dresden nieder und vereinen sich im Silicon Saxony.
Medien
Während der DDR-Zeit konnte teilweise keine Westmedien empfangen werden, weshalb Dresden auch den Namen Tal der Ahnungslosen bekam.
Zeitungen
- Sächsische Zeitung (SZ)
- Dresdner Neueste Nachrichten (DNN)
- Dresdner Morgenpost
- Dresdner Amtsblatt (DDA)
- Sächsischer Bote
- Wochenkurier
Rundfunk
- Radio Dresden (103,5)
- Coloradio (freies Radio, Donnerstag abends auf Frequenz von Radio Energy NRJ (100,2))
- Sputnik
- MDR- Figaro (95,4
- MDR Info (106,1)
- Energy Sachsen (100,2)
- R.SA- Sachsen (89,2)
- MDR Jump (90,1)
- MDR Sachsen (92,2)
- Radio PSR (102,4)
- RTL Radio (105,2)
Digital - DAB
- Sunshine-Live:
- Empfangsgebiet sachsen-ost, kanal 5 c
- Empfangsgebiet sachsen-west, kanal 12 a
Fernsehen
- Dresden Fernsehen
Sonstige Medien
Hierbei handelt es sich um meist kostenlose Stadtmagazine
- FRITZ - Das Magazin
- SAX - Das Stadtmagazin
- DRESDNER
- Augusto Restaurantmagazin
- Spot! Dresden erleben
- ad-rem Hochschulzeitung
- Urania-Magazin
Öffentliche Einrichtungen
In Dresden haben folgende Einrichtungen und Institutionen bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:
- Bundesvermögensamt Dresden
- Handwerkskammer Dresden
- Hauptzollamt Dresden
- IHK Dresden
- Offiziersschule des Heeres
- Kreiswehrersatzamt Dresden
- Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden
- Zollfahndungsamt Dresden
Bildung
Dresden ist heute unter anderem geprägt als Standort wichtiger und zukunftsweisender Unternehmen und Institutionen, was den weiteren Ausbau zu einem der weltweit führenden Technologiestandorte fördert. Aber als Kunst- und Kulturstadt auch den Bildenden Künsten und Geisteswissenschaften verpflichtet.
Universitäre Ausbildung und Forschung
- Hochschulen
- Technische Universität Dresden (TUD)
- [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden] (HTW)
- Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" (HfM)
- Hochschule für Kirchenmusik
- Hochschule für Bildende Künste (HfBK)
- Palucca Schule - Hochschule für Tanz
- Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit
- Dresden International University (DIU)
- Studienakademien
- Staatliche Studienakademie Dresden
- Sächsische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e. V.
Unternehmen mit hohem Forschungs- und Entwicklungs-Anteil
- AMD Saxony Limited Liability Company & Co. KG
- Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) AG
- IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH
- Institut für Luft- und Kältetechnik Gemeinnützige Gesellschaft mbH (ILK)
Einrichtungen für Technologietransfer und Innovationsförderung
Sonstige wirtschafts- und wissenschaftsrelevante Einrichtungen
Urania Stadtverband Dresden e.V.
Der Urania Stadtverband Dresden e.V. ist eine Gesellschaft zur Vermittlung wissenschaftlicher Kenntnisse. Zu seinem Programm gehören URANIA-Vortragsveranstaltungen auf dem Gebieten Medizin, Naturwissenschaft und Technik und Geschichte.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Siehe Liste der Ehrenbürger von Dresden
Söhne und Töchter der Stadt
Die folgenden Personen sind in Dresden geboren. Ob sie später ihren Wirkungskreis in Dresden hatten oder nicht ist unerheblich. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.
- 1591, 2. November, August Buchner, †12. Februar 1661, Lyriker und Literaturtheoretiker
- 1592, 13. Juni, Tobias Michael †26. Juni 1657, Komponist und Thomaskantor
- 1670, 12. Mai, Friedrich August I, genannt August der Starke, †1. Februar 1733 in Warschau , Kurfürst von Sachsen und als August II. König von Polen
- 1700, Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, †1760, Hof- u. Justizrat, Gründer der "Herrnhuter Brüdergemeine", Dichter ("Herz und Herz vereint zusammen", "Christi Blut und Gerechtigkeit", "Jesu geh voran")
- 1750, 23. Dezember, Friedrich August I. (Sachsen), †31. Mai 1827 in Dresden, regierte Sachsen 1763 - 1806 als Kurfürst Friedrich August III. (der Gerechte), und von 1806 - 1813 sowie 1815 - 1827 als König Friedrich August I.
- 1755, 27. Dezember, Anton, †6. Juni 1836 in Dresden-Pillnitz, König von Sachsen 1827-36
- 1791, 23. September, Karl Theodor Körner, †26. August 1813 in Gadebusch/Mecklenburg, Dichter
- 1797, 12. Mai, Friedrich August II., †9. August 1854 in Brennbüchl/Tirol, König von Sachsen 1836-54
- 1797, 30. Mai, Carl Friedrich Naumann, deutscher Geologe
- 1801, 12. Dezember, König Johann von Sachsen, †29. Oktober 1873 in Dresden-Pillnitz, König von Sachsen 1854-73
- 1803, 28. September, Ludwig Richter, †19. Juni 1884 in Loschwitz b. Dresden, Maler u. Zeichner
- 1809, 14. Februar, Edwin Freiherr von Manteuffel, †17. Juni 1885 in Karlsbad, Reichsstatthalter von Elsaß-Lothringen 1879-85
- 1828, 23. April, Albert, †19. April 1902 in Sybillenort/Breslau, König von Sachsen 1873-1902
- 1830, 8. Januar, Hans Guido Freiherr von Bülow, †12. Februar 1894 in Kairo, Komponist (Schauspielmusik "Julius Caesar")
- 1832, 8. August im Ortsteil Pillnitz, Georg, †15. Oktober 1904 in Dresden-Pillnitz, König von Sachsen 1902-04
- 1837, 26. Oktober, Dr. Conrad Wilhelm von Rüger, †20. Februar 1916 in Dresden, Ministerpräsident von Sachsen 1906-10
- 1846, 17. Dezember, Max Clemens Lothar Freiherr von Hausen, †19. März 1922 in Dresden, Ministerpräsident von Sachsen 1912-14
- 1858, 15. Juli im Ortsteil Hosterwitz, Heinrich Leonhard von Tschirschky und Bögendorff, †15. November 1916 in Wien, Staatssekretär und Leiter des Auswärtigen Amtes des Deutschen Reichs 1906-07
- 1865, 25. Mai, Friedrich August III. , †18. Februar 1932 in Sybillenort/Breslau, König von Sachsen 1904-18
- 1874, 24. August, Karl Alfred Walther Schieck, Ministerpräsident von Sachsen 1930-33
- 1876, 8. Februar, Paula Modersohn-Becker, †10. November 1907 in Worpswede, Malerin
- 1876, 21. Oktober, Dr. Peter Franz Stubmann, †29. Juli 1962 in Hamburg, Vorsitzender des Staatsministeriums von Mecklenburg-Strelitz 1918-19
- 1885, 27. März, Dirk Altmann, †25.06.1942 in Aberdeen, Humanist, Schriftsteller(Der Erziehung von Kind zu Kind(1902)) und Philosoph
- 1889, 22. April, Ludwig Renn (als Arnold Friedrich Vieth von Golßenau), †21. Juli 1979 in Berlin, Schriftsteller ("Krieg", "Nachkrieg")
- 1899, 23. Februar, Erich Kästner, †29. Juli 1974 in München, Schriftsteller ("Das fliegende Klassenzimmer", "Das doppelte Lottchen")
- 1900, 26. Februar, Fritz Wiessner, Bergsteiger
- 1905, 23. Mai, Lea Grundig geb. Langer, †10. Oktober 1977, Malerin
- 1906, 11. Juli, Herbert Wehner, †18. Januar 1990 in Bonn, Politiker (KPD, SPD), MdB, MdL-Sachsen, Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen (1966-1969), Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag (1969-1983)
- 1913, 8. November, Rudolf Harbig, †5. März 1944 (gefallen), Leichtathlet und Weltrekordler
- 1914, 11. April, Manja Behrens, Schauspielerin
- 1915, 5. September, Horst Sindermann, †20. April 1990 in Berlin, Vorsitzender des Ministerrates der DDR 1973-76, Präsident der Volkskammer der DDR 1976-89
- 1915, 15. September, Helmut Schön, Fußballspieler und Bundestrainer (1964-1978)
- 1918, 3. Dezember, Hans Paul Bahrdt, Sozialwissenschaftler ("Die moderne Großstadt" 1961)
- 1921, 29. September, Wolfgang Mischnick, Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (1961-1963), Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag (1968-1990)
- 1922, 25. Mai, Marvin Martin bzw. Roman Romans alias Siegfried Ulbrich, Komponist ("Wir tanzen wieder Polkas")
- 1922, 12. Juni, Günter Behnisch, deutscher Architekt (Olympiastadion München)
- 1926, 1. August, Theo Adam, Sänger (Bayreuther Festspiele, Staatsoper Berlin u.a.)
- 1927, 6. Juni, Ursula Böttcher, Dompteuse
- 1927, 20. Juli, Michael Andreas Giehlen, Dirigent (Stockholm, Frankfurt, Baden-Baden)
- 1928, 10. April, Rolf Hans Müller, †26. Dezember 1990 in Baden-Baden, Orchesterleiter und Komponist (TV-Serien "Tatort", "Salto mortale")
- 1932, 19. Februar, Gerhard Richter, Maler und Grafiker
- 1932, 28. Oktober, Gerhard Baum, Bundesinnenminister (1978-1982)
- 1935, 26. Januar, Peter Ronnefeld, Dirigent und Komponist, †6. August 1965 in Kiel
- 1937, 17. Juli, Dr. Andreas von Bülow, Bundesminister für Forschung und Technologie (1980-1982)
- 1938, 15. März, Jürgen Schweinebraden, Alternativkünstler, Verleger und Galerist
- 1939, 7. Mai, Volker Braun, Schriftsteller ("Die Kipper", "Hinz und Kunz")
- 1939, 7. September, Christine Bergmann, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (1998-heute)
- 1939, 5. Oktober, A. R. Penck, Maler, Grafiker und Bildhauer
- 1943, 6. Oktober, Udo Zimmermann, Komponist (Opern, Orchesterwerke u.a.)
- 1944, 16. Januar, Thomas Fritsch, Schauspieler und Sänger
- 1948, 19. Februar, Thommy Raiker bzw. Muck alias Hartmut Schulze-Gerlach, Komponist und Moderator
- 1952, 5. Februar, Elke Martens, Schlagersängerin ("Heimlich von dir geträumt")
- 1963, 24. Dezember, Olaf Berger, Schlagersänger ("Feuervogel")
- 1979, Franziska Gerstenberg, Autorin
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Die folgenden Personen sind nicht in Dresden geboren, haben aber hier gewirkt:
- Prof. Dr. Manfred von Ardenne, * 20. Januar 1907 in Hamburg, †26. Mai 1997 in Dresden, Naturwissenschaftler in den Forschungsgebieten Physik und Medizin
- Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, * 30. Januar 1721 in Venedig, †17. November 1780 in Warschau, italienischer Maler am Hofe in Dresden
- Johann Melchior Dinglinger, * 26. Dezember 1664 in Biberach an der Riß, †6. März 1731 in Dresden, Hofgoldschmied bei Kurfürst August dem Starken
- Friedrich de la Motte Fouqué, * 12. Februar 1777 in Brandenburg a.d. Havel, †23. Januar 1843 in Berlin, Dichter der Romantik
- Justus Friedrich Güntz, * 1801 in Wurzen, †1875 in Dresden, Rechtsanwalt sowie Redakteur und Besitzer des "Dresdner Anzeigers", Gründer der Güntzstiftung
- Heinrich von Kleist, * 18. Oktober (nach Kleists eigenen Angaben 10. Oktober) 1777 in Frankfurt (Oder), †21. November 1811 in Berlin, Dichter und Schriftsteller
- Victor Klemperer, * 9. Oktober 1881 in Landsberg an der Warthe, †11. Februar 1960 in Dresden, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- Gret Palucca, * 8. Januar 1902 in München; †22. März 1993 in Dresden, Tänzerin und Tanzpädagogin sowie Gründerin der Palucca-Schule Dresden
- Daniel Pöppelmann, * Mai 1662 in Herford, †17. Januar 1736 in Dresden, Baumeister des Barock
- Gustav "Gummi" Schäfer, Dresdner Ruderlegende und Olympiasieger von 1936
- Gottfried Semper, * 29. November 1803 in Altona, †15. Mai 1879 in Rom, Architekt, Erbauer der Oper
- Richard Wagner, *22. Mai 1813 in Leipzig, †13. Februar 1883 in Venedig, Komponist
- Carl Maria von Weber, * 18. November 1786 in Eutin, †5. Juni 1826 in London, Komponist
- Friedrich Wieck, * 18. August 1785 in Pretzsch bei Wittenberg, †6. Oktober 1873 in Loschwitz bei Dresden, Musiker und Musikpädagoge, Schwiegervater von Robert Schumann
- Jan Dismas Zelenka, * 1679 in Loudovice in Böhmen, †23. Dezember 1745 in Dresden, Barockkomponist tschechischer Herkunft, wirkte u.a. auch am sächsischen Hof in Dresden
Sonstiges
Erfindergeist und Patente
- Kaffeefiltertüte durch Melitta Bentz
- Teebeutel (Teekanne)
- Zigarettenfilter (Dresdner filtern so gut wie alles)
- Schuhcreme aus der Tube (Eg-Gü)
- Büroklammer
- Odol (Mundwasser)
- Zahncreme
- Spiegelreflexkamera
Weitere stadtspezifische Begriffe
Begriffe ohne Artikel die oben nirgendwo reinpassten.
Pentacon, Zeiss-Ikon, robotron, Königin Maria, Kreuzchor, Urania, Esperanto, Gläserne Manufaktur
Literatur
- "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte" Band II Mitteldeutschland - Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1941
- Fritz Löffler: Das alte Dresden. Geschichte seiner Bauten.,Seemann-Henschel, ISBN 3363000073
- Reinhard Spehr und Herbert Boswank: Dresden - Stadtgründung im Dunkel der Geschichte. Dresden 2000, ISBN 3980309118
Weblinks
- Dresden Links ~
- Bilderrahmen aus Radeberg bei Dresden ~
- Adressliste Steuerberater in Dresden ~
- Immobilien Dresden ~
- Branchenbuch Dresden ~
- Kaden - Pension und Hotel in Dresden ~
- weitere Weblinks
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--Works 01:04, 25. Mär 2005 (CET)
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