Freie Universität Berlin
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Einordnung: Berlin (Wissenschaft) | Universität in Deutschland
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Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
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| FREIE UNIVERSITÄT BERLIN | |
|---|---|
| Daten | |
| Motto | Veritas - Iustitia - Libertas. |
| Gründungsjahr | 1948 |
| Ort | Berlin |
| Studenten | 39.200 (ohne Medizin) - Frauenanteil: 59% - Ausländeranteil: 14% |
| Studiengänge | 148 |
| Fachbereiche | 12 (inkl. Medizinischer Fakultät Charité) |
| Institute | 74 (ohne Charité) |
| Mitarbeiter | 4.871 (ohne Charité) - Professoren: 415 - Wissenschaftliche Mitarbeiter: 1220 |
| Promotionen | 811 (2003) |
| Habilitationen | ... |
| Haushalt | ... |
| Hochschultyp | staatlich |
| Präsident | Prof. Dr. Dieter Lenzen |
| Postadresse | Freie Universität Berlin Kaiserswerther Straße 16-18 14195 Berlin |
| Telefon | +49 (0)30 838-0 |
| pressestelle@fu-berlin.de | |
| Homepage | www.fu-berlin.de |
| Karte | |
Berlin | |
Die Freie Universität Berlin (kurz: FU, bzw. FU Berlin oder FUB) ist die größte der vier Universitäten Berlins und eine der größten in Deutschland. Sie wurde 1948 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin-Dahlem.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Freie Universität Berlin wurde als Reaktion auf den Ausschluss von Studenten aus politischen Gründen aus der im sowjetischen Sektor liegenden Friedrich-Wilhelms-Universität Universität Unter den Linden (heute Humboldt-Universität zu Berlin) am 4. Dezember 1948 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin-Dahlem.
Bereits im ersten Semester nach der Gründung der Freien Universität Berlin am 4. Dezember 1948 gab es 2.140 Studenten; 1949 gab es bereits 4.946 Studenten.
1956 führte die FU Berlin als erste deutsche Universität eine Magisterprüfungsordnung ein.
In den späten 1960er Jahren war sie eines der Zentren der so genannten 68er-Bewegung in Deutschland, zu der beispielsweise Rudi Dutschke und Benno Ohnesorg gehörten; in dieser Zeit wurde auch die Außerparlamentarische Opposition (APO) gegründet. Für die Universitäten ergaben die Proteste 1969 beispielsweise die Abschaffung des Ordinariensystems; seitdem gilt in allen Gremien die Viertelparität (ein Professor, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, ein Student und ein sonstiger Mitarbeiter).
1973 wurde die seit 1967 gebaute Rostlaube als Institutsgebäude für einen Großteil der Geistes- und Sozialwissenschaften eröffnet. In den 80er Jahren wurde in dem Gebäude eine Asbestbelastung festgestellt und eine aufwändige Asbestsanierung begonnen. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) beschloss ein "Grundrecht auf Bildung", worauf die Entwicklung zur Massenuniversität begann.
1978 werden die ersten Abschnitte der Silberlaube eröffnet, die seit 1975 erbaut wurde; weitere Abschnitte wurden 1982 bezogen. 1977/78 kam es auch zu Protesten gegen das frisch verabschiedete Hochschulrahmengesetz (HRG).
Das Gelände der Pädagogischen Hochschule (PH) in Berlin-Lankwitz wurde 1980 in die FU Berlin integriert; rund die Hälfte der etwa 5.000 PH-Studenten und der Professoren wechselten an die FU Berlin. Auf dem Gelände werden die Geologie, die Geophysik und die Paläontologie sowie die Kommunikationswissenschaften und die Zentraleinrichtung für audiovisuelle Medien (ZEAM) untergebracht.
Mitte der 80er Jahre erreicht die FU Berlin als Massenuniversität erstmals eine Studentenzahl von über 50.000 (1983: 50.298); nach dem Mauerfall übersteigt die Studentenzahl 60.000 und erreicht zum Wintersemester 1991/92 mit 62.072 Studenten ihren Höchststand und wird (nach der Universität München) die zweitgrößte Universität Deutschlands. Wenige Monate später beschließt der Berliner Senat, die Studienplätze an der FU Berlin bis zum Jahre 2003 um 10.000 zu reduzieren; weitere Kürzungen werden 1996 beschlossen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf das Studienabgebot führen zum Wintersemester 1997/98 zu massiven Protesten der Studenten gegen die Einsparungen im Bildungsbereich, die sich in Demonstrationen, Streiks und der Besetzung des Präsidialamtes auswirken; dennoch werden Immatrikulations- und Rückmeldegebühren eingeführt.
Weiterführende Informationen zur Geschichte:
- FU Berlin: Chronik der Freien Universität Berlin* AStA der FU Berlin: Alternative Darstellung der FU-Geschichte
Gliederung
Die Freie Universität Berlin gliedert sich in zwölf Fakultäten, an der FU seit 1969 "Fachbereiche" genannt, sowie in drei Zentralinstitute und acht Zentraleinrichtungen. Bedingt durch die angespannte Haushaltslage des Landes Berlin beschloss der Senat von Berlin die Umstrukturierung der Hochschulmedizin. Dies führte 2003 zur Fusion der beiden medizinischen Einrichtungen von FU und HU zu einem vereinigten Fachbereich, sie bilden seitdem gemeinsam die Medizinische Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Fachbereiche
- Biologie, Chemie, Pharmazie,
- Erziehungswissenschaft und Psychologie,
- Geowissenschaften,
- Geschichts- und Kulturwissenschaften - enthält unter anderen Ostasien und Vorderer Orient, Judaistik, evangelische und katholische Theologie, Religionsgeschichte,
- Medizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin und Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner Hochschulmedizin,
- Mathematik und Informatik,
- Philosophie und Geisteswissenschaften - enthält unter anderem Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft,
- Physik,
- Politik- und Sozialwissenschaften - enthält unter anderem Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Ethnologie,
- Rechtswissenschaft,
- Veterinärmedizin,
- Wirtschaftswissenschaft.
Zentralinstitute
- John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien,
- Lateinamerika-Institut,
- Osteuropa-Institut.
Zentraleinrichtungen
Neben den Fachbereichen und Zentralinstituten übernehmen die sog. Zentraleinrichtungen (ZE) weitere wichtige - zumeist interdisziplinäre – Aufgaben: das Hochschulrechenzentrum (Zentraleinrichtung für Datenverarbeitung, ZEDAT), ZE Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung, ZE Hochschulsport, ZE Sprachenzentrum, ZE Studienberatung und Psychologische Beratung, ZE Universitätsbibliothek, ZE Zentrum Weiterbildung und die ZE Botanischer Garten & Botanisches Museum.
Weitere Einrichtungen
Eine gemeinsame Einrichtung von TU und Freier Universität Berlin ist das Collegium Musicum. Gegenwärtig zählt es etwa 400 Mitglieder, Studenten aller Fachrichtungen, die sich in ihrer Freizeit der Musik widmen. Das Collegium Musicum besteht aus fünf Ensembles: Großer Chor, Kammerchor, Sinfonieorchester, Kleines Sinfonisches Orchester und Bigband. Es finden regelmäßig Veranstaltungen, z.B. Semesterabschlusskonzerte statt.
Campus
Die Freie Universität liegt im Südwesten Berlins, im Stadtteil Dahlem des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Der zentrale Campus konzentriert sich zum einen auf das Gelände an der der Garystraße zwischen Clayalle und Thielallee. Hier steht auch der Henry-Ford-Bau und die Universitätsbibliothek. Das zweite große Areal liegt nordöstlich davon in der Nähe des alten Dahlemer Dorfkerns, zwischen Königin-Luise-Straße und Habelschwerdter Allee. Am bekanntesten ist dort sicherlich der Gebäudekomplex der "Rost- und Silberlaube". Bis Mitte 2005 wird hier nach Plänen von Lord Norman Foster das sog. "Brain", die neue Philologische Bibliothek eingebaut. Insgesamt umfasst das Gelände der FU in Dahlem ca. 1,85 Mio. m².
Etwa 3 km westlich davon, zwischen Hindenburgdamm, Schlosspark Lichterfelde und Teltowkanal gelegen, befindet sich das zur medizinischen Fakultät Charité gehörende Universitätsklinikum Benjamin Franklin. Zwei kleinere Nebenstandorte befinden sich in Lankwitz an der Malteserstraße und in Düppel, südlich der Potsdamer Chaussee. Das Gelände in Lankwitz gehörte ursprünglich zur Pädagogischen Hochschule Berlin (PH), die aber 1980 in die FU integriert wurde. Es beherbegt heute die Geowissenschaften und das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Der Standort Düppel besteht aus dem Areal des ehemaligen Rittergutes Düppel, hier sind die veterinärmedizinischen Einrichtungen des Tierklinikums angesiedelt.
Eine Besonderheit unter den Hochschuleinrichtungen ist der Botanische Garten Berlin. Er liegt im östlichen Dahlem und nimmt zwischen Königin-Luise-Straße, Unter den Eichen und Altensteinstraße eine Fläche von mehr als 43 Hektar ein. Damit gehört er zu den größten Botanischen Gärten der Welt.
Obwohl die Einrichtungen der FU Berlin auf ca. 230 Gebäude - häufig ehemalige Privatvillen - verteilt sind, liegen sie dennoch überwiegend in einem relativ engen Radius von ca. 1,5 km verteilt. Seit Anfang der 1990er Jahre findet eine zunehmende Konzentration der wissenschaftlichen Einrichtungen auf FU-eigene Gebäude statt. Mittlerweile wird dadurch auch der Absenkung der Studentenzahl um ca. 20.000 Rechnung getragen. Zudem erhofft sich die Universität von dem Verkauf eigener und durch den Verzicht auf angemietete kleinere Villen große Einsparungen durch ein optimiertes Gebäudemanagement.
Mit ihrem Sitz in Dahlem ist die Hochschule in ein herausragendes wissenschaftliches und kulturelles Umfeld eingebettet, auch wenn sie nicht direkt im Stadtzentrum liegt. Neben der Freien Universität Berlin haben hier in unmittelbarar Nachbarschaft auch mehrere Max-Planck-Institute (u.a. Bildungsforschung, Wissenschaftsgeshichte, Molekulare Genetik, Fitz-Haber-Institut mit anorganischer Chemie, chemischer Physik, Molekülphysik, physikalischer Chemie), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik hr Domizil. Bereits seit 1828 ist die zweitälteste geographische Gesellschaft Europas, die Gesellschaft für Erdkunde zu Berlinn Steglitz und seit 1832 an der Podbielskiallee das Deutsche Archäologische Institut (DAI) angesiedelt. Außerdem ist Dahlem ein wichtiger Standort der Staatlichen Museen zu Berlin. Neben dem Museum Europäischer Kulturen, den bedeutenden Sammlungen außereuropäischer Kunst und Kultur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (u.a. Ethnologischem Museum, Museum für Indische Kunst, Museum für Ostasiatische Kunst), dem Geheimen Preußischen Staatsarchiv und dem Institut für Museumskunde sind dort auch das Brücke-Museum, das Alliiertenmuseumnd das Freilichtmuseum Domäne Dahlemeheimatet.
Geschichte und Tradition des Dahlemer Campus
Eine Besonderheit der Universität ist ihre grüne Lage: Vor allem vornehme Villen und Gärten, sowie mehrere kleinere Parks und Grünanlagen prägen das Bild des Stadtteils Dahlem, der im Westen an den Grunewald grenzt. Ursprünglich Königliche Domäne Dahlem, wurde diese 1901 auf Initiative des Ministerialdirektors im preußischen Kultusministerium Friedrich Althoff aufgelöst. Sein Ziel war auf ihrem Areal "die Begründung einer durch hervorragende Wissenschaftsstätten bestimmten vornehmen Kolonie - ein deutsches Oxford". Er befürchtete, Deutschland könnte den Anschluß an wissenschaftlich aktivere Länder wie Großbritannien, Frankreich und die USA verlieren und plante, Dahlem zu einem international führenden Wissenschaftsstandort auszubauen. Wohnen und wissenschaftliches Arbeiten sollten nach dem Vorbild der britischen Universität verbunden werden.
Zunächst trugen die Ansiedlung wissenschaftlich orientierter Fachbehörden und dann der Neubau zweier Institute der Berliner Universität bei. Bis zur Gründung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (KWG) am 11. Januar 1911 vergingen jedoch noch zehn Jahre. Sie lies etliche repräsentative Gebäude errichten, vor allem um in ihnen naturwissenschaftliche Institute unterzubringen. Dort forschten zwölf Nobelpreisträger und namenhafte Wissenschaftler, unter ihnen Adolf von Harnack, Max Planck, Fritz Haber und Carl Bosch. Die Chemiker Otto Hahn und Fritz Straßmann, sowie die Physikerin Lise Meitner entdeckten hier 1938 die Kernspaltung. Richard Willstätter erforschte die Chlorophyllstruktur und auch der Erfinder der Relativitätstheorie Albert Einstein und sein Freund Max von Laue, der Entdecker der Beugung von Röntgenstrahlen, waren hier tätig. 1948 übernahm die FU mehrere Gebäue der Max-Planck-Gesellschaft, die aus den Kaiser-Wilhelm-Instituten hervorgegangen waren. Sie sieht sich daher auch in dieser wissenschaftsgeschichtlichen Tradition.
Viele der repräsentativen Gebäude der KWG stammen von Ernst von Ihne, dem Architekten des Bodemuseums und der Staatsbibliothek Unter den Linden. Sein Münchner Kollege Carl Sattler schuf 1929 ein Vortrags- und Begegnungszentrum und gleichzeitig Gästehaus für Wissenschaftler aus aller Welt, heute als Harnack-Haus bekannt. Neues Bauen bedeutete das am Breitenbachplatz gelegene und im Stile des Bauhaus 1930 errichtete ehemalige Reichsknappschaftshaus. Max Taut und Franz Hoffmann entschieden sich für eine Stahlskelettbauweise und eine mit Keramikplatten verkleidete Fassade, ein zu damaliger Zeit neuartiger Baustil. Heute sind in dem denkmalgeschützten Haus das Lateinamerika-Institut (LAI) und Teile der Verwaltung untergebracht.
Campus-Konzept und moderne Architektur
Ursprünglich orientierte sich die Gestaltung des Kernbereichs der FU am angelsächsischen Typus des Universitätscampus. Dies war in Deutschland eine Neuheit, da bisher die Konzentration auf monumentale Hauptgebäude im Stadtzentrum dominierte. Seinen räumlichen Mittelpunkt erhielt der Campus in den 1950er Jahren mit neu errichteten Gebäudegruppen, eingebettet in mehrere Grünanlagen. Nach Plänen von Gustav Müller und Heinrich Sobotka wurden die Universitätsbibliothek und der Henry-Ford-Bau in zeitgemäß sachlich-elegantem Baustil errichtet. Letzterer beherbergt das Auditorium Maximum, weitere große Hörsäle, Seminarräume und den Sitzungssaal des Akademischen Senats. Daneben wurden auch die benachbarten Gründerzeitvillen, Forschungsgebäude und Institute der ehem. Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft mit einbezogen. Im südlichen Dahlem sind heute u.a. die Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften angesiedelt, aber auch das Otto-Suhr-Institut für Politische Wissenschaft, das Osteuropa-Institut, die Pharmakologie, Biochemie, Zentrale Universitätsverwaltung und das Präsidialamt. Letztere beiden nutzen das Gebäude der Alliierten Kommandantura als Dienstsitz. Die Alliierte Kommandantur war nach dem Zweiten Weltkrieg für 45 Jahre die oberste interalliierte Regierungsbehörde für Berlin und verwaltete die vier Sektoren der Stadt unter Aufsicht des Alliierten Kontrollrats. Ursprünglich diente das Haus als Verwaltungsgebäude für den Verband der öffentlichen Feuerversicherungsanstalten und wurde 1929 von Heinrich Straumer, dem Architekten des Berliner Funkturm, erbaut.
Dem Konzept eines Universitätscampus entsprechend, findet man in Dahlem weitere infrastrukturelle Einrichtungen: neben Sportanlagen auch Wohnraum für Studenten, wie etwa das universitätsnah gelegene Studentendorf Schlachtensee.
Mit dem Ausbau der Hochschule zur Massenuniversität in den 1970er Jahren wuchs auch der Raumbedarf. Der Campus wurde erheblich ausgeweitet und vor allem im nördlicheren Dahlem neue Gebäude auf Obstanbauplantagen errichtet. Dort befinden sich neben den naturwissenschaftlichen Einrichtungen wie der Chemie, Physik, Biologie, Pharmazie, Mathematik und Informatik auch die Geschichts- und Kulturwissenschaften, die Philologischen Einrichtungen, die Philosophie und Geisteswissenschaften, sowie die Erziehungswissenschaft und die Psychologie. Einige der Wiesen mit ihren Schatten spendenden Obstbäumen existieren noch immer, sie werden im Sommer gerne von den Studenten zur Erholung genutzt.
Wichtige Architekten waren für die FU tätig: Georges Candillis, Alexis Josic, Shadrach Woods von der Architektengruppe Team 10, aber auch Hinrich Baller, Inken Baller und Norman Foster.
Weblinks:
- FU Berlin: Allgemeine Informationen zum Campus
- FU Berlin: Lagepläne der Standorte FU Berlin: Der Campus in Bildern FU Berlin: Neubau der Philologischen Bibliothek FU Berlin: Planungsgeschichte der Rost- und Silberlaube Max-Planck-Gesellschaft: Archiv zur Geschichte der Gesellschaft Max-Planck-Gesellschaft: Geschichte des Harnack-Hauses Berlin.de: Informationen zum bezirklichen Umfeld
Bibliotheken
Mit einem Medienbestand von rund 8 Mio. Bänden, sowie 20.000 laufenden Zeitschriften ist das Bibliothekssystem der Freien Universität Berlin das größte aller deutschen Universitäten. Der Bestand verteilt sich auf die Universitätsbibliothek (UB) und auf 71 Fachbibliotheken.
Weblinks:
- FU-Übersichtsseite: Bibliotheken und Literaturversorgung an der FU Homepage der Universitätsbibliothek Neubau der Philologischen Bibliothek
Forschung
Die Freie Universität Berlin ist eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen Deutschlands und spielt in vielen wissenschaftlichen Bereichen eine bedeutende Rolle. Dies zeigt sich zum einen durch die hohen Drittmittel-Einnahmen, als auch durch die Vielzahl der Sonderforschungsbereiche und anderen bedeutenden Forschungseinrichtungen, sowie durch die große Zahl an wissenschaftlichen Preisträgern.
Im Bereich der an der Hochschule stark vernetzten Naturwissenschaften wird in erster Linie Grundlagenforschung betrieben, bei den Sozial-, Geistes- und Politikwissenschaften liegt ein Schwerpunkt bei der wissenschaftlichen Begleitung aktueller gesellschaftlicher, politischer und kultureller Entwicklungen, sowie die Untersuchung von Transformationsprozessen, Internationalisierung und Globalisierung oder Umweltpolitik.
Derzeit gibt es acht interdisziplinäre Zentren, an denen fächerübergreifend Forschung zu Themen wie z.B. Lehr- und Lernforschung, Historische Anthropologie, Mittelalter, Kunstwissenschaften und Ästhetik betrieben wird. Gleiches gilt auch für die drei regionalwissenschaftlichen Institute, die sich Osteuropa, Lateinamerika und Nordamerika (John-F.-Kennedy-Institut) widmen. Einzigartig in der Forschungslandschaft Deutschlands ist das - trotz Haushaltskürzungen und Konzentration noch erhaltene - Ensemble "Kleiner Fächer", die einen hohen Spezialisierungsgrad aufweisen.
Auf dem Gebiet der Politikwissenschaft zählt das Otto-Suhr-Institut zu den international bedeutendsten Forschungsinstitutionen, es ist zugleich das größte Institut in Europa. Von ähnlicher Stellung ist auch die medizinische Fakultät Charité, ebenso wie die Geowissenschaftler der FU. Letztere fallen vor allem durch ihre Beteiligungen an Weltraummissionen, z.B. zum Mars (Mars Express) und zum Saturn (Cassini-Huygens) auf.
Sonderforschungsbereiche und DFG-Forschungszentrum
In vielen Fachbereichen gehört die Freie Universität Berlin zu den führenden Hochschulen in Deutschland. Dies wird auch durch die hohe Zahl der Sonderforschungsbereiche (SFB) dokumentiert. Sie sind langfristig angelegte (auf die Dauer von bis zu 12 Jahren) Forschungseinrichtungen, in denen Wissenschaftler im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprogramms zusammenarbeiten. Da die Finanzierung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der wichtigsten Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in Deutschland, erfolgt, wird von ihr zuvor in einem speziellen Verfahren die Förderungswürdigkeit des von der Hochschule beantragten Projekts geprüft, hierbei gelten strenge Kriterien.
Sonderforschungsbereiche an der FU Berlin:
- SFB 267: Deformationsprozesse in den Anden (Geowissenschaft)
- SFB 290: Metallische dünne Filme (Physik)
- SFB 366: Zelluläre Signalerkennung und -umsetzung (Medizin)
- SFB 447: Kulturen des Performativen (Theaterwissenschaft)
- SFB 449: Struktur und Funktion membranständiger Rezeptoren (Biologie)
- SFB 450: Analyse und Steuerung ultraschneller photoinduzierter Reaktionen (Physik)
- SFB 498: Protein-Kofaktor-Wechselwirkungen in biologischen Prozessen (Medizin)
- SFB 506: Rekombinante Nukleinsäure und Proteine zur Tumortherapie (Medizin)
- SFB 515: Mechanismen entwicklungs- und erfahrungsabhängiger Plastizität des Nervensystems (Biologie)
- SFB 626: Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste (Kunstgeschichte)
- SFB 633: Induktion und Modulation T-zellvermittelter Immunreaktionen im Gastrointestinaltrakt (Medizin)
- SFB / Transregio 19 (bisher 6040): Inflammatorische Kardiomyopathie (Medizin)
Weitere Sonderforschungsbereiche mit Beteiligung der FU Berlin:
- SFB 273: Hyperthermie: Methodik und Klinik (Medizin und Mathematik)
- SFB 288: Differentialgeometrie und Quantenphysik (Physik)
- SFB 373: Quantifikation und Simulation ökonomischer Prozesse (Wirtschaftswissenschaft)
- SFB 421: Protektive und pathologische Folgen der Antigenverarbeitung (Medizin)
- SFB 429: Molekulare Physiologie, Energetik und Regulation primärer pflanzlicher Stoffwechselprozesse (Pflanzenphysiologie, Mikrobiologie, Genetik)
- SFB 448: Mesoskopisch strukturierte Verbundsysteme (Chemie)
- SFB 507: Die Bedeutung nicht-neuronaler Zellen bei neurologischen Erkrankungen (Medizin)
- SFB 546: Struktur, Dynamik und Reaktivität von Übergangsmetalloxid-Aggregaten (Physik)
- SFB 555: Komplexe nichtlineare Prozesse (Mathematik, Informatik)
- SFB 2000: Raum - Zeit - Materie (ab 2005) (Mathematik, Informatik, Physik)
- SFB 2004: Ökonomisches Risiko (Wirtschaftswissenschaft)
- SFB Transregio 15: Governance und die Effizienz ökonomischer Systeme (Wirtschaftswissenschaft)
- SFB noch ohne Nr.: Transformation in der Antike (ab 2005) (Geschichts- und Kulturwissenschaft, Theaterwissenschaft)
DFG-Forschungszentrum
Die DFG-Forschungszentren sind ein strategisches Förderinstrument der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie sollen eine Bündelung wissenschaftlicher Kompetenz auf besonders innovativen Forschungsgebieten ermöglichen und in den Hochschulen zeitlich befristete Forschungsschwerpunkte mit internationaler Sichtbarkeit bilden. Derzeit gibt es in Deutschland nur fünf Forschungszentrum, von denen eines in Berlin-Dahlem angesidelt ist: "DFG-Forschungszentrum 8086 - Mathematik für Schlüsseltechnologie". Zu diesem Thema arbeiten Wissenschaftler der FU, HU, TU und des ZIB seit 2002 gemeinsam und forschen an der mathematischen Modellierung, Simulation und Optimierung realer Prozesse.
Graduiertenkollegs und Forschergruppen
DFG-Graduiertenkollegs dienen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Freie Universität Berlin ist derzeit Sprecheruniversität von acht Graduiertenkollegs in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, fünf weitere werden gemeinsam mit der HU Berlin, bzw. der Universität Potsdam durchgeführt, an elf weiteren - auch internationalen - ist sie ebenfalls beteiligt. Doktoranden erhalten in den Graduiertenkollegs die Möglichkeit, ihre Arbeit im Rahmen eines koordinierten, von mehreren Hochschullehrern getragenen Forschungsprogramms durchzuführen.
Zu den Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Forschungszentren kommen noch DFG-Forschergruppen hinzu. Hier widmen sich mehrere als herausragend ausgewiesenen Wissenschaftler in mittelfristig angelegten Programmen (in der Regel bis zu 6 Jahre) einer besonderen Forschungsaufgabe. In enger Zusammenarbeit haben sie gemeinsam das Ziel, Ergebnisse zu erreichen, die über die Einzelförderung durch die DFG hinausgehen, aber dennoch unterhalb des organisatorischen Niveaus eines Sonderforschungsbereiches bleiben. Im Jahre 2004 bestanden an der FU Berlin acht DFG-Forschergruppen in den Bereichen Medizin, Veterinärmedizin, Pharmazie und Geschichte.
Clusters of Excellence
Um ihre Leistungsstärke im Bereich der Forschung halten und noch weiter ausbauen zu können, werden künftig an der Freien Universität Berlin 15 "Clusters of Excellence" gebildet. Als Cluster werden die zukünftigen Forschungsschwerpunkte bezeichnet, denen sich die Universität verstärkt widmen möchte. Die sinkenden Staatszuschüsse der letzten Jahre haben dazu geführt, dass sich die FU verstärkten dem Wettbewerb um ihr unverwechselbares Profil in der europäischen Hochschullandschaft stellt. Flächendeckende Studien- und Forschungsangebote werden zugunsten leistungsstarker und innovativer Strukturen, den Clusters of Excellence, abgebaut. Die Cluster beschäftigen sich mit ausgesuchten Bereichen, in denen die Universität bereits eine herausragende Stellung einnimmt und von denen die Hochschule annimmt, dass sie für Gesellschaft und Wissenschaft auch zukünftig von zentraler Bedeutung sind. Dabei sollen leistungsstarke und innovative Aspekte der Forschung interdisziplinär gebündelt und als Ziel Antworten auf gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragen der Gegenwart und Zukunft gegeben und erstklassige Forschungsergebnisse erzielt werden. Eine weitere Vertiefung der bereits engen Zusammenarbeit der FU-Wissenschaftler mit Wirtschaft, Politik, Medien und mit der Industrie ist angestrebt und soll in internationalen Netzwerken zukunftsweisende Synergieeffekte bringen.
15 Clusters of Excellence:
- BioCampus Dahlem
- GeoCampus Lankwitz
- Molekularstrukturforschung
- System- und Netzwerkforschung
- Sicherheit
- Lebenslauf-, Generationen- und Geschlechterforschung
- Lehr-/Lernforschung
- Migrationsforschung
- Lebensqualität
- Global Governance
- Medienforschung
- Ästhetische Erfahrung
- Kulturelle Transformationsprozesse
- Alte Welt und Europäische Kultur
- Interkulturelle Kompetenz
Leibniz-Preisträger
Die DFG verleiht einmal pro Jahr den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis an herausragende Deutsche Wissenschaftler und würdigt damit ihre Arbeit. Der Preis ist die höchst dotierte wissenschaftliche Auszeichnung der DFG und mit jeweils 1,55 Millionen Euro Preisgeld verbunden, die projektbezogen zu verwenden sind. Bisher gibt es an der Freien Universität Berlin 13 Preisträger.
- Prof. Dr. Volker Erdmann, Biochemie (1988)
- Prof. Dr. Wolfram Saenger, Kristallographie (1988)
- Prof. Dr. Randolf Menzel, Neurobiologie (1991)
- Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit, Japanologie (1992)
- Prof. Dr. Jürgen Kocka, Geschichte (1992)
- Prof. Dr. Johann Mulzer, Organische Chemie (1994)
- Prof. Dr. Peter Schäfer, Judaistik (1994)
- Prof. Dr. Emo Welzl, Informatik (1995)
- Prof. Dr. Onno Oncken, Geologie (1998)
- Prof. Dr. Regine Hengge-Aronis, Mikrobiologie (1998)
- Prof. Dr. Joachim Küpper, Romanistik (2001)
- Prof. Dr.-Ing. Rupert Klein, Mathematik (2003)
- Prof. Dr. Gabriele Brandstetter, Theaterwissenschaft (2004)
Von der Universität selbst wird für hervorragende Leistungen zur Frauenförderung seit 1995 der Margherita-von-Brentano-Preisergeben. Die Auszeichnung ist benannt nach der Philosophin Margeritha von Brentano, die Anfang der siebziger Jahre Erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin war. Mit 11.000 Euro ist der Preis die höchst dotierte Anerkennung für Frauenförderung in Deutschland, die Vergabe erfolgt durch das Präsidium auf Vorschlag des zentralen Frauenrats der Hochschule. Außerdem wird jährlich am 4. Dezember, dem Gründungstag der FU Berlin, von der Universität der Ernst-Reuter-Preis für vier herausragende Dissertationen des Vorjahres an FU-Angehörige verliehen. Diese Auszeichnung ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und wird seit 1985 von der Ernst-Reuter-Gesellschaft, einem Verein der Förderer, Freunde und Ehemaligen, gesstiftet. Bis zum Jahre 2004 wurden 93 Preisträger mit diesem Preis geehrt.
Weblinks:
- Portrait der FU-Berlin zur Forschung
- FU-Einstiegsseite in den Bereich Forschung mit weiteren Links Informationen zu den Sonderforschungsbereichen an der FU Berlin Lister der Graduietenkollegs der FU Berlin Interdisziplinäre Zentren an der FU-Berlin== Kooperationen und Mitgliedschaften ==
Auf internationaler Ebene betreibt die Freie Universität Berlin derzeit Kooperationen und Partnerschaften mit 114 Hochschulen auf allen Kontinenten. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche direkte Kooperationsvereinbarungen auf der Ebene der Fachbereiche und Institute. Traditionell stark sind die Verbindungen zu Wissenschaftseinrichtungen in den USA: Unter den 32 offiziellen Partnern finden sich so renomierte Universitäten, wie etwa die Columbia University, die Princeton University, die Stanford University und die Yale University.
Darüber hinaus erfolgt neben der direkten wissenschaftlichen Zusammenarbeit der Hochschulen auf internationaler Ebene der Austausch von Forschern und Studenten auch über den Deutschen Akademischen Austauschdienst. Im europäischen Raum kooperiert die Universität beim Studentenaustausch mit dem SOKRATES- und ERASMUS-Programm, an dem sich über 300 Partnerhochschulen beteiligen. Gegenwärtig sind an der Universität 14% der Studenten Ausländer. (2004) www.fu-berlin.de/fu-international/de]
In Deutschland hat die FU Berlin im Februar 2004 gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München eine strategische Partnerschaft gegründet. Beide Hochschulen haben eine Vereinbarung zur intensiven Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen der Universitätssteuerung und der akademischen Arbeit in Forschung und Lehre geschlossen. Mit dieser in Deutschland einmaligen Verbindung soll den Wissenschaftsstandorten München und Berlin Rechnung getragen und im internationalen Wettbewerb der Wissenschaftstandort Deutschland an sich gestärkt werden. In einer Vielzahl von Organisationen und Vereinigungen ist die Freie Universität Berlin Mitglied. Zu den wichtigsten gehören die European University Association (EUA), die Deutsche Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Wissenschaftskolleg zu Berlin.
Weblinks:
- Liste der internationalen Partnerschaften und Kooperationen Liste der Mitgliedschaften== Studienangebot ==
Die FU Berlin weist rund 39.000 Studenten auf, davon sind etwa 59% weiblich. Der Anteil ausländischer Studenten liegt bei 14%; sie ist damit eine der größten Universitäten Deutschlands (Stand: Juni 2004). Es wird ein Semesterbeitrag von derzeit 200 Euro erhoben, der ein so genanntes Semesterticket beinhaltet, mit dem die Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin unentgeltlich genutzt werden können. Die so genannte obligatorische Prüfungsberatung wurde 1994 eingeführt; seitdem müssen sich Studenten bei Überziehen der Regelstudienzeit einer Prüfungsberatung unterziehen; wird dies versäumt, kann eine Exmatrikulation durchgeführt werden.
Den durch Kürzung der Finanzausstattung verursachten Restrukturierungen sind seit Mitte der 1990er Jahre vor allem so genannte Orchideenfächer wie die Informationswissenschaft zum Opfer gefallen.
Weblinks:
- FU Berlin: Übersichtsseite für Studenten mit Informationen rund ums Studium FU Berlin: Übersichtsseite für Studienbewerber mit Informationen zur Studienwahl, Bewerbung und Zulassung FU Berlin: Liste der Studiengänge und Studienprogramme FU Berlin: Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung Studentenwerk Berlin Studentenwerk Berlin, Semesterticket-Büro - Informationen zum Semesterticket AStA - Allgemeiner Studierendenausschuss der Freien Universität Berlin (Studentenvertretung)* Rettungsring - Studienführer herausgegeben vom StudentInnenparlament der Humboldt-Universität
Hochschulrankings und Forschungsrankings
- Das Hochschulranking der Zeitschrift Stern und des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) bewertet nicht die Hochschulen als Ganzes, sondern einzelne Fachbereiche und Fächer, die nach bis zu 30 verschiedenen Indikatoren beurteilt werden Detaillierte Ergebnisse zur FU Berlin, umgebrochen auf Fachbereiche und Studienrichtungen, finden sich unter [1] sowie in englischer Sprache beim DAAD unter [2];
- Das Humboldt-Ranking 2003 der Alexander von Humboldt-Stiftung ist ein Forschungsranking, das die "Top-Adressen der Forschung" auszeichnet und Attraktivität der deutschen Hochschulen für internationale Spitzenwissenschaftler messen soll. Hier erreicht die Freie Universität Berlin den 12. Platz im Ranking; weiterführende Informationen und Infografiken finden sich unter
Mit der FU Berlin verbundene Personen
Ihre nationale und internationale Bedeutung verdeutlichen zahlreiche nahmenhafte Wissenschaftler, bekannte Alumni und berühmte, mit der Freien Universität Berlin verbundene Personen:
Wissenschaftler und Hochschullehrer
- Johannes Agnoli, Politikwissenschaftler
- Arnulf Baring, Historiker, Politikwissenschaftler
- Günter Bentele, Medienwissenschaftler
- Peter Bieri, Philosoph uns Schriftsteller
- Werner Busch, Kunsthistoriker
- Dieter Claessens, Soziologe und Anthropologe
- Wolfgang van den Daele, Soziologe und Rechtswissenschaftler, Mitglied des nationalen Ethikrates
- Herta Däubler-Gmelin, Bundesjustizministerin (1998-2002)
- Jürgen W. Falter, Politikwissenschaftler
- Ernst Fraenkel, Politikwissenschaftler
- Reinhard Furrer, Wissenschaftsastronaut
- Helga Haftendorn, Max-Planck-Preisträgerin
- Roman Herzog, Rechtswissenschaftler, Präsident des Bundesverfassungsgerichts (1987-1994), Bundespräsident (1994-1999)
- Roland Hetzer, Herzchirurg
- Irmela Hijiya-Kirschnereit, Leibniz-Preisträgerin
- Hans-Dietrich Genscher, Bundesinnenminister (1969-1974), Bundesaußenminister (1974-1992)
- Jürgen Kocka, Historiker
- Prinz Kum’ a Ndumbe III. von Kamerun, Politikwissenschaftler
- Jutta Limbach, Präsidentin der Bundesverfassungsgerichts (1994-2002), Präsidentin des Goethe-Instituts (seit 2002)
- Günther von Lojewski, Journalist und SFB-Intendant (1989-1997)
- Herbert Marcuse, Soziologe
- Friedrich Meinecke, Historiker
- Gerhard Neukum, Planetologe und Geoinformatiker, Weltraummissonen zur Erforschung des Mars und des Saturns
- Elisabeth Noelle-Neumann, Meinungsforscherin, Entwickelte die Theorie der Schweigespirale
- Ernst Ruska, Erfinder des Elektronenmikroskops, Nobelpreisträger für Physik
- Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin und SPD-Präsidentschaftskandidatin (2004)
- Rupert Scholz, Rechtswissenschaftler, Bundesverteidigungsminister (1988-1998)
- Michaele Schreyer, EU-Kommissarin für Haushalt (1999-2004)
- Louise Schroeder, Politikerin, Berliner Oberbürgermeisterin (1947-1948)
- Peter Szondi, Literaturwissenschaftler
- Heinz Tiedemann, Biochemiker und Entwicklungsbiologe
- Jürgen Trabant, Sprachwissenschaftler, Semoitiker
- Fritz Vilmar, Soziologe und Politologe
- Hans-Ulrich Wehler, Historiker
- Gernot Wersig, Informationswissenschaftler
- Wolfgang Zapf, Soziologe
- Klaus Zimmermann Volkswirtschaftler, Präsident des DIW
Alumni
- Ernst Benda, Präsident des Bundesverfassungsgerichts (1971-1983)
- Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di (seit 2001)
- Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister von Berlin (1984-1989, 1991-2001)
- Rudi Dutschke, Studentenführer
- Hans Eichel, Bundesfinanzminister (seit 1999)
- Ernst Elitz, Intendant des DeutschlandRadio
- Gudrun Ensslin, Terroristin
- Kurt Faltlhauser, Bayerischer Finanzminister (seit 1998)
- Klaus Hänsch, Präsident des Europäischen Parlaments (1994-1997)
- Volker Hauff, Bundesminister für Forschung und Technologie (1978-1980), Bundesverkehrsminister (1980-1982)
- Elke Heidenreich, Literaturkritikerin
- Jörg Huffschmid, Politökonom, Memorandum-Gruppe, Attac-Beirat
- Renate Künast, Bundesministerin für Verbraucherschutz (seit 2001)
- Hanna-Renate Laurien, CDU-Politikerin
- Gerhard Löwenthal, Journalist und Fernsehmoderator
- Heinrich Lummer, CDU-Politiker, AStA-Vorsitzender von 1961
- Will McBride, Fotograf und Maler
- Walter Momper, Regierender Bürgermeister (1989-1991)
- Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts (seit 2002)
- Edzard Reuter, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG (1987-1995)
- Günter Rexrodt, Bundeswirtschaftsminister (1993-1998)
- Otto Schily, Bundesinnenminister (seit 1998)
- Jürgen Schmude, Bundesbildungsminister (1978-1981), Bundesjustizminister (1981-1982)
- Ottmar Schreiner, SPD-Politiker
- Klaus Schütz, Regierender Bürgermeister (1967-1977)
- Michael Sommer, DGB-Vorsitzender (seit 2002)
- Vassilios Skouris, Präsident des Europäischen Gerichtshofs (seit 2003)
- Dietrich Stobbe, Regierender Bürgermeister (1977-1981)
- Manfred Stolpe, Präses der Kirche in der DDR und IM
- Hans-Christian Ströbele, Politiker (B90/Grüne)
- Günter Struve, Programmdirektor der ARD (seit 1992)
- Horst Teltschik, Politiker und Manager
- Fritz Teufel, Mitglied der Studentenbewegung
- Dieter Wedel, Regisseur
- Anne Will, Journalistin und Moderatorin der Tagesthemen
- Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister (seit 2001)
Sonstige
- Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger (Ehrendoktorwürde)
- Charles Best, Mediziner (Ehrendoktorwürde)
- Eleanor Dulles, Politikerin (Ehrendoktorwürde)
- Umberto Eco, Schriftsteller (Ehrendoktorwürde)
- Willi Hennig, Evolutionsbiologe (Ehrendoktorwürde)
- John F. Kennedy, US-Präsident (Ehrendoktorwürde)
- Wolfgang Köhler, Gestaltpsychologe (Ehrenbürger)
- Max von Laue, Physiker (Ehrenmitglied)
- Theodor Litt, Pädagoge und Philosoph (Ehrenmitglied)
- Paul Löbe, Politiker (Ehrenmitglied)
- Lise Meitner, Atomphysikerin (Ehrendoktorwürde)
- Ernst Reuter , Regierender Bürgermeister von Berlin (Ehrendoktorwürde)
Weblinks:
- Alumnibüro der FU Berlin WIR - Magazin für die Ehemaligen der FU BerlinListe der Ehrenbürger, Ehrenmitglieder, Rektoren und Präsidenten der FU Berlin== Siehe auch ==
Weblinks
- weitere Weblinks
- Homepage der Freien Universität Berlin Einrichtungen Fachbereiche, Zentralinstitute, Zentrale Einrichtungen, Leitung, Universitätsverwaltung, Gremien, Beratungsstellen und weitere Einrichtungen.
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