www.infos-aus-germanien.infoBy Germanien | Startseite | Impressum | Sitemap | Webtips
 

Freital

www.infos-aus-germanien.info



---Sidenote START---
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Freistaat Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Weißeritzkreis
Fläche: 40,54 km²
Einwohner: 39.302 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 976 Einwohner je km²
Höhe: 164 m ü. NN
Postleitzahl: 01705
Vorwahl: 0351
Geografische Lage: 51° 1' 0" n. Br.
13° 39' 0" ö. L.
Kfz-Kennzeichen: DW (früher:FTL)
Gemeindeschlüssel: 14 2 90 130
Stadtgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: ???
01705 Freital
Offizielle Website: www.freital.de---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: info@freital.de
Politik
Bürgermeister: Klaus Mättig (CDU)


Freital ist eine Große Kreisstadt in Sachsen im Weißeritzkreis an dem Fluss Weißeritz. Sie entstand am 1. Oktober 1921 durch den Zusammenschluss der Dörfer Deuben, Döhlen und Potschappel. Geprägt wurde die Stadt vom Steinkohlenbergbau und der Stahlindustrie ("Tal der Arbeit").

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Freital liegt im Tal der Weißeritz am Fuß des Windberges. Die Weißeritz entsteht aus dem Zusammenfluss der Roten Weißeritz und der Wilden Weißeritz im Stadtteil Hainsberg.

Geschichte

Anfänge

Die Geschichte Freitals ist eng verbunden mit der Geschichte des Steinkohlebergbaus im Döhlener Becken, dem jetzigen Freitaler Gebiet. Erste Erwähnungen dazu gab es 1549. Der kurfürstliche Münzmeister Hans Biener erhielt vom Herzog Moritz von Sachsen das Privileg Steinkohle abzubauen. Es ist überliefert, dass die Steinkohlenfunde schon eher bekannt gewesen sein müssten, aber nur einige Bauern schürften knapp unter der Erdoberfläche um Brennmaterial für den Eigenbedarf zu sichern. 1571 wurde erstmals in Burgk und 1574 in Potschappel Kohle abgebaut. Als die Vorräte zu Neige gingen, gerieten die Schächte in Vergessenheit. 1743 wurde ein sogenanntes "Steinkohlenmandat" erlassen, das dem Grundbesitzer alle Rechte an der auf seinem Grundstück zu schürfenden Kohle gab. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts gründeten sich so ungefähr 30 Kleinbetriebe, die durch ihre geringe Größe und Erfahrung trotz großem Konkurrenzdruck leistungsschwach waren.

Industrialisierung

Dies änderte sich mit dem Beginn der Industrialisierung. Der Staat Sachsen wollte seinen Anteil daran haben und kaufte bis 1822 alle Betriebe links der Weißeritz auf. 1799 den Leopold-Erbstolln, 1806 die Rittergüter Zauckerode und Döhlen samt den Privilegien an den Potschappler Kohlefeldern. Aus den vielen kleinen Unternehmen wurde jetzt ein Großes erschaffen, das "Königlich Sächsische Steinkohlenwerk Zauckerode".

Auf der rechten Weißeritzseite begann die Konzentration der Betriebe erst 1819, als Carl Friedrich August Krebß (später Freiherr Dathe von Burgk) neuer Rittergutsbesitzer wurde. Er erbte fünf Schachtanlagen und kaufte umliegende Kohlefelder hinzu. Daraus gründete er das "Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerk".

Während dieser Konzentration setzte eine schnelle Entwicklung der Technik und der nachfolgenden Industrie ein. Der Aufschwung war so gewaltig, dass der Steinkohlenabbau des Plauenschen Grundes mehrere Jahrzehnte, etwa bis in die 70er Jahre des 19. Jahrhunderts, in technischer und organisatorischer Hinsicht an der Spitze in Deutschland stehen konnte. Dazu führten viele technische Neuerungen, wie das 1810 eingeführte "nasse Siebsetzen" und 1820 die ersten Dampfmaschinen. 1823 begann man in Burgk mit der Verkokung der bis dato ungenutzten Steinkohle und ab 1828 wurde das erste Gas erzeugt. Im Jahr 1842 ging der erste sächsische Kokshochofen in den Burgker Eisenhüttenwerken in Betrieb. Um die technisch bedingten großen Wassermengen aus den Gruben herauszubekommen, mussten Wasserbauwerke geschaffen werden, so der Tiefe-Weißeritz-Stolln (1800-1838) und der Tiefe Elbstolln (1817-1836).

Am 2. August 1869 ereignete sich im Neuhoffnungschacht der Burgker Steinkohlenwerke eine Schlagwetterexplosion, bei der 276 Bergleute umkamen. Am Windberg erinnert daran ein Denkmal.


Ortsgliederung

Ortsteile:


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Museen

Persönlichkeiten

Vereine

Weblinks










Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Freital aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

Branchenbuch Schweiz