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Freudenberg (Siegerland)

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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Siegen-Wittgenstein
Fläche: 54,48 km²
Einwohner: 18.615 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 341 Einwohner/km²
Höhe: 330 m ü. NN
Postleitzahl: 57258
Vorwahlen: 02734
Geografische Lage: 50° 53' n. Br.
7° 52' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: SI
Gemeindekennzahl: 05 9 70 016
Stadtgliederung: 17 Ortsteile bzw.
Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bahnhofstraße 18-20
57251 Freudenberg
Website: www.freudenberg-stadt.de- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: info@freudenberg-stadt.de
Politik
Bürgermeister: Eckhard Günther (CDU)


Freudenberg ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Lage der Stadt Freudenberg im Kreis Siegen-Wittgenstein.


Geschichte

Die Stadt Freudenberg ging in ihrer heutigen Form aus der kommunalen Gebietsreform am 1. Januar 1969 hervor. In Ihr wurden die siebzehn selbstständigen Gemeinden Alchen, Bottenberg, Bühl, Büschergrund, Dirlenbach, Freudenberg, Heisberg, Hohenhain, Lindenberg, Mausbach, Niederheuslingen, Niederholzklau, Niederndorf, Oberfischbach, Oberheuslingen, Oberholzklau und Plittershagen zusammengeschlossen.

Die ältesten Stadtteile sind wahrscheinlich die bereits im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnten Plittershagen und Oberholzklau (1079). Freudenberg ist als Amts- und Gerichtssitz seit Anfang des 15. Jahrhunderts belegt. Der Ort und die Burg Freudenberg wurden 1389 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Burg wurde über dem Weibetal mit einer Siedlung von den Grafen von Nassau als westlicher Eckpfeiler ihres Gebietes gegründet. Graf Johann der IV. von Nassau, Vianden und Diez gab am 7. November 1456 den Bürgern von Freudenberg ihre Freiheitsrechte. Dieser Freiheitsbrief von 1456 wird heute als Hinweis auf die Verleihung der Stadtrechte angesehen. Urkunden geben Hinweise darauf, dass Freudenberg sehr früh als "Flecken" gegründet worden ist. Der historische Stadtkern trägt heute noch den Namen "Alter Flecken"

Im Jahre 1540 wurde die Burg und die Siedlung durch einen Brand erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Auf Anordnung von Wilhelm der Reiche entstand um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine neue städtische Bebauung. Der Flecken bekam eine Umwehrung mit vier Toren. Im Nordwesten entstand das Hohenhainer Tor, im Nordosten das Weihertor, im Südosten das Braastor und im Südwesten das Schultor. Durch einen zweiten Brand am 9. August 1666 wurde die Stadt erneut verwüstet. Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen baute den Flecken wieder auf den weitgehend unveränderten Grundrissen von 1540 auf. Die Burg wurde dabei nicht wieder aufgebaut, so dass von ihr heute nur noch Mauerreste zu sehen sind.

Ortsteile


Politik

Die 34 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)

Wappen

Das Wappen zeigt ein goldenes Stadttor auf blauem Grund, den Farben des Fürstenhauses Nassau-Siegen.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Vor einer imposanten Wald- und Felsenkulisse werden jährlich zwei neue Inszenierungen für Kinder und Erwachsene aufgeführt. Die Zuschauertribüne ist überdacht. Jährlich besuchen etwa 50.000 Besucher die Freilichtbühne.

Museen

Das Museum zeigt Exponate zur Heimat- und Wirtschaftsgeschichte. Sehenswert ist besonders die Uhrensammlung des Hauses.

Dieses Museum zeigt Exponate der Gewerbe- und Industriegeschichte aus der Region. Eine Dampfmaschine aus dem Jahr 1904 ist dabei Herzstück der Sammlung. Zudem werden einige historische Fahrzeuge aller Art gezeigt.

Bauwerke

Diese Kirche wurde, nachdem 1585 Freudenberg selbständige Pfarrei geworden war, 1602 - 1606 als Wehr- und Schutzkirche errichtet. Der Glockenturm ist der einzig erhaltene Turm der früheren Burganlage.

Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche erbaut und ist eine sehenswerte romanische Kirche mit einem deutlich sichtbaren Übergang zur Gotik. Das danebenliegende Pfarrhaus im Fachwerkstil stammt aus dem Jahr 1608.

Filmkulisse

Der ordentlich bis adrett wirkende Ort diente unter anderem in dem Film Liebesluder von Detlev Buck als Sinnbild der wohlanständigen, spießigen Kleinstadt, in der es hinter den Kulissen stinkt.


Persönlichkeiten

Ehrenbürger


Weblinks









Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Freudenberg (Siegerland) aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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