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Friedrich August II. (Sachsen)

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem sächsischen König Friedrich August II. Für den Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen siehe bitte August III. (Polen)


Friedrich August II. (* 18. Mai 1797 in Pillnitz; † 9. August 1854 in Brennbüchel - Karrösten in Tirol)


Friedrich August war der Sohn von Maximilian und Caroline von Parma. Er war Offizier in den Befreiungskriegen, zeigte aber sonst für das Militärische kaum Interesse. Politische Fragen löste Friedrich August II. aus reinem Pflichtgefühl. Meist berief er sich auf seine Minister. 1836 übernahm er die Regierung von seinem Onkel Anton, mit dem er bereits seit 1831 die Geschicke des Landes geleitet hatte. Als ein ausgesprochen liebenswerter und intelligenter Mann war er schnell beim Volk beliebt. Die Städteordnung vom 2. Februar 1832 brachte den Städten die freie Selbstverwaltung. Vom Frondienst und der Erbuntertänigkeit befreite die Bauern das Edikt vom 17. März 1832. Eine einheitliche Rechtsprechung für Sachsen schuf das Strafgesetzbuch von 1836. Während der revolutionären Ereignisse 1848/49 (Märzrevolution) berief er liberale Minister in die Regierung, hob die Zensur auf und erließ ein liberales Wahlgesetz. Später änderte sich seine Haltung. Am 28. April löste Friedrich August II. das Parlament auf. Er starb im Gasthof Neuner, nachdem er aus dem Wagen gestürzt war und von einem Pferd einen Tritt gegen den Kopf erhalten hatte. Er wurde am 16. August 1854 in der Dresdner Hofkirche beigesetzt.

1819 heiratete er Caroline, Tochter von Franz II.

1833 heiratete er Maria Leopoldine, Tochter von Maximilian I.

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