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Günter Hirsch

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Günter Erhard Hirsch (* 30. Januar 1943 in Neuburg) ist seit dem 15. Mai 2000 Präsident des Bundesgerichtshofs.

Hirsch studierte von 1964 bis 1969 Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, der er nach dem zweiten Staatsexamen als wissenschaftlicher Assisten bis 1973 verbunden blieb. 1973 wurde er auch zum Doktor der Rechte promoviert und trat dem Bayerischen Justizdienst bei.

Nach verschiedenen Verwendungen als Richter und Staatsanwalt wechselte er 1984 in das bayerische Justizministerium, ab 1989 im Range eines Ministerialdirigenten.

1992 stellte er sich der im Aufbau begriffenen sächsischen Justiz zur Verfügung und war zunächst bis zum 31. Dezember 1992 Präsident des Bezirksgerichts, ab 1. Januar 1993 dann des Oberlandesgerichts Dresden. Zusätzlich war er vom 18. Juni 1993 bis zum 31. März 1995 Präsident des Verfassungsgerichtshofs des Freistaats Sachsen.

Am 7. Oktober 1994 wurde er zum Richter am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften ernannt. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Wechsel an die Spitze des Bundesgerichtshofs inne.

Hirsch ist Honorarprofessor der Universität des Saarlandes.

Als am 8. März 2004 die Vereinigung der Präsidenten der obersten Gerichte der Europäischen Union in Paris gegründet wurde, wählte sie Günter Hirsch zu ihrem Vizepräsidenten.






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