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Günzburg

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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Region: Donau-Iller
Landkreis: Günzburg
Fläche: 55,4 km²
Einwohner: 19.831 (01.01.2004)
Bevölkerungsdichte: 358 Einwohner je km²
Höhe: 440-517 m ü. NN
Postleitzahl: 89312 (alt: 8870)
Vorwahl: 08221
Geografische Lage: 48° 27' n. Br.
10° 7' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: GZ
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 135
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schloßplatz 1
89312 Günzburg
Offizielle Website: www.guenzburg.de---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: info@guenzburg.de
Politik
Oberbürgermeister: Gerhard Jauernig (SPD)


Günzburg ist eine Große Kreisstadt und liegt im Landkreis Günzburg in Schwaben, Bayern, an der Mündung der Günz in die Donau. Günzburg hat ca. 19.800 Einwohner und ist heute die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, der 1972 aus der kreisfreien Stadt Günzburg, dem Kreis Günzburg und dem Kreis Krumbach gebildet wurde.

Touristische Attraktionen Günzburgs sind die von Dominikus Zimmermann erbaute Frauenkirche, das markgräfliche Schloss (das einzige von Habsburgern erbaute in Deutschland), die Reisensburg (heute Tagungszentrum der Universität Ulm) sowie die fast vollständig erhaltene Altstadt, daneben auch das Legoland Deutschland.

Günzburg wurde um ca. 70 n.Chr. als Kastell "Guntia" (auch "Contia" oder "Gontia") von den Römern zur Verteidigung der Donaugrenze gegründet. Der Name leitet sich von einer keltischen Flussgöttin ab. Es bestanden mindestens zwei zeitlich aufeinanderfolgende Kastelle, eine größere Zivilsiedlung (umfangreiche Ausgrabungen der dazugehörigen Friedhöfe im Heimatmuseum) sowie vermutlich eine wichtige Donaubrücke. Nach der Räumung durch die Römer im 5. Jahrhundert siedelten sich Alemannen an. Die nahegelegene Burg Reisensburg wird als "Ricinis" bereits um 700 vom "Kartographen von Ravenna" als eine der fünf wichtigsten Burgen Alemanniens erwähnt. 1065 erste urkundliche Erwähnung als "Gunceburch". 1301 kam die Stadt an das Haus Habsburg, welche G. zum Hauptort der Markgrafschaft Burgau und zeitweise für ganz Vorderösterreich ausbauten. 1806 wurde die Stadt bayrisch.

Um 1470 wurde hier der reformatorische Prediger und Autor Johann Eberlin von Günzburg geboren. Zweifelhafte Berühmtheit gewann die Stadt durch den in Günzburg geborenen Nazi-Verbrecher Josef Mengele, ein Sohn der bis in die 1990er Jahre in Günzburg ansässigen Landmaschinenhersteller-Familie Mengele, den KZ-Arzt von Auschwitz. Ganz in der Nähe von Günzburg wurde auch im deutschen Bauernkrieg 1525 der Leipheimer Haufen (ca. 5000 Bauern) von dem Heer des schwäbischen Bundes besiegt. Auch das erste Düsenflugzeug der Welt, die Messerschmitt Me 262, absolvierte 1942 ihren Jungfernflug im Landkreis Günzburg.

Weblinks








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