Gaspar de Bracamonte y Guzmán
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Einordnung: Mann | Spanier | Diplomat | Dreißigjähriger Krieg
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Gaspar de Bracamonte y Guzmán, Graf und Grande von Peñaranda (conde de Peñaranda) (* um 1595/6; †1676) war ein spanischer Staatsmann und Diplomat.
Bracamonte war der Sohn Alonsono de Bracamontes, einem spanischen Prinzenerzieher, durch den er früh Kontakte zum spanischen Hof bekam.
Er heiratete die adlige Tochter seines älteren Bruders.
Im Auftrag Philipps IV. verbrachte er als Prinzipalgesandter Spaniens vom 5. Juli 1645 an drei Jahre in Münster und wurde von einem einhundertzwölfköpfigen Gefolge begleitet.
Dort nahm er am kulturellen Leben Münsters teil und verhandelte vor allem mit den Vertretern der nördlichen Niederlanden und Frankreich.
Er erlebte 1648 den Friedensschluss des Westfälischen Friedens. Dies kommentierte er mit seiner berühmt gewordenen Bemerkung Ganz Münster ist ein Freudental!
Nach seiner Rückkehr nach Spanien wurde er der Berater der Witwe des Königs, Maria Anna von Österreich, die die Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn Karl II. übernahm.
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