Gdynia
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Einordnung: Ort in Polen | Ort der Woiwodschaft Pommern
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| Gdynia / Gdingen | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Pommern | ||
| Landkreis: | kreisfreie Stadt | ||
| Einwohner: | 255.300 (2003) | ||
| Fläche: | 135,5 km² | ||
| Höhe: | ? m ü. NN | ||
| Postleitzahl: | 81-004 bis 81-919 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 58 | ||
| Geografische Lage: | 18° 32' nördl. Breite 54° 32' östl. Länge | ||
| KFZ-Kennzeichen: | GA
| ||
| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Zweige: | |||
| Verkehrsweg: | |||
| Nächster Flughafen: | Flughafen Danzig | ||
| Stadtverwaltung | |||
| Bürgermeister: | Wojciech Szczurek (2004) | ||
| Adresse: | Al. Marszałka Piłsudskiego 52/54 81-382 Gdynia | ||
| Homepage: | ----- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail: | umgdynia@gdynia.pl |
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(deutsch Gdingen) - ist eine polnische Hafenstadt in der Danziger Bucht (Ostsee), die zusammen mit Danzig und Sopot die Wirtschaftsregion Dreistadt bildet. Die zweitgrößte Stadt des Verwaltungsbezirks Pommern wurde während des Zweiten Weltkrieg auf Grund des bedeutenden deutschen Marinestützpunkts durch die Bombenangriffe der Alliierten erheblich zerstört.
Geschichte
Seit der ersten urkundlichen Erwähnung im 13. Jahrhundert bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts hinein war Gdingen ein Dorf, das im wesentlichen vom Fischfang lebte.
Die nach dem Ersten Weltkrieg in den Versailler Verträgen erzwungene Abtretung ostdeutscher preußischer Gebiete an Polen schloss Gdingen ein und führte neben der Umbenennung in Gdynia auch zu einer gewaltigen Umstrukturierung. Diese Umstrukturierung war bedingt durch den mit dem Polnischen Korridor entstandenen Zugang Polens zur Ostsee und der daraus sich ergebenden Möglichkeit, einen polnischen Großhafen anzulegen.
Zwischen 1926 und 1938 wuchs die Bevölkerung im Zuge des Ausbaus zum polnischen "Tor zur Welt" von wenigen 1.000 auf über 100.000. Dabei errichtete die polnische Regierung einen Militärhafen; privatwirtschaftliche Investoren ließen parallel dazu einen Handelshafen entstehen. Die Mehrzahl der zugewanderten Menschen war polnischen und insbesondere kaschubischen Ursprungs.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der neue Militärhafen Gdynia unter der Bezeichnung "Gotenhafen" (1940-1945) von deutschen Truppen besetzt. Diese Zeit sah den Versuch, die mehrheitlich polnische Bevölkerung der Stadt zwangsweise umzusiedeln und durch Deutsche zu ersetzen. Im Zuge der Flucht aus Ostpreußen und anderen Regionen am Ende des Zweiten Weltkriegs war Gdynia dann einer der wichtigsten Evakuierungshäfen, von dem aus Schiffe, wie die "Wilhelm Gustloff" oder die "Goya", in den Westen fuhren.
Söhne und Töchter der Stadt
- Michael Klim, australischer Schwimmer (* 1977)
- Monika Pyrek, Leichtathletin (*1980)
Weblinks
- weitere Weblinks
2003
Stad Amsterdam, Dar Mlodziezy, Dar Pomorza.]]
- Große Karten Preußens c 1600, Gdingen im Danziger Land (Kreis) www.wsm.gdynia.pl/
- Seattle sister city of GdyniaOpen Directory Project - GdyniaChefMoz Dining Guide - Gdynia
- Suche nach Gdynia Infos mit: Yahoo
