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Genetisch modifizierte Nahrungsmittel

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Genetisch modifizierte Lebensmittel sind aus der Substanz von Pflanzen oder Tieren bestehende Nahrungsmittel, deren Genom gentechnisch verÀndert wurde.

Die Absicht ist, bislang nicht vorhandene Eigenschaften im Organismus auszuprĂ€gen. GewĂŒnschte Eigenschaften sind u.a.

Unternehmerische Absichten

Inhaltsverzeichnis

Kontroversen

Gegner genetisch modifizierter Lebensmittel befĂŒrchten, dass modifizierte oder fremde Gene in wilde Populationen entkommen könnten und natĂŒrliche Systeme nachhaltig gestört wĂŒrden.

Aufgrund der relativen Neuheit genetisch modifizierter Lebensmittel sei es nicht möglich, die Unbedenklichkeit fĂŒr den menschlichen Verzehr zu garantieren. (siehe etwa die von Arpad Pusztai durchgefĂŒhrten Versuche, welche lĂ€ngst als widerlegt und fehlerhaft gelten.

Die Patentierung genetisch modifizierter Organismen bringe insbesondere kleine Landwirte in eine AbhĂ€ngigkeit von großen Konzernen.

Dass die Verwendung von gentechnisch verĂ€nderten Pflanzen zu Ertragsteigerungen fĂŒhren und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verringern helfen, ist inzwischen durch den großflĂ€chigen praktisch weltweiten Einsatz bewiesen und nicht mehr umstritten.

Im Zusammenhang mit gentechnisch verĂ€nderten Lebensmitteln gibt der Begriff „Schwellenwert“ die Höhe an (in Prozent) von zufĂ€lligen, technisch nicht vermeidbaren Beimischungen von GVOs in Saatgut, Lebens- oder Futtermitteln. Der Schwellenwert benennt hier den GVO-Anteil, der von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen ist. Mit dem Schwellenwert nicht zu verwechseln ist der Grenzwert: Dieser benennt die zulĂ€ssige Obergrenze fĂŒr einen gesundheitlich problematischen Stoff. Grenzwerte gibt es im Zusammenhang mit der Gentechnik nicht.

Internationale Komplikationen

Genetisch modifizierte Lebensmittel werden hauptsĂ€chlich in den USA, Kanada, China und LĂ€ndern wie Indien und Brasilien entwickelt und angebaut. Dies bedeutet, dass bereits große Teile der Erdbevölkerung mit gentechnisch verĂ€nderten Lebensmitteln in Kontakt kommt.

Die LĂ€nder der EuropĂ€ischen Union halten sich aufgrund der angeblich nicht ausgerĂ€umten Risiken dieser Technologie eher zurĂŒck.

Im Jahre 2003 kam und kommt es weiterhin infolge der Weigerung der EU, genetisch modifizierte Lebensmittel einzufĂŒhren, zu Handelskonflikten. Im Jahr 2004 wurde die Einfuhr von genetisch modifiziertem KonservengemĂŒse fĂŒr den direkten, menschlichen Verzehr (Mais) in der EU zugelassen. Weitere Zulassungen sind bereits beantragt und werden vermutlich auch genehmigt werden.

Siehe auch

Genetisch modifizierte Organismen, Transgene Organismen, Knockout-Organismen

Weblinks



Produzenten

Der Monsanto-Konzern ist eine der treibenden KrÀfte zur Verbreitung genetisch modifizierter Lebensmittel: www.monsanto.com

Weitere Unternehmen sind: Bayer Crop Science (Deutschland), DuPont (USA), Syngenta

Gegner

Hintergrundinformation bei Greenpeace: archiv.greenpeace.de/GP_DOK_3P/HINTERGR/C05HI03.HTM






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Genetisch modifizierte Nahrungsmittel aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.