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Georg von der Vring

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Georg von der Vring (*30. Dezember 1889 in Brake (Oldenburg), † 28. Februar 1968 in München) war ein deutscher Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Georg von der Vring stammt aus einer Seemannsfamilie. Er besuchte das Lehrerseminar in Oldenburg und war ab 1910 Lehrer in Horumersiel. Von 1912 bis 1914 absolvierte er die Königliche Kunstschule in Berlin. Von 1915 bis 1918 nahm er als Offizier am Ersten Weltkrieg in Russland und Frankreich teil. Er wurde mehrfach verwundet und geriet 1918 in amerikanische Kriegsgefangenschaft, die er in einem Lager im Südwesten Frankreichs verbrachte. Von 1919 bis 1928 war er Zeichenlehrer in Jever. Nach dem Erfolg seines Romans "Soldat Suhren", der als eine der ersten literarischen Gestaltungen des Weltkriegserlebnisses in der deutschen Literatur gilt, lebte er als freier Schriftsteller und Maler im Tessin, in Wien und ab 1930 in Stuttgart.

1940 wurde von der Vring als Oberleutnant zur Wehrmacht eingezogen und nahm bis 1943 am Zweiten Weltkrieg teil. Nach seiner Entlassung zog er nach Schorndorf; seit 1951 lebte er mit seiner Familie in München. Anfang März 1968 wurde er tot in der Isar gefunden; ob es sich um einen Unfall handelte oder der bereits längere Zeit depressive Autor durch Suizid starb, blieb ungeklärt.

Der bildende Künstler Georg von der Vring wechselte erst Ende der Zwanzigerjahre zum Schreiben als Hauptberuf. Er verfasste bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Romane, häufig zu historischen Themen, und war daneben als Hörspielautor tätig. Nach 1945 lag der Schwerpunkt seines Werkes auf der Lyrik; vor allem auf dem Gebiet der Naturlyrik leistete er bedeutende Beiträge. Auch als Herausgeber und Übersetzer französisch- und englischsprachiger Lyrik hat sich von der Vring einen Namen gemacht.

Georg von der Vring war Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Er erhielt 1954 den Literaturpreis des Landes Niedersachsen, die Ehrengabe des Kulturkreises des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und 1959 das Große Bundesverdienstkreuz. Er war Ehrenbürger von Brake.

Werke

Herausgeberschaft

Übersetzungen

Literatur

Weblinks









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