Geruchsschwelle
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Einordnung: Wahrnehmung
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Die Geruchsschwelle ist Wert der minimalen Konzentration eines gasförmigen Stoffes, die von einem Lebewesen durch den Geruchssinn gerade noch wahrgenommen wird. Thioterpineol ist der Stoff mit der geringsten bekannten Geruchsschwelle.
Mensch
Bei Menschen liegt die Geruchsschwelle je nach Substanz bei 107 bis 1017 Molekülen pro cm3 Luft. Bei dieser Konzentration ist eine Bestimmung des Duftes nicht möglich, jedoch die Empfindung eines unbestimmten Geruches. Für die charakteristische Wahrnehmung eines bestimmten Substanz sind höhere Konzentrationen notwendig, siehe zum Beispiel etwa Skatol.
Tiere
- Hunde: Zur Auslösung einer Geruchsempfindung genügt ein Molekül pro mm3 Luft. Damit kann ein Hund die wenigen Fettsäure-Moleküle, die durch die Sohle eines Schuhs diffundieren, wahrnehmen.
- ein Aal benötigt gerade zwei Moleküle Phenyläthylalkohol, damit es bei ihm eine Wahrnehmung auslöst. Sprich: 1 ml dieser Substanz verdünnt mit der 58fachen Wassermenge des Bodensees.
- Der Seidenspinner registriert das Eintreffen eines einzelnen Moleküls des weiblichen Sexualpheromons. Doch das Sexualverhalten wird erst bei 200-300 Molekülen beeinflusst.
siehe auch: Geruch
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