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Gewichtsstaumauer

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Eine Gewichtsstaumauer ist eine Bauart für das Absperrbauwerk einer Talsperre. Sie wird aus Beton oder Mauerwerk gebaut, im Gegensatz zu einem Staudamm, der aus Erde oder angeschütteten Steinen besteht. Im Gegensatz zu einer Bogenstaumauer steht eine Gewichtsstaumauer durch ihr Eigengewicht, nicht durch die Abstützung an den Talflanken. Ab 1890 wurden in Deutschland viele Gewichtsstaumauern aus Bruchsteinmauerwerk und nach dem Intze-Prinzip gebaut. Sie hatten fast alle einen bogenförmigen Grundriss. Nach 1945 wurde die Mehrzahl von ihnen aus Beton mit einem geraden Grundriss gebaut. Die jüngste Gewichtsstaumauer in Deutschland (Leibis-Lichte) wird zur Zeit in Thüringen errichtet. Der Querschnitt einer Gewichtsstaumauer ist ungefähr dreieckförmig mit einer nahezu senkrechten Wasserseite. Das Verhältnis von Sohlenbreite zu Höhe ist üblicherweise ungefähr 2:3.

Gewichtsstaumauern eignen sich in breiten, weniger tiefen Tälern mit schwach geneigten Talflanken, während enge Täler mehr für Bogenstaumauern geeignet sind. Sie benötigen guten, standfesten Baugrund aus Fels. Bei ungünstigem Baugrund sollte ein Staudamm vorgezogen werden. Die Wahl des Sperrentyps hängt außerdem von der Verfügbarkeit der Zuschlagstoffe für den Beton bzw. des Schütt- und Dichtungsmaterials für einen Damm ab.

Größere Gewichtsstaumauern haben im allgemeinen einen oder mehrere Kontrollgänge, in denen sich Drainagen und Messinstrumente zur Überwachung befinden.

Bekannte Beispiele für Gewichtsstaumauern sind:

Weblinks







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