Giżycko
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Einordnung: Ort in Polen | Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren | Ostpreußen
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| Giżycko / Lötzen | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Polen |
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren |
| Landkreis: | Giżycko |
| Einwohner: | 29.800 |
| Fläche: | 13,87 km² |
| Höhe: | ? m ü. NN |
| Postleitzahl: | 11-500 bis 11-508 |
| Telefonvorwahl: | (+48) 87 |
| Geografische Lage: | 54° 02' nördl. Breite 21° 46' östl. Länge |
| KFZ-Kennzeichen: | NGI
|
| Nächster Flughafen: | Flughafen Szczytno |
| Homepage der Stadt Giżyckofont> | |
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(deutsch Lötzen) ist eine polnische Stadt im ehemaligen Ostpreußen, der heutigen Woiwodschaft Ermland-Masuren - rund 200 km nordöstlich der Landeshauptstadt Warschau und etwa 110 km südöstlich der russischen Stadt Kaliningrad (Königsberg), nahe der Grenze zum Kaliningrader Gebiet. Heute ist Giżycko mit vielen Wassersportmöglichkeiten ein sehr bedeutender Fremdenverkehrsort.
Geschichte
Lötzen wird 1340 zum ersten Mal urkundlich genannt und liegt auf einer Landenge zwischen dem Löwentinsee und dem Mauersee. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Feste Boyen mit Museum, die von Karl Friedrich Schinkel erbaute evangelische Kirche, das Schloß, der Kanal, die Drehbrücke sowie das Bruno-Kreuz auf dem Tafelberg am Löwentinsee. Es wird angenommen, daß an dieser Stelle der Missionar Bruno von Querfurt mit 18 Gefährten im Jahr 1009 den Märtyrertod gefunden hat.
1818 wurde Lötzen zur Kreisstadt erhoben, als der Landkreis Lötzen eingerichtet wurde. Zwischen 1843 und 1851 wurde die Festung Boyen in Lötzen erbaut und erhielt ihren Namen nach dem preussischen Kriegsminister General von Boyen. Diese Festung wurde 1914 erfolglos von der russischen Armee belagert. Durch den Bau der Ostpreußischen Südbahn wurde Lötzen 1868 an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
Lötzen wurde am 20. Januar 1945 geräumt und vom 24. bis 26. Januar von der Roten Armee eingenommen. Die deutsche Bevölkerung war geflüchtet oder wurde anschließend fast vollständig vertrieben. Nach dem Abzug der Russen kam die Stadt unter polnische Verwaltung und bekam den Namen Giżycko. Es begann ein langsamer Wiederaufbau, der auch neue Wohngebiete im Norden und Nordosten erschloß. Die wenigen in Lötzen/Giżycko verbliebenen Deutschen haben sich im Deutschen Sozial-Kulturellen Verein zusammengeschlossen.
Am 1. Juni 2000 feierten die ehemaligen und die heutigen Bewohner in Lötzen das 660 jährige Bestehen der Stadt. Aus diesem Anlass wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der Kreisgemeinschaft Lötzen und der Stadt Giżycko abgeschlossen.
Seit November 2002 ist Jolanta Pietrowska Bürgermeisterin.
Persönlichkeiten
- Bruno von Querfurt starb 1009 als Missionar
- Alfred Gille war von 1928 bis 1945 Bürgermeister in Lötzen
- Franz Pfemfert wurde 1879 in Lötzen geboren
Weblink
- TouristeninformationStadtplan
- Suche nach Giżycko Infos mit: Yahoo
