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Goch

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Wappen Karte

Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Landkreis: Kleve
Geografische Lage: 51° 40' n. B.
6° 10' ö. L.
Fläche: 115,38 km²
Einwohner: 33.538
(31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 289 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 47574
Vorwahl: 02823
Kfz-Kennzeichen: KLE
Gemeindeschlüssel: 05 1 54 016
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 2
47574 Goch
Website: - bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: info@goch.de
Politik
Bürgermeister: Karl-Heinz Otto (CDU)

Goch ist eine Stadt im Kreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Goch ist im niederrheinischen Tiefland an der Niers gelegen und hat 33.538 (Stand 31.12.2003) Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Goch wurde erstmals 1261 als Stadt bezeichnet. Das genaue Jahr der Verleihung der Stadtrechte läßt sich aber nicht ermitteln. Sicher ist aber, dass die Verleihung in die Regierungszeit von Graf Otto II von Geldern (1229 - 1271) fällt. 1350 wurde die Stadtbefestigung vollendet. Goch gehörte zunächst zum Herrschaftsbereich der Grafen bzw. den Herzögen von Geldern. 1473 kam die Stadt zum Herzogtum Kleve.

Durch den Vertrag von Xanten 1614 fiel das Herzogtum Kleve zusammen mit Goch an Brandenburg. In den folgenden 200 Jahren wechselte die Herrschaft über Goch mehrmals. 1615 wurde die Stadt von Holländern erobert, 1622 bis 1625 herrschten dann die Spanier in Goch. 1757 bis 1763 erfolgte eine Besetzung durch französische Truppen. 1795 bis 1815 gehörte Goch abermals zu Frankreich. 1815 kam Goch wieder zu Preußen.

1741 siedelten sich Pfälzer, die eigentlich nach Amerika auswandern wollten, in der Gocher Heide an. Aus dieser Ansiedlung entwickelte sich das Dorf Pfalzdorf, das 1799 als Gemeinde selbständig wurde. Es entstand eine pfälzische Sprachinsel.

Durch den Bau der Eisenbahnlinien Köln - Kleve und Boxtel - Wesel, an deren Schnittpunkt Goch lag, kam es zu einigen neuen Industrieansiedlungen in Goch und die Stadt erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Einwohnerzahl entwickelte dadurch von ca. 4000 im Jahre 1850 auf etwa 13.600 im Jahr 1933.

In der Reichspogromnacht vom 09. auf den 10. November wurde die Synagoge in Goch in der Herzogenstraße von SA und SS demoliert und niedergebrannt. Den schwärzesten Tag in ihrer Geschichte erlebte Goch dann am 07. Februar 1945. Durch den Bombenangriff der Alliierten in dieser Nacht sowie am 12. Februar und durch die anschließenden Kämpfe wurde rund 80 % der Stadt zerstört.

Für Goch war es nicht leicht, die großen Kriegsschäden zu überwinden. Die Stadt hatte noch im Jahre 1950 die höchste Arbeitlosenquote im Bereich des Landesarbeitsamtes. Nach dem letztendlich erfolgreichen Wiederaufbau kamen durch die Kommunalreform 1969 die selbständigen Gemeinden Pfalzdorf, Asperden mit Hülm, Hassum und Hommersum, die Gemeinde Kessel sowie Nierswalde zu Goch.

In der Nacht zum 24. Mai 1993 stürzte der über siebzig Meter hohe Kirchturm der Sank-Maria Magdalena Kirche in sich zusammen. Der Wiederaufbau des Kirchturmes dauerte zehn Jahre.

Einwohner

Die rund 33.500 Einwohner der Stadt verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Stadtteile:

Geographische Lage, Klima

Der Stadtkern von Goch liegt ca. 17,1 m über NN auf 6 Grad 09 min östlicher Länge und 51 Grad 40 min nördlicher Breite.

Wirtschaft und Verkehr

Goch liegt direkt an der Bahnverbindung Krefeld - Kleve und ist mit dem Regionalexpress 10 Kleve - Düsseldorf zu erreichen. Parallel zur Bahnlinie verbindet die linksrheinische Bundesstraße 9 Goch mit den Städten Weeze, Kevelaer, Geldern, Kerken, Krefeld und Kleve. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist die A57/E3 mit der Anschlussstelle Goch.

Freizeit

In dem Freizeitbad "GochNess" gibt es einen Naturbadesee mit Sandstrand und im Innern ein Wettkampf- und Erlebnisbecken.

Sehenswürdigkeiten

Stadtteile und Postleitzahlen

Sport

Berühmte Gocher

Literatur

Weblinks








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Goch aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.