Grundmoräne
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Einordnung: Geomorphologie
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Eine Grundmoräne ist eine Ablagerung aus Gesteinsmaterial das ein ehemaliger Gletscher mitführte.
Durch Gletscher oder Inlandeis (Eiszeit) werden große Mengen an Material in Form von Kies, Sand, Lehm oder Mergel von den Eismassen mitgeführt und am Grund des Gletschers abgelagert, sie kommen beim Abschmelzen des Eises zum Vorschein. Auch sehr große Gesteinsbrocken (Findlinge) können durch die vordringenden Gletscher und die über mehrere tausend Jahre andauernde Eiszeit über sehr weite Strecken transportiert werden. So sind z. B. die Bestandteile der Grundmoränen im Norddeutschen Flachland in den drei Eiszeiten von Skandinavien bis dorthin transportiert worden.
Grundmoränen kann man an ihrem inhomogenem Erscheinungsbild, das sich aus Gestein aller Größen zusammensetzt erkennen.
Die Grundmoränen liegen in den weiten Gletscherzungenbecken und werden von den Endmoränen umrahmt, die leicht abfallend über Sandflächen (Sander) in die Urstromtäler übergehen. Besonders große Felsen, die vereinzelt in der sonst flachen Landschaft liegen, werden Findlinge genannt.
Siehe auch: Moräne, Eiszeit, Glaziale Serie, Findling
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