Guinea-Bissau
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Einordnung: Staat
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Englisch - Französisch - Italienisch - Niederländisch und Schwedisch sowie Spanisch
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| Wahlspruch: Unidade, Luta, Progresso, port., "Einigkeit, Kampf, Fortschritt" | |||||
| Amtssprache | Portugiesisch | ||||
| Hauptstadt | Bissau | ||||
| Staatsform | Präsidialdemokratie | ||||
| Präsident | Henrique Pereira Rosa | ||||
| Premierminister | Arthur Sanha | ||||
| Fläche | 36.120 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 1.388.363 (Stand Juli 2004) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 38 Einwohner pro km² | ||||
| Unabhängigkeit | von Portugal am 24. September 1973 erklärt, am 10. September 1974 anerkannt | ||||
| Währung | CFA-Franc | ||||
| Zeitzone | UTC | ||||
| Nationalhymne | Esta é a Nossa Pátrai Bem Amada | ||||
| Kfz-Kennzeichen | GUB (nicht offiziell auch: GNB)
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| Internet-TLD | .gw | ||||
| Vorwahl | +245 | ||||
Guinea-Bissau (port.: Guiné-Bissau) ist ein Staat in Afrika. Er liegt an der afrikanischen Westküste zum Atlantik und grenzt an Senegal und Guinea.
- Nationalfeiertag: 24. September
- Religion: ca. 50% Moslems, ca. 40% Naturreligionen, ca. 10% Christen
| Inhaltsverzeichnis |
Politik
Nach der Verfassung von 1984 ist Guinea-Bissau eine präsidiale Republik, seit 1991 mit einem Mehrparteiensystem. Die direkt gewählten Regionalräte entsenden aus ihrer Mitte 150 Abgeordnete in die Nationalversammlung, die ihrerseits den 15köpfigen Staatsrat wählt, der als Exekutive fungiert. Seit 1991 ist das Amt des Premierministers (Regierungschef) wieder eigenständig.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte von Guinea-Bissau
Vor der Besetzung durch die Portugiesen gehörte das Gebiet zum Königreich Mali. 1446 kam das Gebiet als Portugiesisch-Guinea zu Portugal. Dem Unabhängigkeitskrieg von 1963 bis 1974 folgte die Anerkennung der Unabhängigkeit durch Portugal am 10. September 1974.
Geographie
An das überwiegend flache Landesinnere schließt sich ein durch Fluvialerosion stark zerklüfteter Küstenstreifen. Dem Festland vorgelagert liegt der Bissagos-Archipel im Atlantik. Im Norden grenzt die Republik an Senegal (gemeinsame Grenze rd. 338 Km), im Osten an Guinea (gemeinsame Grenze rd. 386 Km). Mit einer Gesamtfläche von 36125 km² ist das Land ca. 10% kleiner als die Schweiz, es ist jedoch zu berücksichtigen, dass lediglich ca. 78% dieser Fläche auf dem Festland liegt. Die geographischen Koordinaten der Hauptstadt Bissau: N: 11°50' W: 15°36'. Das Klima ist tropisch, überwiegend feucht. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.
Wirtschaft
Guinea-Bissau zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Mehr als 75 % der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Ihre Produktivität bewegt sich auf dem Niveau einer Selbstversorgungswirtschaft, wobei der Arbeitskräftebedarf durch Vielweiberei gedeckt wird. Angebaut werden können Reis, Mais, Hirse, Maniok, Jams, Bataten und Rohrzucker. Die auf die Bedürfnisse der Kolonialmacht Portugal ausgerichtete Wirtschaft war nach deren Abzug nicht mehr lebensfähig. Durch den Unabhängigkeitskrieg verfiel die Landwirtschaft noch mehr. Eine eigenständige Industrie existiert nicht. In den Export gelangen Cashew-Nüsse, Erdnüsse, Palmkerne und Palmöl.
Verwaltungsregionen/-sektoren
Für die Regionen wurde der jeweilige Name der Hauptstadt in Klammern mitangegeben, die Sektoren sind nach ihren jeweiligen Hauptstädten benannt. Lediglich für die drei Sektoren des Bissagos-Archipel sind auch die Hauptorte in Klammern mitangegeben.
- Bafatá (Bafatá)
- Bafatá
- Bambadinca
- Contubuel
- Galomaro
- Gá-Mamudo
- Xitole
- Biombo (Quinhamel)
- Quinhamel
- Prábis
- Safim
- Bissau
- Bolama 'Bissagos-Archipel' (Bolama)
- Bolama (Bolama)
- Caravela (Abu)
- Bubaque (Bubaque)
- Cacheu (Cacheu)
- Bigéne
- Bula
- Cacheu
- Caió
- Canchungo
- S. Domingos
- Gabú (Gabú)
- Boe
- Gabú
- Pirada
- Pitche
- Sonaco
- Oio (Bissorá)
- Bissorá
- Farim
- Mansabá
- Mansóa
- Nhacra
- Quinara (Buba)
- Buba
- Empada
- Fulacunda
- Tite
- Tombali (Catió)
- Bedana
- Catió
- Cacine
- Quebo
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