Gummersbach
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Einordnung: Ort in Nordrhein-Westfalen | Ort im Oberbergischen Land
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Köln | ||
| Kreis: | Oberbergischer Kreis | ||
| Geografische Lage: | 51° 02' n. Br. 7° 34' ö. L. | ||
| Höhe: | 200 (bei Brunohl)-519 (bei Oberrengse) m ü. NN | ||
| Fläche: | 95,39 km² | ||
| Einwohner: | 54.228 (2003) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 559 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 51643, 51645, 51647 | ||
| Vorwahl: | 02261 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | GM | ||
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 74 012 | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 51643 Gummersbach | ||
| Offizielle Website: | www.gummersbach.de- style="background:#FFFFFF;" | E-Mail-Adresse: | rathaus@stadt-gummersbach.de |
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Frank Helmenstein (CDU) | ||
| Karte mit wichtigen Ortsteilen | |||
Gummersbach ist eine nordrhein-westfälische Mittelstadt und zudem Verwaltungssitz des Oberbergischen Kreises. Sie liegt rund 50 Kilometer östlich von Köln und hat rund 54.000 Einwohner. Sie wurde früher auch als Lindenstadt bezeichnet, da Lindenbäume die Hauptstraße säumten. Bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts nannten die Bürger ihre Stadt auch Klein-Paris.
| Inhaltsverzeichnis |
Ortschaften und Stadtteile
, 2004]]
Geschichte
1109 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar in der "Herabsetzung der bischöflichen Kathedralsteuer für die Kirche in Gummeresbracht durch Eb. Friedrich" (Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte von Klaus Pampus). Schreibweise der Erstnennung: Gummeresbracht.
Gummersbach erwarb im Jahr 1857 die Stadtrechte.
Sehenswürdigkeiten
Zentrum
- Die "Alte Burg", ein im Jahre 1700 vom damaligen Amtsvogt Pollmann erbautes burgähnliches Wohnhaus, das in der heutigen Stadtmitte in der Fußgängerzone an der Kaiserstraße liegt.
Lieberhausen
- Bunte Kerke, eine protestantische Kirche mit mittelalterlichen Deckengemälden.
- In einem Restaurant gegenüber der Kirche kann man den Lieberhäuser Eierkuchen essen.
Hülsenbusch
- Die evangelische Kirche wurde im 18. Jahrhundert nach einem Ortsbrand wieder aufgebaut und barock ausgestattet.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohnerzahl |
| 1890 | 7.748
|
| 1910 | 16.050
|
| 1953 | 31.557
|
| 1957 | 32.150
|
| 1977 | 49.285
|
| 1990 | 53.120
|
| 1995 | 54.462
|
| 2000 | 54.314
|
| 2002 | 54.318
|
| 2003 | 54.212
|
Verkehr
Bahn
Vom 27. März 1915 bis zum 25. November 1919 gab es in Gummersbach eine Dampfbahn, wobei der Güterverkehr mit Dampflokomotiven durchgeführt wurde. Vom 1. Oktober 1915 bis zum 4. Oktober 1953 betrieb die OVAG auch eine Straßenbahn mit der Normalspur von 1435 mm. Sie führte von Gummersbach über Niederseßmar, Derschlag und Dümmlinghausen bis zur Aggertalsperre. Auf diesem Gleiskörper, der mit einer Abzweigung auch ins Becke-Tal reichte, wurden die Produkte der Industrie in den Tälern des oberen Aggertals, besonders aber die der Steinindustrie in Dümmlinghausen sowie in "Talbecke" nach Derschlag bzw. Niederseßmar zu der Anbindung an das Schienen-Netz der Reichsbahn transportiert. Siehe auch Oberbergische Verkehrs-AG Eine kleine zweiachsige Elektrolokomotive, ähnlich der bekannten Krokodil-Lokokomotive der Eisenbahn, diente ausschließlich diesem Güterverkehr.
Die RegionalBahn-Linie 25 des VRS (Oberbergische Bahn) verbindet Gummersbach im Stunden-Takt mit Köln. In die andere Richtung fährt der Zug bis Marienheide. Die stillgelegte Strecke von Marienheide über Meinerzhagen und Brügge nach Lüdenscheid soll aber reaktiviert werden, wobei es in Brügge Anschluß nach Hagen geben soll.
Siehe auch Eisenbahnnetz (Oberberg).
Auto
Gummersbach liegt an der A 4 mit den eigenen Ausfahrten Gummersbach/Wiehl und Gummersbach/Derschlag. Daneben ist Gummersbach auch von der A 45 über die Ausfahrten in Meinerzhagen und Drolshagen/Wegeringhausen erreichbar.
Bus
Von Gummersbach wurden vom 25. November 1948 bis zum 30. September 1962 zwei Oberleitungsbuslinien über Niederseßmar nach Dieringhausen und Bergneustadt betrieben. Der zunehmende Dieselbusbetrieb führte schon nach 14 Jahren zur Stilllegung.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Gummersbach hat mehrere Städtepartner und pflegt freundschaftliche Beziehungen zu folgenden Städten:
- Afandou auf Rhodos, Griechenland (seit 16. Oktober 2001)
- Burg in Sachsen-Anhalt (seit 1. November 1990)
- La Roche-sur-Yon, Frankreich (seit 1968)
- Lębork, Polen (ehemals Lauenburg / Pommern, es bestehen freundschaftliche Beziehungen - keine Partnerschaft. 1955 haben der Oberbergische Kreis und die Stadt Gummersbach eine Patenschaft für die aus Lauenburg stammenden Vertriebenen übernommen, die sich alle 2 Jahre in Gummersbach treffen.)
Persönlichkeiten aus Gummersbach
In Gummersbach geboren
- Heiner Brand, ehemaliger Handballer, jetzt Handball-Bundestrainer
- Jürgen Domian, Radiomoderator
- Fritz Eschmann, ehemaliger Landrat und Bundestagsabgeordneter der SPD
- Bruno Goller, Maler
- Dr. Ottmar Kohler, "Der Arzt von Stalingrad"
- Prof. Dr. Rolf Peffekoven, Finanzwissenschaftler
- Hella von Sinnen, Komikerin
- Jan Sosniok, Filmschauspieler
Zeitweise in Gummersbach gelebt
- Ina Albowitz, ehemalige Bundestagsabgeordnete
- Dr. Friedrich-Wilhelm Goldenbogen, ehemaliger Oberkreisdirektor
- Prof. Dr. Jürgen Habermas, Deutschlands wahrscheinlich bekanntester noch lebender Philosoph
Sport
Die Herrenmannschaft des VfL Gummersbach war in den siebziger Jahren eine der erfolgreichsten Handball-Mannschaften Europas und ist bis heute nach gewonnenen Titeln die erfolgreichste Handball-Vereinsmannschaft der Welt.
Weitere Informationsquellen
Innerhalb der Wikipedia (bzw. www.infos-aus-germanien.info)
Literatur
- Gerhard Pomykaj, Gummersbacher Geschichte, Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Beginn der Napoleonischen Herrschaft, Gummersbach 1993
- Gerhard Pomykaj / Jürgen Woelke, Marksteine Gummersbacher Geschichte, Ein Kurzführer, Gummersbach 2000
- Jürgen Woelke, Alt-Gummersbach, Bd. 1+2, Gummersbach 1975 + 1980
- Stadt Gummersbach 1857-1982, 125 Jahre Stadtrechte, Gummersbach 1982
= Weblinks
- weitere Weblinks
=
Offizielle Internetpräsenz der Stadt
Evangelische Kirche in Hülsenbusch
- Stadt Gummersbach: Wappen und Anmerkungen zur Geschichte [www.staedte-verlag.de/stadtplaene/stadt-stadtseite.php4?plz=51643 Stadtplan]
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