Hamburg-Wilhelmsburg
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Einordnung: Stadtteil von Hamburg
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Harburg |
| Fläche: | 35,3 km² |
| Einwohner: | 47857 (2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 1357 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH
|
Wilhelmsburg ist ein Stadtteil und Ortsamtsgebiet Hamburgs im Bezirk Harburg. Der Stadtteil Wilhelmsburg liegt, zusammen mit den Stadtteilen Kleiner Grasbrook und Veddel, auf der größten Flussinsel Europas inmitten der Elbe. Am südöstlichen Ende Wilhelmsburgs teilt sich der Fluss in die Norder- und die Süderelbe auf. Im Nordwesten der Insel, der Teil des Hamburger Hafens ist, fließt die Elbe wieder zusammen.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Am 4. September 1672 erwirbt Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg-Celle drei grosse Elbinseln, die darauf hin eingedeicht und durch Verbindungsdeiche vereint werden. Sie tragen fortan den Namen Wilhelmsburg. Eine der wichtigsten und die laengste Strasse Wilhemburgs traegt den Namen Georg-Wilhelm-Strasse nach dem Gruender der Stadt Wilhelmsburg.
Die Elbinsel Wilhelmsburg bildete den Kern der gleichnamigen preußischen Stadt (seit 1925 Stadtkreis) innerhalb der Provinz Hannover. Diese wurde 1927 mit dem benachbarten Stadtkreis Harburg zum Stadtkreis Harburg-Wilhelmsburg vereinigt. Dieser hatte ca. 110.000 Einwohner und war somit Großstadt. Durch das Groß-Hamburg-Gesetz wurde dann Harburg-Wilhelmsburg mit Wirkung vom 1. April 1938 zusammen mit anderen Gemeinden Preußens in den Staat Hamburg eingegliedert und mit allen dortigen Gemeinden zur (Einheits-)Stadt Hamburg vereinigt.
Schlaglichter
- 17. Februar 1962: Bei einer Sturmflut sterben über 300 Menschen. Die Mehrzahl davon auf Wilhelmsburg.
- 26. Mai 2000: Der sechsjährige Junge "Volkan K." wird durch einen Kampfhund getötet. Das bundesweite Echo auf diesen Vorfall, führt zu diversen Gesetzesänderungen.
- Mai 2001 bis März 2002: Die Zukunftskonferenz Wilhelmsburg erarbeitet umfassende und qualifizierte Forderungen zur Entwicklung des Stadtteils. Die intensive Beteiligung der Bewohner Wilhelmsburgs ist beispielhaft. Die Ergebnisse dieser Konferenz können in Form eines "Weissbuchs" als pdf-Datei heruntergeladen werden: Juli 2003: Internationale Entwurfswerkstatt zum Thema Sprung über die Elbe (und nach Wilhelmsburg). 15. August 2004: Wilhelmsburg feiert das "Spreehafenfest" sowie das "Fest der Kulturen". 27. September 2004: Die Handelskammer Hamburg und der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden stellen unter dem Titel "Leben und Arbeiten im Herzen Hamburgs - Entwicklungsperspektiven für die Elbinsel" ein eigenes Entwicklungskonzept für Wilhelmsburg vor.
- 2005: Europäische Solar-Bauausstellung in Hamburg-Wilhelmsburg. 2013: Internationale Gartenbauausstellung sowie Internationale Bauausstellung in Wilhelmsburg.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Parks
Mit dem Naturschutzgebiet Heuckenlock beherbergt Wilhelmsburg einen der letzten Tideauenwaelder Europas. Das Gebiet befindet sich am Suedufer der Elbinsel ca. 1km Elbabwaerts von Bunthaus Spitze, dem Beginn des Stromteilungsgebietes.
Wappen
Literatur
Ernst Reinstorff, Geschichte der Elbinsel Wilhelmsburg : Von Urbeginn bis zur Jetztzeit, Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg e.V., 2003 (Erstauflage 1955), ISBN 3-8334-0282-2
Weblinks
- weitere Weblinks
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