Hannover-Linden-Limmer
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Linden-Limmer ist ein hannoverscher Stadtbezirk. Er untergliedert sich in die Stadtteile Limmer, Linden-Nord, Linden-Mitte und Linden-Süd.
Der Stadtbezirk hat 44.226 Einwohner, wobei 5.878 auf Limmer, 16.918 auf Linden-Nord, 11.741 auf Linden-Mitte und 9.689 auf Linden-Süd entfallen.
Die Bezirksbürgermeisterin ist Barbara Knoke (SPD).
Der Stadtbezirk wirkt studentisch, hat viele Cafés und einen relativ hohen Ausländeranteil. Im Stadtteil Linden-Nord trifft man die höchste Kioskdichte Deutschlands an. Die verkehrsberuhigte Limmerstraße rund um Apollo-Kino und Theater am Küchengarten gilt als die "lebendigste" Straße Hannovers.
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Geschichte
Die einstige Industriestadt Linden wurde erstmals um 1100 urkundlich erwähnt.
Linden war bis 1885 Landgemeinde und Vorort Hannovers und hatte 25.570 meist evangelische Einwohner. Von Hannover war es nur durch die Ihme geschieden. Linden wurde Stadt und Stadtkreis. Limmer lag mit seinen 2307 Einwohnern (1885) im Kreis Linden.
Erst im Jahr 1920 wurde Linden mit damals rund 80.000 Einwohnern nach Hannover eingemeindet.
Leben und Wohnen in Linden
Für manche ist es der abstoßendste Stadtbezirk Hannovers, für andere hingegen das Paradies. Das ehemalige Arbeiterviertel Linden lockt vor allem junge Menschen.
Das dreigeteilte Linden ist ein multikultureller Stadtteil: hier leben viele ausländische Mitbürger und Ureinwohner neben- aber auch miteinander.
Am studentischsten und buntesten ist es in Linden-Nord, rund um die Limmerstraße, mit vielen Kneipen, Cafés, Kiosken und dem 1908 gegründeten Apollo-Kino (ältestes Vorstadt - Kino Deutschlands, in dem der spätere CinemaxX-Gründer Hans-Joachim Flebbe begann).
Etwas ruhiger und ästhetischer ist es in Linden-Mitte mit seinen vielen Gründerzeithäusern (Wittekind-, Beethovenstraße, Lindener Marktplatz, Pariser Platz und Lichtenbergplatz). Zentraler Punkt des einstigen bürgerlichen Teils des Viertels ist der Lindener Markt mit dem Nachtwächterbrunnen, dem ehemaligen Wohnhaus der in Linden geborenen Philosophin und Politologin Hannah Arendt und dem wohl schönsten Wochenmarkt der Landeshauptstadt Hannover. Außerdem wurde in der Jacobstraße 10 von dem dort wohnenden (das sog. Büro Schumacher) Sozialdemokraten Dr. Kurt Schumacher die SPD nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Im östlichen Rande des Stadtteils findet sich das Ihme-Zentrum, dass in den 1970er Jahren als Einkaufszentrum, Wohn- und Bürostadt geplant gebaut wurde.
Besonders günstige Wohnungen und (dank vieler spanischer und portugiesischer Bewohner und Restaurants) südliche Lebensart gibt es in Linden-Süd. Dort ist das Ahrbergviertel der kulturelle Mittelpunkt der spanischen Gemeinde Hannovers. Die durchschnittlichen Mieten reichen von 4,90 € (Altbau) bis 6,20 € (Neubau).
Linden ist dicht besiedelt. Grünanlagen finden sich an der Leine, Ihme und am Lindener Berg (Stadtfriedhof, Von-Alten-Garten).
Siehe auch
Weblinks
- weitere Weblinks
- LindenLimmerNET www.hallolinden.de/
- Historische Hannover - Linden Postkarten Lokalzeitung Linden-Spiegel Verein für Fabrikumnutzung und Stadtteilkultur e.V. Ihme-Zentrum Kulturpalast-Linden e.V. Kunst und Kultur im Stadtteil Linden [www.limmerstrasse.de/ Rund um die Limmerstraße]
- Suche nach Hannover-Linden-Limmer Infos mit: Yahoo
