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Hans von Seeckt

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Hans von Seeckt (* 22. April 1866 in Schleswig; † 27. Dezember 1936 in Berlin) war Generaloberst der Reichswehr in Deutschland.


Im Ersten Weltkrieg leitete Seeckt als Generalstabsoffizier der 11. Armee Einsätze an der Ostfront und auf dem Balkan und wurde schließlich zum Generalmajor befördert.

Während des Kapp-Putsches 1920 riet Seeckt davon ab, die Reichswehr zur Niederschlagung des Putsches einzusetzen ("Truppe schießt nicht auf Truppe"). Im Juni gleichen Jahres wurde er zum Chef der Obersten Heeresleitung ernannt. Vom 8. November 1923 bis 28. Februar 1924 war Seeckt Inhaber der Exekutivgewalt zur Sicherung des Reiches gegen innere Unruhen und für die Niederschlagung des Hitler-Putsches verantwortlich. Seeckt war eine entscheidende Figur darin, die Reichswehr zum Staat im Staate innerhalb der Weimarer Republik aufzubauen. Er nahm eine ambivalente Stellung zur jungen Republik ein, mit deutlicher Sympathie für Aufständische und Republikgegner von Rechts. 1926 schließlich wurde er vom Reichskanzler Wilhelm Marx entlassen, Anlass war die von ihm genehmigte Teilnahme eines Hohenzollern-Prinzen an Reichswehr-Übungen.

Von 1930 bis 1932 zog er als Mitglied der DVP in den Reichstag ein. In den Jahren 1930-1932 und 1934-1935 dient er in China als Berater von General Chiang Kai-shek.

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