Haus der Elektrotechnik
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Das Haus der Elektrotechnik ist ein Gebäude am Berliner Alexanderplatz mit der Hausnummer 6. Es beherbergte das Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) von 1969 bis 1990 und ist heute der Sitz des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Geschichte
Gebaut wurde das 220 Meter lange und 38 Meter hohe Haus der Elektrotechnik von 1967 bis 1969 nach Plänen der Berliner Architekten Heinz Mehlan, Emil Leibold und Peter Skujin. Nach der Fertigstellung bezog das Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik der DDR und blieb hier bis Deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990. Danach ging das Gebäude in die Verwaltung der Treuhandanstalt über. Nach den Entwürfen von Hans Kolhoff und Helga Timmermann sollte das Haus 1993 abgerissen werden und der Platz für zwei Hochhaustürme genutzt werden, diese Pläne wurden allerdings bislang nicht ausgeführt. 1995 übernahm die Treuhand-Liegenschafts-Gesellschaft die Verwaltung.
Am 23. August 1999 bezog das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit das Haus der Elektrotechnik, zunächst mit einem auf drei Jahre begrenzten Mietvertrag. Im Jahr 2000 und 2001 wurde die Fassade des Gebäudes erneuert und mit Zitaten aus dem Roman Berlin Alexanderplatz (Alfred Döblin, 1929) bestückt.
Literatur
- Volker Wagner: Regierungsbauten in Berlin - Geschichte, Politik, Architektur, be-bra Verlag Berlin 2001
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