Heidenau (Sachsen)
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Einordnung: Ort in Sachsen
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| fehlt noch | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Sachsen | ||
| Landkreis: | Sächsische Schweiz | ||
| Geografische Lage: | 50° 59' n. B. 13° 52' ö. L. | ||
| Höhe: | 113 m ü. NN | ||
| Fläche: | 11 km² | ||
| Einwohner: | 17.500 (2004) | ||
| Postleitzahlen: | 01801-01809 | ||
| Vorwahl: | 03529 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | PIR | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Dresdner Sraße 47 01809 Heidenau | ||
| Offizielle Website: | www.heidenau.de- style="background:#FFFFFF;" | E-Mail-Adresse: | hauptamt@heidenau.de |
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Michael Jacobs (CDU) | ||
Geografische Lage
Die Kleinstadt Heidenau liegt südlich von Dresden im Oberen Elbtal, an der Mündung der Müglitz in die Elbe im Landkreis Sächsische Schweiz in Sachsen.
Geschichte
Das heutige Heidenau wurde 1920 aus den Dörfern Mügeln, Heidenau und Gommern gebildet. 1924 wurden die Ortschaften Groß- und Kleinsedlitz eingemeindet und der Gemeinde das Stadtrecht verliehen.
Während Heidenau, das 1347 erstmals urkundlich erwähnt wurde, bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts agrarisch geprägt blieb, befindet sich in Großsedlitz einer der bedeutendsten Barockgärten Sachsens. 1719 hatte Graf August Christoph von Wackerbarth das Rittergut Kleinsedlitz und weite Teile der Umgegend gekauft, und eine Schloßanlage, das Friedrichschlösschen Großsedlitz errichtet. 1723 verkaufte er sie an den Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke.
1848 wird der Ortsteil Mügeln an die Eisenbahn Dresden-Pirna angeschlossen, was das Aufkommen der ersten Industriebetriebe in der Region zur Folge hat. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entstehen Zellulose- und Papierfabriken, Unternehmen der Maschinen- und Metallwarenfabrikation, Elektrizitäts- und Elektromotorenwerke, Netz- und Farbwerke sowie chemische und fotochemische Industrie.
Am letzten Tag des Zweiten Weltkriegs, dem 8. Mai 1945, kommt es zu einem verheerenden Bombenangriff auf Heidenau, bei dem 40 Menschen starben. 32 Häuser wurden zerstört, 412 Gebäude zum Teil schwer beschädigt.
Zu DDR-Zeiten entstehen mehrere Neubauviertel. Bedeutendster Industriebetrieb nach dem Zweiten Weltkrieg war der VEB Kunstseidenwerk Heidenau, der aber nach der politischen Wende 1989 geschlossen wurde. Heute zählen eine Papierfabrik, ein Tanklager der DEA und Unternehmen der Reifenproduktion zu den wichtigsten Arbeitgebern des Ortes.
Im August 2002 richtet das Hochwasser der Müglitz schwere Verwüstungen in Heidenau an.
Weblinks
- weitere Weblinks
Heidenau - offizielle Webseite
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