Heino
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Einordnung: Mann | Deutscher | Düsseldorfer | Sänger | Schlager | Volkstümliche Musik | Geboren 1938
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Heino, bürgerlicher Name Heinz Georg Kramm (* 13. Dezember 1938 in Düsseldorf-Oberbilk), deutscher Schlagersänger und Sänger deutscher Volkslieder.
| Inhaltsverzeichnis |
Leben
Heino wurde als Sohn eines Zahnarztes geboren. Sein Vater fiel 1941 im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront. Bis 1945 lebte Heino mit seiner Mutter Franziska und seiner älteren Schwester Hannelore in Pommern. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor. Seine erste Ehe schließt er im Juni 1959 mit der damals 18-jährigen Henriette Kramm. Aus dieser Ehe ging 1960 sein Sohn Uwe hervor. 1962 erfolgte die Scheidung. 1968 wurde er Vater einer unehelichen Tochter namens Petra Bell, die sich Ende November 2003 das Leben nimmt - wie schon ihre Mutter und Heinos Jugendliebe Karin Theilenberg 1988. 1961 trat er erstmals mit der Band Trio OK Singers auf - mit mäßigem Erfolg. 1965 heiratete er seine zweite Ehefrau Lilo, geb. Dahmen, von der er sich 1978 wieder scheiden ließ.
1965 wurde er auf einer Modenschau von Karl-Heinz Schwab ("Ralf Bendix") entdeckt, der ihn anschließend viele Jahre produzierte. Gleich seine erste Platte, "Jenseits des Tales" (übrigens war dieses Lied eigentlich die B-Seite der Single; die A-Seite hieß "13 Mann und ein Kapitän" - ein alter Titel von Freddy Quinn), wurde mehr als 100.000 Mal verkauft. 1967 erschien seine erste Langspielplatte. Es folgten zahlreiche weitere Hits - unter Mitwirkung des Songschreibers Erich Brecht und des Texters Wolfgang Neukirchner ("Adolf von Kleebsattel") - und viele Fernsehauftritte, u.a. in der ZDF-Hitparade und in der Starparade. Wegen einer Augenkrankheit, die sein rechtes Auge hervortreten ließ, trägt Heino seit den 70er Jahren immer eine sehr dunkle Sonnenbrille. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er Mitte der 1970er Jahre mit den Hits "Blau blüht der Enzian" und "Die schwarze Barbara". Von 1977 bis 1979 war er auch in der 14teiligen Serie "Sing mit Heino" im ZDF zu sehen. Am April 1979 heiratete er seine 3.Ehefrau Hannelore von Auersperg, die er 1972 bei der Miss-Austria-Wahl in Kitzbühel kennen gelernt hatte. Das Paar lebt bis heute in Bad Münstereifel und ist Inhaber des bekannten Heinos Rathaus-Cafe.
In den 80er Jahren wurde es vorübergehend etwas ruhiger um ihn. Kritisiert wurde er, als er 1983 und 1986 eine Tournee durch Südafrika unternahm - trotz des UNO-Embargos und trotz eines Kulturboykotts bekannter internationaler Künstler.
Anfang der 90er Jahre erzielte er wieder Erfolge durch eigene TV-Serien ("Hallo Heino", "Heino - die Show"). Eine erfolgreiche Wiederkehr brachten ihm auch die Rapversionen seiner Hits "Enzian" und "Schwarzbraun" ab 1989, mit denen er auch bei Jugendlichen Anklang fand.
Heino war Objekt vieler Parodien, unter anderem von Otto Waalkes. Eine Unterlassungsklage im Jahr 1985 gegen Norbert Hähnel (Gastsänger der Gruppe Die Toten Hosen), der sein Doppelgänger und angeblich als "Der wahre Heino" auftrat, hatte vor Gericht Erfolg.
Heino hat bis heute mehr als 40 Millionen Schallplatten verkauft und war in der ganzen Welt (vor allem USA, Kanada, Südafrika, Namibia) auf Tourneen. Er ist einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands. Bei seinen Liedern handelt es sich überwiegend um Volkslieder, die schlagermäßig bearbeitet und zum Teil entsprechend ergänzt wurden, zum Beispiel "Blau blüht der Enzian", eine Bearbeitung des Volksliedes "Wenn des Sonntags früh um viere die Sonne aufgeht (Das Schweizermadel)". Er hat aber auch klassische Melodien aufgenommen, wie zum Beispiel "Ave Maria" von Bach-Gounod oder "Ave verum" von Wolfgang Amadeus Mozart.
Die größten Hits
- Jenseits des Tales (1966)
- Wenn die bunten Fahnen wehen (1967)
- Wir lieben die Stürme (1968)
- Zu der Ponderosa reiten wir (1968)
- Bergvagabunden (1969)
- Wenn die Kraniche zieh'n (1969)
- Karamba, Karacho, ein Whisky (1969)
- In einer Bar in Mexico (1970)
- Hey Capello (1970)
- Mohikana Shalali (1971)
- Blau blüht der Enzian (1972)
- Carneval in Rio (1972)
- Tampico (1973)
- La Montanara (1973)
- Edelweiß (1973)
- Schwarzbraun ist die Haselnuss
- Das Polenmädchen (1974)
- Die schwarze Barbara (1975)
- Komm in meinen Wigwam (1976)
- Die lustigen Holzhackerbuam
- Ja, ja, die Katja, die hat ja
- Enzian (Rapversion)
Literatur
- 1996 Autobiografie Und sie lieben mich doch
Weblinks
- weitere Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heino |
| ALTERNATIVNAMEN | Heinz Georg Kramm |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Schlagersänger und Sänger deutscher Volkslieder |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1938 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf-Oberbilk |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)
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