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Heinrich Albertz

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Heinrich Albertz (* 22. Januar 1915 in Breslau; † 18. Mai 1993 in Bremen) war ein deutscher Politiker (SPD). Der Theologe war von 1966 bis 1967 Regierender Bürgermeister von Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Heinrich Albertz hatte im Laufe seiner politischen Laufbahn eine erstaunliche Wendung durchlaufen. von einem liberal denkenden Theologen wandelte er sich als Innensenator des Regierenden Bürgermeisters Brandt zu dem, was heutzutage als "Law-and-Order"-Politiker bezeichnet würde.

Nach seiner eigenen Wahl zum Regierenden Bürgermeister setzte bei ihm jedoch eine erneute Wandlung zu seinen ursprünglichen Anschauungen zurück.

Diese entwickelte sich vor allem unter dem Eindruck der Auseinandersetzungen um die Studentenunruhen, insbesondere den gewaltsamen Tod des Studenten Benno Ohnesorg bei dem Berlin-Besuch des Schahs von Persien am 2.6.1967, welche ihn immer stärker an seinen Ansichten aus der Zeit als Innensenator zweifeln ließen.

Auch verfügte er, anders als sein Vorgänger Brandt, nicht über den uneingeschränkten Rückhalt in seiner Partei.

Obwohl seine Partei bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im März 1967 unter seiner Führung noch 56,9 % der Stimmen einfuhr, erklärte er im September 1967 seinen Rücktritt.

Bundesweit in die Schlagzeilen geriet er noch einmal 1975, als er, bereits wieder als Pfarrer tätig, sich im Rahmen der Lorenz-Entführung bereit erklärte, auf die Forderungen der Entführer insoweit einzugehen, dass er beim von der Bundesregierung und Berliner Senat gutgeheissenen Gefangenenaustausch als Geisel der Entführer beim Austauch der Gefangenen mitwirkte.

Werke

Literatur

Weblinks







--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)





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