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Heinrich Barth

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Heinrich Barth (* 16. Februar 1821 in Hamburg; † 25. November 1865 in Berlin) war ein deutscher Afrikaforscher.

Heinrich Barth war ursprünglich Alt-Philologe. Seine ersten Reisen führten ihn nach Spanien, Ägypten und Kleinasien. Er schloss sich 1849 einer britischen Expedition an, die Handelsmöglichkeiten in Afrika erschließen sollte. Barth sammelte zahlreiche und sehr genaue Informationen über Nordafrika, insbesondere über die Sahara. Seine Reisen sind für die Entdeckungsgeschichte Afrikas von besonderer Wichtigkeit. So ist er einer der ersten bekannten Europäer, der Timbuktu erreichte (am 7. September 1852). Vor ihm war dies möglicherweise bereits Gordon Laing im Jahre 1826 gelungen, der jedoch getötet wurde. Ganz sicher war René-Auguste Caillié vor ihm im Jahre 1827 in Timbuktu und bekam auch den ausgesetzten Preis von 10.000 Francs. Im Verlaufe seiner Reisen erlernte er neun afrikanische Sprachen, die er fließend beherrschte. Entgegen der damaligen Haltung gegenüber afrikanischen "Negern" sah er in ihnen teils sehr verschiedene, entwicklungsfähige Völker, die über Jahrhunderte eigenständige Kulturen entwickelt hatten. 1863 wurde Barth Professor an der Universität Berlin und Präsident der Geographischen Gesellschaft.

Heinrich Barth zählt zu den bedeutendsten Afrikaforschern des 19. Jahrhunderts, zusammen mit Gustav Nachtigal, Georg Schweinfurth und Gerhard Rohlfs.

Werke

Weblinks



"Timbuktu - Im Sande verlaufenArtikel in der FAZ v. 23.5.2004 über Heinrich Barth in Timbuktu)







--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)






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