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Heinrich II. von Eilenburg

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Heinrich II. der Jüngere von Eilenburg wurde vermutlich 1103 posthum als Sohn Heinrich I. des Älteren und der Gertrud von Braunschweig geboren. Sie hatte nach dem Tode ihres Mannes die Markgrafschaft für ihr ungeborenes Kind beansprucht und als man wegen ihres fortgeschrittenen Alters die Schwangerschaft anzweifelte, riß sie sich vor dem versammelten Volk die Kleider vom Leib und zeigte als Beweis ihren Bauch vor. Ihre Feinde verbreiteten die Nachricht, sie habe ein Mädchen geboren und es mit dem Sohn des Kochs vertauscht, um die Regentschaft antreten zu können.

Unter Vormundschaft seiner Mutter versuchte er die ererbten Länder Meißen, Ostmark und Lausitz zu regieren, wurde aber dabei ständig von seinem Vetter Konrad dem Großen angefeindet.

Er starb bereits 1123 durch Gift, soll mit einer Adelheid unbekannter Herkunft verehelicht gewesen sein und blieb kinderlos, worauf sein Vetter Konrad der Große Anspruch auf die Mark Meißen erhob. Die Reste der Ostmark gingen an Albrecht den Bären von Brandenburg verloren und Heinrich von Groitzsch bemächtigte sich der Lausitz.







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