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Hengill

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Der Hengill-Zentralvulkan (isl., gespr.: henjidl) liegt im Südwesten von Island, südlich von Þingvellir. Der Vulkan erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 100 km/2. Sein Einflussgebiet reicht von Selvogur bis unterhalb des Langjökull.

Unter dem Berg Hengill selbst liegt eine große Magmakammer. Geologen vermuten eine zweite Magmakammer unter dem Hrómundertindur.

Er ist noch immer aktiv, was man an den zahlreichen heißen Quellen und dampfenden Stellen in der Umgebung sehen kann. Allerdings liegt der letzte Ausbruch 2000 Jahre zurück.

Der Hengill-Vulkan ist ein wichtiger Energielieferant für den Süden des Landes. Besonders im Kraftwerk von Nesjavellir wird dies genutzt, das zusammen mit dem Kraftwerk auf der Reykjanes-Halbinsel Reykjavík mit Energie versorgt. Das Kraftwerk von Nesjavellir befindet sich am Westufer des Sees Þingvallavatn.

Die Gegend mit ihren Bergen und heißen Quellen ist ein bekanntes Wandergebiet und daher gut mit Wanderwegen erschlossen.

Auch die kleine Stadt Hveragerði mit ihren heißen Quellen gehört zum Hengill-Gebiet.

Einige Sagen spielen in der Gegend, so die Volkssage um die Trollfrau Jóra. Sie soll die Angewohnheit gehabt haben, unschuldigen Reisenden auf dem Weg über die Dyrafjöll aufzulauern, wurde aber schließlich von einem Bauern im Schlaf erschlagen.

Siehe auch







Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Hengill aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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