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Herbie Hancock

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Herbie Hancock (Herbert Jeffrey Hancock) (* 2. April 1940 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist.

Die Improvisation Herbie Hancocks ist geprĂ€gt von einer perlenden „funky“ Spielweise und der Verwendung von expressiven Kreuzrhythmen. Viele seiner Kompositionen sind Jazz-Standards geworden und dienten vielen anderen Jazz-Musikern als Improvisationsgrundlage. Dazu gehören beispielsweise:

die allesamt in den sechziger Jahren in dem legendÀren Blue Note Studio entstanden.

Herbie Hancock fiel schon frĂŒh durch sein musikalisches Talent auf und trat mit elf Jahren bei einem Jugend-Konzert mit dem Chicago Symphony Orchestra auf. Daneben spielte er auch Jazz, dem er sich schließlich ganz zuwendete. Erste Auftritte folgten Anfang der 1960-Jahre zusammen mit Coleman Hawkins und Donald Byrd. Danach folgten die ersten Aufnahmen bei Blue Note, mal unter seinem Namen, vielfach aber auch als Sideman. Den Durchbruch brachte schließlich die Aufnahme in das zweite berĂŒhmte Quintett um Miles Davis, in dem er fĂŒnf Jahre blieb.

In den 1970er Jahren setzte Herbie Hancock zunehmend elektrische und elektronische Instrumente ein, wie das Fender-Rhodes Piano, das Hohner D6 und verschiedene Synthesizer, wie z.B. den Arp 2600. Am bekanntesten aus dieser Zeit ist das 1973 erschienene Album "Headhunters", das zu den erfolgreichsten Alben in der Geschichte des Jazz zĂ€hlt. Weitere Beispiele sind "Thrust", "Sunlight", "Monster", "Mr. Hands" und "Man-Child". 1982 hatte Herbie Hancock mit „Rockit“ einen weltweiten Pop-Hit und bekam Grammy fĂŒr die Single. Im Kontrast zu den zunehmend elektronisch-dominierten Alben, fand sich Mitte der 1970er Jahre um Herbie Hancock die Formation des zweiten Miles Davis Quintett unter dem Namen V.S.O.P. wieder zusammen, wobei Freddie Hubbard Miles Davis als Trompeter ersetzte.

1986 war er zusammen mit Dexter Gordon Bertrand Taverniers Jazz-Film „Round-Midnight“ zu sehen, fĂŒr welchen er auch den Oscar-prĂ€mierten Soundtrack schrieb. In den 90er Jahren entstanden verschiedene akustische Aufnahmen, unter anderem ein Tribut-Album zu Ehren von Miles Davis ("A Tribute To Miles") und eine Duo-Aufnahme mit Wayne Shorter ("1 + 1").

Herbie Hancock ist seit vielen Jahren Zen-Buddhist.

Diskographie (Auswahl)

Soundtracks

Weblinks








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Herbie Hancock aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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