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Hertha BSC Berlin

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Hertha BSC Berlin
Fußball-Abteilung
Gründung des e.V. 25. Juli 1892
Vereinsfarben Blau-Weiß
Mitglieder 11.725 (12/2004)
Spielklasse Fußball-Bundesliga
Spielstätte Olympiastadion (76.000 Plätze)
Abteilungsleiter  ?
Chef-Trainer Falko Götz
Maskottchen Herthinho (ein clownartiger Bär)
Spielkleidung
 
Erste Wahl
 
Zweite Wahl
Vereinserfolge 2x Deutscher Meister
Saison 2003/04 12. Platz (1. Bundesliga)
Hertha BSC KG mbH aA
Gründung 23. Mai 2002
Unternehmensform Kommanditgesellschaft auf
Aktien (KGaA)
Firmensitz Hanns-Braun-Straße
14053 Berlin
Tel.: (030) 30 09 28-0
Fax: (030) 30 09 28-99
Aufsichtsrat Bernd Schiphorst
Vorstand Rolf Eckrodt (Vorsitzender)
Geschäftsführung Dieter Hoeneß (Vorsitzender)
Internet
Homepage www.herthabsc.de- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail fanbetreuung@herthabsc.de

Hertha BSC ist der bedeutendste Fußballverein Berlins. Der Spielbetrieb der Bundesliga-Profis, der ersten Amateur- sowie den der ersten A-Jugend-Mannschaft des Hertha Berliner Sport-Club e.V. wird durch die im Jahr 2002 gegründete Kommanditgesellschaft Hertha BSC KG mbH aA durchgeführt. Der Sportverein betreibt neben Fußball noch weitere Sportarten wie z.B. Boxen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Hertha 92: Die Anfänge

Hertha BSC wurde am 25. Juli 1892 als FC Hertha 92 gegründet. Erst im Jahr 1923 entstand nach der Fusion mit dem Berliner Sport-Club (BSC) der bis heute vollständige Vereinsname. Zwar trennten sich wenige Jahre später wieder beide Vereine. Den BSC durfte die Hertha aber weiterhin im Namen tragen.

Die Gründung des Vereins leiteten Ende des 19. Jahrhunderts zwei 16- und 17jährige Geschwisternpaare - Fritz und Max Lindner sowie Paul und Otto Lorenz - ein, denen es einerseits nicht mehr ausreichte, immer nur gegen die eigenen Kameraden zu spielen, die sich aber andererseits auch keinem der bereits ansässigen Vereinen anschließen wollten. Die Grundsteine für die Gründung sollen bei einer kleinen Feier in einem Berliner Lokal gelegt worden sein, in dem das Bier reichlich floß und sich einer der Jugendlichen an eine Schifffahrt mit seinem Vater erinnerte. Der Dampfer trug den Namen Hertha und seine Schornsteine waren in blau-weißen Farben gehalten. So war nicht nur der Name des zukünftigen Vereins, sondern auch gleich die Vereinsfarben geboren. Heute frotzeln einige daher, dass der Klub im Suff gezeugt wurde.

Die ersten Spiele trug die Mannschaft in den kommenden Jahren bis zum Umzug zur Plumpe auf einem Exerzierplatz in der Nähe der Oderberger Str. im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg aus. Die Spieler zogen sich in dieser Zeit bei dem Gastwirt und Sportförderer Schebera in dessen nahe gelegener Gaststätte um.

In den ersten Jahren musste Hertha 92 vor allem gegen die Widerstände der Verbände ankämpfen, die den Vereinsgründern nahe legten, sich einem der anderen, bereits etablierten, Vereinen anzuschließen. Schließlich erfolgte doch noch die Zulassung für Spiele an den Berliner Meisterschaften, in denen sie in den Jahren um den Jahrhundertwechsel erstmals eine große Rolle spielten. .

Die legendäre Plumpe

Im Jahr 1904 folgte dann der Umzug an die legendäre Plumpe, die heute als Synonym für die Entwicklung des kleinen FC Hertha zu einem renommierten Fußball-Klub her hält. Plumpe war die volkstümliche Bezeichnung für das inzwischen abgerissene Stadion am Gesundbrunnen, auf dem Hertha 92 im Jahr 1906 die erste Berliner Meisterschaft gewann. In der folgenden Endrunde um die deutsche Meisterschaft scheiterte Hertha dann am VfB Leipzig. Die Plumpe war zunächst nur ein kleines umzäuntes Sportgelände, der bereits vorhandene Scherbera-Sportplatz. Der Gastwirt Schebera hatte diesen in Berlin Wedding an der nahe gelegenen Bellermannstraße angelegt. Der Sportplatz wurde allerdings zu Beginn der zwanziger Jahre verkauft.

1923 gelangte die Hertha - mit finanzieller Unterstützung des Berliner SC - in den Besitz des Geländes zwischen Behm- und Bellermannstraße. Der Berliner BSC hatte aufgrund der Fusion Geldmittel für den Kauf und Bau eines Stadions für die Fußballmannschaft freigemacht. Kurz darauf begann auf dem Gelände der Bau eines neuen Sportplatzes, der noch im gleichen Jahr eingeweiht wurde - die legendäre Plumpe. Der Berliner Polizeipräsident genehmigte 1924 gar den Bau einer teilweise überdachten und später 110 m langen Zuschauertribüne. 1926 wurden Stehtribünen errichtet, die im Berliner Volksmund nur "Zauberberg" und "Uhrenberg" genannt wurden. Im Jahr 1931 fasste das Stadion 35 239 Zuschauerplätze, davon 2642 Sitzplätze.

Auch wenn das Stadion während des Zweiten Weltkriegs vollkommen zerstört wurde, war es bis 1963 weiterhin die Heimat der Berliner Hertha. Bereits im Juni 1946 begann erneut der Spielbetrieb in der Plumpe. Die beliebte Sportstätte wurde nach Kriegsende wieder neu aufgebaut und bot dem Klub noch bis zur Geburtsstunde der Fußball-Bundesliga eine Heimat. Dann erfüllte sie allerdings nicht mehr die notwendigen Voraussetzungen. Der DFB schrieb für Bundesliga-Spiele Stätten mit keinem geringeren Fassungsvermögen als 35.000 Plätzen vor. Seit dem Wiederaufbau passten nicht mehr annähernd so viele Zuschauer in die Plumpe und die Hertha zog zähneknirschend ins Berliner Olympiastadion.

1974 wurde die Plumpe abgerissen, aufgrund des Bundesligaskandals wurde die Plumpe zur Entschuldung der Hertha an eine Berliner Wohnungsbaugesellschaft verkauft, die auf dem Gelände Wohnhäuser errichtete. An der Bellermannstr. 64 bis 70 erinnert heute eine Skulptur an die legendäre Plumpe.

Ende der 1920er: 4 traurige Jahre

Auch wenn Hertha 92 sich innerhalb Berlins zu einer großen Mannschaft entwickelte, blieb ihnen der ganz große Erfolg - die deutsche Meisterschaft - lange verwährt. 1919 war ein Jahr, das den Klub dabei auch noch weit zurück warf. Da einige Spieler illegale Gelder kassiert haben sollen, wurde Hertha 92 vom Spielbetrieb ausgeschlossen. 1923 schlossen sich die Herthaner dann dem bekannten Berliner Athletiksportverein "Berliner SC" an und spielten ab diesem Zeitpunkt als Fußballabteilung des Berliner SC unter der uns heute bekannten Bezeichnung "Hertha BSC". Bereits 1929 trennten sich die Fußballer von Hertha BSC wieder vom Berliner SC. Nachdem eine Abfindung von 75.000 Reichsmark gezahlt wurde, konnte Hertha den Sportplatz und das durch die vier Finalteilnahmen in Folge bereits bekannt gewordene "BSC" behalten.

Auf Landesebene folgten allerdings vier glücklose Jahre, in denen Hertha BSC alle Endspiele verlor:

Deutscher Meister 1930, 1931

Nach vier gescheiterten Versuchen sollte der 22. Juni 1930 der Hertha endlich die erste deutsche Meisterschaft bescheren. Danach sah es vor den 40.000 Zuschauern im Düsseldorfer Rheinstadion zunächst freilich nicht aus, als Finalgegner Holstein Kiel bereits nach acht Minuten mit 2:0 führte. Doch in einem packenden Spiel erzielten sie bis zur Pause den 3:3-Ausgleich und drei Minuten vor dem Ende gar den 5:4-Siegtreffer.


In einer Zeit, in der Düsseldorf noch weit weg war und der Großteil der Berliner nicht die Möglichkeiten besaß, den Spielverlauf an einem Rundfunkgerät zu verfolgen, sprach sich der Erfolg zuerst nur sehr langsam herum. Erst am darauffolgenden Tag stürmten sie die Straßen und schwenkten die blau-weißen Fahnen. Beim Empfang der Spieler kam der Verkehr um den Berliner Bahnhof Friedrichstraße vollkommen zum Erliegen. Alle Berliner realisierten nun: Der deutsche Meistertitel ging erstmals an die Plumpe!

Auf den nächsten Meistertitel sollten die Fans nicht lange warten müssen. Nicht weniger dramatisch verlief das Endspiel ein Jahr später - am 14. Juni 1931 im Müngersdorfer Stadion zu Köln. Vor 50.000 Zuschauern lagen die Berliner bis zur 75. Minute 1:2 zurück, ehe Hertha-Legende Hanne Sobek (1900-1989), der seine Mannschaft bereits im Vorjahr ins Spiel zurück brachte, das Spiel drehte. Mit seinen Treffern zum 1:1- und 2:2-Ausgleich hatte er maßgeblichen Anteil an der zweiten deutschen Meisterschaft, die Kirsei eine Minute vor Schluss mit dem Tor zum 3:2 perfekt machte.

22. Juni 1930 - Finale um die Deutsche Meisterschaft 1930
Hertha BSC Berlin - Holstein Kiel 5:4 (3:3)
Hertha BSC: Gehlhaar, Völker, Wilhelm, Leuschner, Müller, Radecke, Ruch, Sobek, Lehmann, Kirsei, Hahn
Holstein Kiel: Kramer, Lagerquist, Zimmermann, Baasch, Ohm, Lübke, Voß, Ritter, Ludewig, Widmayer, Esser
Tore: 0:1 Widmayer (4.) 0:2 Ritter (8.), 1:2 Sobek (22.), 2:2 Sobek (26.), 2:3 Ludewig (29.), 3:3 Lehmann (36.), 4:3 Lehmann (68.), 4:4 Ritter (82.), 5:4 Ruch (87.)
Schiedsrichter: Guyenz (Essen)
Zuschauer: 40.000 (Rheinstadion, Düsseldorf)
14. Juni 1931 - Finale um die Deutsche Meisterschaft 1931
Hertha BSC Berlin - TSV 1860 München 3:2 (1:2)
Hertha BSC: Gehlhaar, Völker, Wilhelm, Appel, Müller, Stahr, Ruch, Sobek, Lehmann, Kirsei, Hahn
1860 München: Riemke, Schäfer, Wendl, Stock, Pledl, Eiberle, Stiglbauer, Lachner, Huber, Oeldenberger, Thalmeier
Tore: 0:1 Oeldenberger (24.), 1:1 Sobek (44.), 1:2 Lachner (45.), 2:2 Sobek (75.), 3:2 Kirsei (89.)
Schiedsrichter: Fissenewerth (Mönchengladbach)
Zuschauer: 50.000 (Müngersdorfer Stadion, Köln)

Die Jahre 1930 und 1931 waren die erfolgreichsten in Herthas Vereinsgeschichte. Nie wieder hat man danach ein Finalspiel um die deutsche Meisterschaft erreicht.

Nach Ende des Krieges - Oberliga Berlin

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurden von den Alliierten alle deutschen Vereine - zu denen auch Hertha BSC zählte - aufgelöst. An einen geordneten Spielbetrieb war nicht zu denken. Viele Vereine haben Spieler verloren und so manche Spielstätte - wie auch die Berliner Plumpe - lag in Trümmern. Dennoch wurde bereits 1946 in einigen Regionen wieder der Spielbetrieb aufgenommen.

Stattdessen wurden in den vier regionalen Berliner Bezirken sogenannte Stadtbezirksmannschaften gebildet. Hertha BSC gab es so nicht mehr, die Spieler spielten nun unter der Bezeichnung "SG Gesundbrunnen" benannt nach dem Berliner Ortsteil Gesundbrunnen im Abschnitt Nord. Am 1. August 1949 durfte die "SG Gesundbrunnen" dann wieder den offiziell und in Berlin beliebten Namen "Hertha BSC" tragen.

Später wurden in Berlin und im Süden Deutschlands die Oberligen (nicht zu verwechseln mit der heutigen Amateur-Oberliga!) gegründet, die nun in den einzelnen Regionen die höchste deutsche Spielklasse des Fußballs darstellten. Ein Jahr später wurden sie auch in allen anderen Regionen des Landes eingeführt.

Hertha BSC gehörte ab der Saison 1949/50 zu den Teilnehmern der Oberliga Berlin. Eine große Rolle spielte man dort unter den ganzen Berliner Vereinen erst einmal nicht. Man war dabei - nicht mehr, nicht weniger! Nach einem zwischenzeitlichen Abstieg folgte 1957 die erste Oberliga-Meisterschaft. In den Spielen um die deutsche Meisterschaft konnte man sich auf Bundesebene allerdings nicht durchsetzen.

Ab Anfang der 1960er Jahre kristallisierten sich aus der Oberliga drei Berliner Mannschaften heraus: Tennis Borussia Berlin, Tasmania 1900 Berlin und Hertha BSC Berlin. Drei Jahre vor Gründung der Fußball-Bundesliga kämpften sie in der heutigen Landeshauptstadt um die Vorherrschaft. Die letzte Berliner Oberliga-Meisterschaft ging an die Hertha.

Bundesliga: Das schwarze Jahr

Am 24. August 1963 begann für den deutschen Fußball ein neues Zeitalter. Um 17 Uhr wurde in acht deutschen Stadien die ersten Fußball-Bundesliga-Spiele angepfiffen - unter anderem auch im Berliner Olympiastadion. Der Auszug aus der legendären Plumpe ist der Hertha nicht leicht gefallen. Aber ein mit 60.000 Zuschauern gefülltes Stadion zum Auftakt gegen den alten Rivalen aus den glorreichen Zeiten um 1930 - den 1. FC Nürnberg musste dann doch versöhnlich stimmen. Unter den beteiligten Akteuren auf Berliner Seite: König Otto Rehhagel. Am Ende erreicht Hertha BSC durch einen verwandelten Handelfmeter ein 1:1 zum Auftakt.

Die erste Bundesliga-Saison endete für Berlin mit einem drittletzten Platz - einen Punkt vor dem abgestiegenen Preußen Münster, gegen das man am letzten Spieltag noch verlor. Auch im Folgejahr hätte sich Berlin mit der gleichen Platzierung vor dem Abstieg retten können, wurde aber vom DFB aufgrund schwerer Verstöße gegen die Statuten in die Regionalliga geschickt. Hertha BSC hatte zuvor einige Spieler mit Handgeldern an die Spree gelockt, was damals strikt verboten war. Bitter für die Berliner: Gerade ihr Zwangsabstieg löste Diskussionen und letztendlich ein Umdenken beim DFB bezüglich solcher Prämien aus.

Zum zweiten Mal nach 1919 wurde Hertha BSC Berlin somit aufgrund solcher Unregelmäßigkeiten aus dem Spielbetrieb ausgeschlossen und in der Entwicklung weit zurück geworfen. Es war das schwarze Jahr des Berliner Klubs. Die nächsten drei Spielzeiten bestritten die Herthaner in der Stadtliga Berlin (Regionalliga), in der sie auf keine gleichwertigen Gegner trafen. Die erste Saison wurde mit 58:2, die zweite mit 57:3 und die letzte Saison mit 55:5 Punkten abgeschlossen.

1970er: Die erfolgreichsten Jahre

Vier Jahre nach dem Zwangsabstieg stieg Hertha BSC Berlin wieder in Deutschlands Elite-Klasse auf und etablierte sich ab 1970 dort auch. Am 18. April gelang gegen Borussia Dortmund - immerhin mit Platz 5 direkter Tabellennachbar - ein glatter 9:1-Sieg. Die Saison endete mit einem guten dritten Platz und im UEFA-Pokal scheiterte man erst im Viertelfinale an Inter Mailand. 1975 steigerte man diesen Erfolg mit der deutschen Vizemeisterschaft.

Gegen den Ende der 1970er Jahre stürzte die Mannschaft in der Bundesliga mehr und mehr ins Mittelmaß, machte aber in den nationalen und internationalen Pokalwettbewerben auf sich aufmerksam. Am 30. Mai 1977 wurde das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Köln mit 0:1 verloren, nachdem zwei Tage zuvor kein Sieger ermittelt werden konnte (1:1 n.V.). Zwei Jahre später geht dann auch das DFB-Pokalfinale gegen Fortuna Düsseldorf mit 0:1 in der Verlängerung verloren. Nie wieder hat seither Hertha BSC im Finale dieses Wettbewerbs gestanden. Im Gegensatz zu ihrer eigenen Amateur-Mannschaft ("Hertha-Bubis" genannt), die im Jahr 1993 im DFB-Pokalfinale Bayer Leverkusen unterlag.

Im UEFA-Pokal reichte es im gleichen Jahr bis ins Halbfinale, wo man erst Roter Stern Belgrad mit 2:1 und 0:1 unterlegen war. Es war für 20 Jahre der letzte internationale Auftritt der Berliner.

Auch in der Fußball-Bundesliga begann nun der sportliche Abstieg, der im Mai 1980 tragisch zustande kam. Punktgleich mit Bayer 05 Uerdingen beendeten die Berliner die Saison, mussten aber aufgrund zwei fehlender Tore (41:61 gegenüber Uerdingens 43:61) den Weg in die zweite Liga antreten.

1980: Der tiefe Fall

Von nun an stürzte Hertha BSC immer tiefer. Der zwischenzeitliche Wiederaufstieg in die Bundesliga endete mit dem letzten Tabellenplatz. Am 8. Mai 1986 war nach einem 0:2 bei Alemannia Aachen dann sogar der Abstieg in die Amateur-Oberliga besiegelt. Hertha BSC war von nun an eine Amateur-Mannschaft und trug seine Heimspiele fortan auf einem kleinen Sportplatz an der Osloer Straße aus. Doch die Euphorie war ungebrochen: Im Schnitt besuchten 2.000 Zuschauer die Spiele von Hertha BSC, beim Spitzenspiel gegen den BSC Türkiyemspor waren gar 12.000 Zuschauer im Stadion.

Am 19. Juni 1988 konnte ganz Berlin wieder jubeln, Hertha BSC feierte den Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga, zwei Jahre später folgte gar der Aufstieg in die erste Bundesliga. Der Euphorie folgte die Ernüchterung, auch der "Feuerwehr-Mann" Peter Neururer konnte den erneuten Abstieg in die 2. Liga nicht verhindern. Bis 1997 spielte Hertha BSC als "graue Maus" in der 2. Bundesliga, bei einem Zuschauerschnitt von 3.000 im Berliner Olympiastadion vor einer Geisterkulisse.

1997: Rückkehr in die Bundesliga

1995 wurde die Mannschaft von Jürgen Röber übernommen und nur knapp vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit bewahrt. Zusammen mit Trainer Jürgen Röber stieg die "alte Dame" Hertha BSC Berlin im Jahre 1997 endgültig in die Bundesliga auf. In diesen Jahren von 1993 - 1997 konnte Hertha BSC auch einen enormen Anstieg der Zuschauerzahlen verbuchen. Waren 1993 zu jedem Heimspiel im Schnitt 3.000 Zuschauer erschienen, konnte der Zuschauerschnitt in den kommenden Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Höhepunkt war am 7. April 1997 das Heimspiel gegen den abgestiegenen 1. FC Kaiserslautern, bei dem mit 75.000 Zuschauern der bis jetzt gültige Zuschauerrekord für die 2. Fußballbundesliga aufgestellt wurde. Beide Teams sollten nach dieser Spielzeit wieder erstklassig sein.

Durch die Steigerung der Einnahmen aus den Heimspielen und den hohen Umsätzen aus den Fan-Verkäufen sowie den Finanzhilfen der UFA wurde der Verein Hertha BSC mittlerweile in eine Kapitalgesellschaft (KGaA) umgewandelt.

Trotz einiger Erfolge in der Bundesliga und im UEFA-Cup und sogar eine Championsleagueteilnahme wurde Jürgen Röber am 6. Februar 2002 entlassen. Als Nachfolger agierte Falko Götz dann 13 Spiele lang durchaus erfolgreich als Trainer. Huub Stevens trat zum 1. Juli 2002 den Posten als neuer Trainer bei Hertha BSC Berlin an. Die Mannschaft agierte erfolg- und glücklos und Stevens wurde zum 4. Dezember 2003 beurlaubt. Für Hans Meyer, der nur vom 3. Januar bis zum 30. Juni 2004 Trainer bei Hertha BSC war, galt es nun, den drohenden Abstieg zu verhindern. Mit Saisonplatz 12 gelang das dem Trainer gut.

Derzeitiger Trainer der Fußballmannschaft ist Falko Götz. Götz war bereits Interims-Trainer bei Hertha BSC Berlin gewesen. Er hatte nach der Entlassung von Jürgen Röber bis zum Dienstantritt von Huub Stevens als Trainer gearbeitet. Götz hat jetzt das Mannschaftstraining in Berlin aufgenommen.

Spieler und Trainer

Bekannte Spieler

   Norbert Nigbur

Aktueller Kader

Torhüter:

Abwehr:

Mittelfeld:

Angriff:

Die Trainer von 1963 - heute

Josef Schneider           1. Juli 1963 - 8. März 1965  
Gerhard Schulte           9. März 1965 - 30.06.66    
Helmut Kronsbein          01.08.66 - 13. März 1974    
Hans Eder                 14. März 1974 - 30.06.74    
Dettmar Cramer            1. Juli 1974 - 9. Juli 1974   
Hans Eder                 10. Juli 1974 - 16. Juli 1974   
Georg Keßler              17. Juli 1974 - 30. Juni 1977    
Kuno Klötzer              1. Juli 1977 - 27. Oktober 1979    
Hans Eder                 28. OKtober 1979 - 26. Dezember 1979    
Helmut Kronsbein          27. Dezember 1979 - 30. Juni 1980    
Uwe Klimaschewski         1. Juli 1980 - 8. Dezember 1981    
Georg Gawliczek           9. Dezember 1981 - 30. Juni 1983    
Martin Luppen             1. Juli 1983 - 25. Mai 1984    
Hans Eder                 26. Mai 1984 - 30. Juni 1984    
Uwe Kliemann              1. Juli 1984 - 3. Dezember 1985    
Hans Eder                 4.Dezember 1985 - 7. Januar 1986  
Rudi Gutendorf            8. Januar 1986 - 20. April 1986  
Jürgen Sundermann         21. April 1986 - 12. Oktober 1988  
Werner Fuchs              13. Oktober 1988 - 13. Novembe 1990  
Pal Csernai               13. November 1990 - 12. März 1991  
Peter Neururer            13. März 1991 - 28. Mai 1991 
Karsten Heine             28. Mai 1991 - 30. Juni 1991
Bernd Stange              1. Juli 1991 - 18. Juli 1992
Günter Sebert             21. August 1992 - 20. Oktober 1993
Uwe Reinders              21. Oktober 1993 - 23. März 1994   
Karsten Heine             24. März 1994 - 18. Dezember 1995
Jürgen Röber              1. Januar 1996 - 6. Februar 2002
Falko Götz                7. Februar 2002 - 30. Juni 2002
Huub Stevens              1. Juli 2002 - 4. Dezember 2003
Andreas Thom              4. Dezember 2003 - 31.  Dezember 2003
Hans Meyer                1. Januar 2004 - 30. Juni 2004
Falko Götz                seit 1. Juli 2004

Daten und Zahlen

Ligazugehörigkeit

1949/50 - 1952/53 Stadtliga Berlin
1953/54           Amateurliga Berlin
1954/55 - 1962/63 Vertragsliga Berlin
1963/64 - 1964/65 1. Bundesliga
1965/66 - 1967/68 Stadtliga Berlin
1968/69 - 1979/80 1. Bundesliga
1980/81 - 1981/82 2. Bundesliga
1982/83           1. Bundesliga
1983/84 - 1985/86 2. Bundesliga
1986/87 - 1987/88 Amateur-Oberliga
1988/89 - 1989/90 2. Bundesliga
1990/91           1. Bundesliga
1991/92 - 1996/97 2. Bundesliga
1997/98 -         1. Bundesliga

Titel

Internationale Spiele

Rekordergebnisse

Es werden nur Ergebnisse aus der ersten und zweiten Bundesliga berücksichtigt.

Höchste Heimsiege

Höchste Auswärtssiege

Höchste Heimniederlagen

Höchste Auswärtsniederlagen

Verweise








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Hertha BSC Berlin aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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