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Homogene Katalyse

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Von einer homogenen Katalyse wird gesprochen, wenn bei einer chemischen Reaktion der Katalysator und die reagierenden Stoffe im gleichen Aggregatzustand vorliegen.

Häufig werden bei der homogenen Katalyse Übergangsmetalle als Katalysatoren verwendet. Dabei wird das zentrale Metallatom im Allgemeinen von Liganden komplexiert, die einen wesentlichen Einfluss auf Selektivität und Umsatz (s. Stöchiometrie) einer Reaktion haben. Ein Beispiel dafür ist die Hydroformylierung von Propen zu n/iso-Butanal im Ruhrchemie-Rhonepoulenc-Prozess. Hier dient ein Rh Katalysator mit Triphphosphintrisulfonat-Liganden (TPPTS) zur selektiven Umsetzung des Propens zum n-Butanal.

Vorteile der homogenen Katalyse gegenüber der heterogenen Katalyse sind die oft weniger drastischen Reaktionsbedingungen (Druck und Temperatur) und die geringen erreichbaren Selektivitäten. Nachteilig ist jedoch die schwierige Abtrennung des Katalysators vom Reaktionsgemisch, da sich beide in der gleichen Phase befinden.






Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Homogene Katalyse aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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