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Hooligan

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--InfoG 17:30, 24. MĂ€r 2005 (CET) --InfoG 16:57, 24. MĂ€r 2005 (CET)


Hooligan (sprich: Huhligen) ist die Bezeichnung fĂŒr Personen, die sich vor allem anlĂ€sslich bestimmter Sportereignisse mit anderen Personen schlagen. WörterbĂŒcher ĂŒbersetzen den Begriff mit Rowdy (sprich: Raudi), was natĂŒrlich ebenfalls ein eingedeutschter Begriff ist. Hooliganism wird dementsprechend mit Rowdytum ĂŒbersetzt. Die ErklĂ€rung des Duden fĂŒr die Bezeichnung Hooligan lautet: Randalierer, besonders bei Massenveranstaltungen.

Der Begriff Hooligan stammt aus England und geht angeblich auf ein TheaterstĂŒck zurĂŒck, in dem eine irischstĂ€mmige Familie namens O'Haulihan auftauchte. Es heißt aber auch, dass es in London irgendwann einmal eine gewalttĂ€tige Familie namens O'Hoolihan aus Irland gab, deren Mitglieder keinerlei Scherereien mit der Polizei und/oder den Gerichten aus dem Weg gingen und die sich recht hĂ€ufig PrĂŒgeleien mit ihren Nachbarn lieferte.

Meistens sieht man Hooligans bei Fußballspielen, aber es gibt sie auch beim Eishockey oder anderen Sportarten. Die Hooligan-Bewegung stammt ursprĂŒnglich aus England und hat sich sehr schnell in alle Teile der Welt ausgebreitet. Praktisch jeder englische Fußballverein hat einen Hooligan-Mob, wie man die Hooligan-Vereinigungen dort nennt, mit denen er in andere StĂ€dte und LĂ€nder reist.

SchlĂ€gereien haben trotz allem meist ihre Regeln. Es werden im Normalfall keine A- oder B-Fans angegriffen. Personen, die auf dem Boden liegen, dĂŒrfen nicht weiter geschlagen werden und der Gebrauch von Waffen und GegenstĂ€nden (Regenschirme, Stöcke, Flaschen, Steine) ist tabu.

Hooligans wollen beweisen, dass eben nicht nur ihre Mannschaft, sondern auch sie selbst stĂ€rker sind als ihr Gegner. Das Fußballspiel spielt dabei teilweise nur noch eine untergeordnete Rolle. Wie zwischen den Fanclubs der Vereine gibt es auch zwischen den Hooligans Freund- und Feindschaften. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Spiel nur besucht wird, um die befreundeten Hooligans bei der Schlacht zu unterstĂŒtzen - auch wenn das Spiel selbst die eigene Mannschaft gar nicht betrifft.

Hooligans (C-Fans) sind politisch neutral und interessierten sich nur fĂŒrs Sportliche und GewalttĂ€tige. Im Gegensatz zu den meisten schlecht recherschierten Reportagen sind Hooligans eben nicht die rechtsradikalen, arbeitslosen SchlĂ€ger.

Sie stammen aus vielen verschiedenen sozialen Schichten. Es gibt kein definiertes Bild vom typischen Hooligan. Vom Arzt bis zum Zellenwart sind alle Berufsgruppen vertreten. Der Kick fĂŒr Hooligans ist es mit physischer Gewalt zu zeigen, dass man stĂ€rker ist als der Gegner. Auch der Zusammenhalt in der Gruppe unter den "harten" MĂ€nner ist fĂŒr viele der Grund einer Hooliganbande beizutreten und sie auch nicht zu verlassen. Hooligans stehen teilweise unter Einwirkung von hemmungslösenden Drogen wie z.b. Alkohol und Kokain.

Eine recht neue Spielart des Hooliganismus ist das sogenannte "FWW", Feld Wald und Wiese oder im Amtsdeutsch der Polizei DrittortschlĂ€gereien. Hooliganbanden verabreden sich und treffen sich auf Äckern, ParkplĂ€tzen, RaststĂ€tten, WaldstĂŒcken, kleinen FußballplĂ€tzen etc., um sich dort zu prĂŒgeln. Diese neue Form des Hooliganismus ist aus Polen nach Deutschland geschwappt und findet nun breite Anerkennung in ganz Europa. Ziel hierbei ist es sich gegenseitig auf die Fresse zu hauen und gleichzeitig der Polizei aus dem Weg zu gehen. Die Gegner mĂŒssen hierbei nicht einmal in der gleichen Liga spielen, geschweige denn, dass die SchlĂ€gereien in der NĂ€he eines Stadions oder an einem Spieltag stattfinden.

Das Thema Hooligans wird in den Medien oft verschwiegen oder nur oberflÀchlich behandelt. Die Darstellung beschrÀnkt sich meist nur auf SchlÀgereien, die Anzahl der Festgenommenen und Verletzten.

Die Polizei agiert in Deutschland mit Szenekundigen Beamten (Zivis), die besonders gewaltbereite Personen an Spieltagen verstÀrkt beobachten oder gleich mit einem Stadionverbot belegen.

Weblinks



www.tatort-stadion.de] Rassismus und Diskriminierung im Fußball








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Hooligan aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.

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